Mondstein & Perle — Mineralogische Dokumentation by 1STone
Mondstein & Perle — Intuition, Zyklus und die Kraft des Mondes.
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Mondstein — Mineralogische Dokumentation by 1STone
Mondstein
Der Stein des Mondes – Intuition · Zirbeldrüse · Zyklus · Hormone · Mondsuchtigkeit
Adular · Adulareszenz · Feldspat · Sri Lanka · Intuition · Schlaf · Fruchtbarkeit
Qualitätshinweis
Echter blauer Mondstein (Adular) aus Sri Lanka oder Myanmar ist an seiner lebendigen blauen Adulareszenz erkennbar — einem schwimmenden Lichtschimmer der sich mit dem Betrachtungswinkel bewegt. Billiges Material aus Indien zeigt kaum Adulareszenz und ist weisslich-grau. Als „Rainbow Moonstone“ gehandeltes Material ist meist Labradorit — mineralogisch kein Mondstein. Im Zweifelsfall den Stein bei wechselndem Lichteinfall betrachten — echter Mondstein lebt.
Saisonale Energie
Der Juni ist der Monat des längsten Lichts — und gleichzeitig der Monat des Mondes. Sommersonnenwende, Krebs-Energie, das Wasser das sich erwärmt. Kein Stein verkörpert diese Energie besser als der Mondstein: er trägt das Mondlicht in sich, er synchronisiert, er verbindet mit dem Rhythmus der Gezeiten und des Körpers. Die Perle begleitet ihn — das älteste Schmuckstück der Menschheit, geboren aus dem Meer, entstanden aus Schmerz, strahlendes Geschenk der Tiefe.
1. Namen und Synonyme
Der Name Mondstein leitet sich von seiner Adulareszenz ab — dem Lichtschimmer der seit der Antike mit dem Mondlicht verglichen wurde. Der mineralogische Name ist Adular — eine Varietät des Kalifeldspats (Orthoklas). In Sri Lanka heisst er Chandrakanta — „geliebt vom Mond“. In der Antike glaubten Römer und Griechen, der Stein enthalte gefrorenes Mondlicht.
- Mondstein / Adular (Standardname): Transparenter bis transluzenter Orthoklas mit Adulareszenz
- Blue Moonstone: Internationaler Handelsname für blaue Spitzenqualität aus Sri Lanka
- Rainbow Moonstone: Häufige Handelsbezeichnung — mineralogisch meist Labradorit, kein echter Mondstein
- Cat’s Eye Moonstone: Mondstein mit Chatoyance — sehr selten
2. Entstehung und Vorkommen
Mondstein entsteht durch die Entmischung zweier Feldspat-Phasen (Orthoklas und Albit) beim langsamen Abkühlen von Magma. Die extrem dünnen Schichten dieser beiden Minerale brechen das Licht auf charakteristische Weise — das Ergebnis ist die Adulareszenz.
- Sri Lanka (Matara, Meetiyagoda): Weltbester blauer Mondstein; klassische Herkunft seit Jahrhunderten
- Myanmar (Mogok): Hervorragende Qualität; oft sehr starke blaue Adulareszenz
- Indien (Rajasthan): Grosse Mengen; meist geringere Adulareszenz; weisslich
- Madagaskar: Neuere Fundstätte; variables Qualitätsspektrum
- Schweiz (Adular, Gotthard): Namensgebende Fundstätte; heute erschöpft; historisch bedeutend
3. Erscheinungsbild
Farblos bis weisslich, transparent bis transluzent — mit dem charakteristischen blauen bis weisslichen Lichtschimmer (Adulareszenz) der über die Oberfläche gleitet wenn sich der Betrachtungswinkel ändert. Spitzenqualitäten aus Sri Lanka zeigen ein tiefes, lebendiges Blau das beim Bewegen des Steins zu wandern scheint. Cabochon-Schliff ist obligatorisch — nur er bringt die Adulareszenz zur vollen Geltung.
4. Mineralklasse und Chemie
Mineralklasse: Silikate (Feldspat-Gruppe, Orthoklas) · Formel: KAlSi₃O₈ · Kristallsystem: Monoklin
Härte: 6 – 6,5 (Mohs) · Dichte: 2,56 – 2,59 g/cm³ · Lichtbrechung: 1,518 – 1,526
5. Heilwirkung und Indikationen
Mondstein ist der Stein der Zirbeldrüse — des lichtempfindlichen Organs das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert und den weiblichen Hormmonzyklus mit dem Mondrhythmus synchronisiert. Er fördert Intuition und Einfühlungsvermögen bis hin zu Medialität, verbessert die Traumerinnerung und bringt Gefühlstiefe. Bei Mondsuchtigkeit — Unruhe, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen im Mondrhythmus — ist er das klassische Mittel der Steinheilkunde.
Körperlich unterstützt er die Fruchtbarkeit der Frau, hilft bei Menstruationsbeschwerden und Hormonstörungen, bei Beschwerden nach der Geburt und im Klimakterium. Er wirkt am stärksten wenn er als Kette direkt auf der Haut getragen wird.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. Kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
6. Anwendung
- Als Kette oder Armband tragen — für alle seelischen und körperlichen Wirkungen; direkter Hautkontakt
- Zur Linderung von Mondsuchtigkeit: ab Neumond unter das Kopfkissen legen — mindestens eine Mondphase
- Aufladen im Mondlicht — bei Vollmond auf die Fensterbank oder nach draussen legen
- Bei Hormonstörungen: über längere Zeit als Kette tragen; Wirkung baut sich langsam auf
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