Feueropal Cabochon by 1STone

Feueropal Mineralogische Dokumentation by 1STone

Feueropal

Der Stein des Feuers und der Lebensfreude

Mineralogische Dokumentation by 1STone · Fuerteventura · www.1stoneonline.com



1. Namen und Synonyme

Der Name Feueropal beschreibt treffend das Hauptmerkmal dieses aussergewoehnlichen Steines: sein leuchtendes, orangefarbenes bis tiefrot-feuriges Farbenspiel das an lodernde Flammen erinnert. Im Gegensatz zu anderen Opal-Varietaeten ist der Feueropal nicht durch sein Opaleszenz-Farbenspiel definiert — sondern durch seine charakteristische, von innen leuchtende Grundfarbe in Orange- und Rottönen.

Mineralogisch gehoert er zur Familie der Opale — wasserhaltige Kieselsaeure (SiO₂ · nH₂O) — und ist damit ein amorphes, nicht kristallines Mineral. Der Wassergehalt liegt beim Feueropal typischerweise bei 3–6 %. Er ist der einzige Opal der auch facettiert geschliffen wird.



Weitere Namen und Synonyme:

Feueropal: Gaengigste deutsche Bezeichnung; weltweit gebraeuchlich

Fire Opal: Englische Bezeichnung; international Standard

Opal de Fuego: Spanische Bezeichnung; in Mexiko und Spanien gebraeuchlich

Girasol: Historischer Name fuer transparente, honigfarbene Feueropal-Varietaet

Mexiko-Opal: Haeufige Handelsbezeichnung nach dem wichtigsten Herkunftsland

Sun Opal: Englische Handelsbezeichnung fuer besonders leuchtende Exemplare



Historische Bedeutung: Feueropal war schon bei den Azteken ein heiliger Stein — sie nannten ihn ‚Quetzalitzlipyollitli‘ (Stein des Paradiesvogels) und verwendeten ihn in Zeremonien und als Schmuckstein praekolu­mbianischer Hochkulturen. Heute ist Mexiko der weltweit wichtigste Fundort.



2. Entstehung und Vorkommen

Feueropal entsteht in vulkanischen Gesteinen — typischerweise in Hohlraeumen und Rissen von Rhyolith, Trachyt und anderen sauren Vulkangesteinen. Heisse, kieselsaeurereiche Hydrothermallösungen dringen in diese Hohlraeume ein und setzen beim Abkühlen amorphe Kieselsaeure ab. Die charakteristische Orangefaerbung entsteht durch Eisenoxide und organische Verbindungen die waehrend der Entstehung eingeschlossen werden.

Der Entstehungsprozess ist relativ jung — geologisch gesehen — da Feueropal hauptsaechlich in tertiären Vulkangesteinen (ca. 10–30 Millionen Jahre alt) vorkommt. Der hohe Wassergehalt (3–6 %) erklaert seine Empfindlichkeit gegenueber Waerme und Austrocknung.



Wichtigste Fundregionen:

Mexiko (Queretaro, Hidalgo, Jalisco): Weltbedeutendster Produzent; hochwertigste Qualitaeten; Queretaro gilt als ‚Heimat des Feueropals‘

Brasilien: Weitere Vorkommen; teils auch mit Opaleszenz

USA (Oregon, Idaho): Kleinere Vorkommen; teils sehr gute Qualitaet

Australien: Gelegentlich; Schwerpunkt liegt auf anderem Opal

Honduras, Guatemala: Historisch bedeutsam; heute geringere Mengen

Aethiopien: Zunehmend bedeutsam; oft auch mit Opaleszenz



3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben

Feueropal ist — wie alle Opale — amorph: Er hat keine geordnete Kristallstruktur sondern besteht aus regellos angeordneten Kieselsaeurekugeln mit eingelagertem Wasser. Er gehoert damit streng genommen nicht zu den Mineralen (die eine definierte Kristallstruktur erfordern) sondern zu den Mineraloiden.



Farben und Erscheinungsformen:

Gelborange bis tiefrot: Die klassische Farbpalette; von hellem Honiggelb bis zu glutrotem Feuer

Transparent bis transluzent: Feueropal ist der einzige Opal der haeufig transparent vorkommt

Mit Opaleszenz: Seltene, besonders wertvolle Variante: zusaetzlich zum Feuerfarbe schillerndes Farbenspiel

Ohne Opaleszenz: Haeufiger; die Farbtiefe und das innere Leuchten sind das wesentliche Qualitaetsmerkmal

Mexikanischer Kristallopal: Hochwertige Variante: wasserklar transparent mit intensiver Orangefaerbung



Typische Formen im Handel:

Cabochons: Klassische Schliffform; zeigt die Faerbung und ggf. Opaleszenz optimal

Facettiert: Beim Feueropal als einzigem Opal moeglich und ueblich; zeigt die Transparenz und das innere Leuchten

Rohsteine und Nuggets: Fuer Dekorations- und Heilsteinzwecke



4. Mineralklasse und Chemie

Mineralklasse: Oxide / Hydroxide (Opal-Gruppe); Mineraloid (amorph)

Chemische Formel: SiO₂ · nH₂O (Siliciumdioxid mit variablem Wassergehalt)

Kristallsystem: Amorph (keine Kristallstruktur)

Haerte (Mohs): 5,5–6,5

Dichte: 1,98–2,20 g/cm³

Spaltbarkeit: Keine

Bruch: Muschelig bis uneben; splitterig

Strichfarbe: Weiss

Lichtbrechung: 1,435–1,455

Transparenz: Transparent bis transluzent (charakteristisch fuer Feueropal)

Wassergehalt: 3–6 % (hoeher als bei anderen Opalen)



Wichtig: Der Wassergehalt des Feueropals macht ihn empfindlich gegenueber starker Waerme, direktem Sonnenlicht und Austrocknung. Extreme Temperaturschwankungen koennen zu Rissbildung fuehren. Feueropal sollte gelegentlich in sauberem, lauwarmem Wasser gelagert werden um den Wassergehalt zu erhalten.



5. Bestimmung und Identifikation

Feueropal ist durch seine charakteristische Orangefaerbung und Transparenz gut erkennbar:

Faerbung: Leuchtendes Orange bis Tiefrot; von innen leuchtend wirkend — kein anderer Stein hat diese spezifische Qualitaet

Transparenz: Haeufig transparent; faellt durch die Kombination von Orangefarbe und Transparenz auf

Haerte 5,5–6,5: Wird von Quarz geritzt; ritzt Fensterglas leicht oder kaum

Waerme: Feueropal fuehlt sich schnell handwarm an — waermt schneller als Quarz

Opaleszenz: Wenn vorhanden: eindeutiges Bestimmungsmerkmal; fehlt aber bei vielen Feueropalen

UV-Reaktion: Oft gruenliche bis weissliche Fluoreszenz unter UV-Licht



6. Faelschungen und Verwechslungen

Glasimitate: Orangefarbenes Glas wird als Feueropal angeboten; geringere Haerte (5–5,5); keine innere Leuchtkraft; kein Wassergehalt; haeufig Luftblasen unter der Lupe

Synthetischer Opal: Chemisch aehnlich; zu regelmaessiges Farbenspiel; zu gleichmaessige Faerbung; kein Wassergehalt

Karneol / roter Achat: Opak; deutlich haerter (7); kein inneres Leuchten; kalt anfassend

Bernstein: Aehnliche Orangefaerbung; organisch; leichter (Dichte ca. 1,05–1,09); brennt; elektrostatisch aufladbar

Hessonit (Granat): Aehnliche Orangefaerbung; kristallin; haerter (6,5–7,5); keine Opaleszenz; hoehere Dichte



Feueropal-Faelschungen sind im Handel; die mit blosem Auge nicht unterscheidbar sind — Glasimitationen. Da hilft im Zweifelsfall nur die mineralogisch-gemmologische Untersuchung. (Gienger, S. 233)



7. Heilwirkung und Indikationen

Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, Saarbruecken 1995, S. 233. Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um ueberlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde — kein Ersatz fuer medizinische oder therapeutische Behandlung.



Verwendung und Handel

Feueropal ist ein beliebter traditioneller Schmuck- und Heilstein der schon im praekolumbianischen Mexiko zu Figuren und religioesen Gegenstaenden verarbeitet wurde. Er ist der einzige Opal der auch facettiert angeboten wird. Als Heilsteine werden jedoch ueberwiegend Cabochons verwendet, seit wenigen Jahren auch Trommelsteine, Anhaengerchen und manchmal Ketten.



Heilwirkung, Indikationen

Feueropal macht spontan und impulsiv, facht schnell das Feuer der Begeisterung an und animiert dazu, Ideen und Beschluesse sofort umzusetzen. Er muntert auf, macht froehlich und vergenuegt, befreit die Emotionen und foerdert die Freude an der Sexualitaet. Koerperlich regt Feueropal die Hormonproduktion der Nebennieren und Geschlechtsorgane an, foerdert dadurch die Fruchtbarkeit und steigert das Energieniveau des ganzen Organismus.



Anwendung

Feueropal wirkt sehr stark und schnell — man muss ihn daher nur wenige Minuten taeglich mit Hautkontakt tragen.



8. Verwendung und Handel · bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura ist Feueropal ein besonderer Gast im Sortiment — ein Stein der durch sein inneres Feuer sofort auffaellt und Menschen die Freude und Lebendigkeit suchen unmittelbar anspricht. 1STone verarbeitet ausgewaehlte, hochwertige Feueropale zu handgefertigten Unikaten: als Anhaenger, in Edelsteinketten, Armbaeendern und Ohrschmuck . 

Finden Sie Ihr Schmuckstueck im 1STone-Store an der Costa Calma auf Fuerteventura oder nutzen Sie unseren 

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9. Horoskop und indianisches Medizinrad

Westliche Astrologie

Sternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) · Schuetze (23. Nov. – 21. Dez.)

Planet: Sonne · Mars

Element: Feuer

Chakra: Sakralchakra (2.) · Solarplexuschakra (3.)



Indianisches Medizinrad

Position: Sueden — die Richtung des Feuers, der Waerme und der Emotionen

Totemtier: Coyote — Symbol fuer Verspieltheit, Impulsivitaet und Lebensfreude

Element: Feuer

Klan: Feuerklan

Kraftwirkung: Feueropal unterstuetzt dabei, Lebensfreude zu finden, Impulse zu folgen und das innere Feuer zu entfachen



8. Verwendung und Handel · bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura ist Feueropal ein besonderer Gast im Sortiment — ein Stein der durch sein inneres Feuer sofort auffaellt und Menschen die Freude und Lebendigkeit suchen unmittelbar anspricht. 1STone verarbeitet ausgewaehlte, hochwertige Feueropale zu handgefertigten Unikaten: als Anhaenger, in Edelsteinketten, Armbaeendern und Ohrschmuck . 

 

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