1STone Logo

Smithsonit Mineralogische Dokumentation by 1STone

Smithsonit

Der sanfte Troester – Schicksalsschlaege mildern, Kindheitstraumen und Nervenzusammenbrüche

Zinkspat · Zinkcarbonat · Rosarosa · Blau · Grün · Trauma · Geburt · Wohlbefinden

1. Namen und Synonyme

Smithsonit ist nach James Smithson (1765–1829) benannt – dem britischen Chemiker und Mineralogen, der das Mineral 1802 als eigenständiges Zinksalz beschrieb und damit von Calamin (Hemimorphit) unterschied. Smithson ist auch als Stifter der Smithsonian Institution in Washington bekannt: Er vermachte sein gesamtes Vermögen den Vereinigten Staaten zur Gründung einer Bildungseinrichtung. Das nach ihm benannte Mineral trägt damit den Namen eines der bedeutendsten Wissenschafts-Maezenaten der Geschichte.

Mineralogisch ist Smithsonit ein Zinkcarbonat (ZnCO₃) aus der Calcit-Gruppe der Karbonate. Er ist das Zink-Analogon zu Calcit (CaCO₃), Magnesit (MgCO₃) und Rhodochrosit (MnCO₃). Smithsonit wird als Zinkerz abgebaut und verhüttet. Als Heilstein ist Smithsonit zwar bekannt, aber nur wenig in Gebrauch.

Wichtige Namen und Synonyme:

  • Smithsonit (Standardname): Nach James Smithson; offizieller mineralogischer Name seit 1832

  • Zinkspat (historisch): Historischer deutscher Name; betont den Zinkgehalt und die spat-typische Spaltbarkeit

  • Calamine (historisch, irreführend): Historischer Sammelname für Smithsonit und Hemimorphit; heute nicht mehr verwendet

  • Bonamite (Handelsname): Handelsname für grünen Smithsonit aus Südafrika

  • Turkey-Fat-Ore (englisch, historisch): Historischer Name für gelblichen Smithsonit; wegen der gelben Fettfarbe

Raphaell und Smithsonit: Gienger erwähnt am Ende der Heilwirkungsbeschreibung den Namen Raphaell in Klammern. Raphaell ist die Autorin des Standardwerks „Crystal Enlightenment“ (1985) und hat als eine der Ersten Smithsonit als Stein des sanften Wohlbefindens beschrieben. Diese Quellenangabe ist in Giengers Lexikon selten und unterstreicht die besondere Qualität des Smithsonits: sanftes Wohlbefinden als Heilwirkung ist eine präzise und wertvolle Aussage.

2. Entstehung und Vorkommen

Smithsonit entsteht in der Oxidationszone von Zinksulfid-Erz-Lagern (Sphalerit, ZnS): Wenn sulfidische Zinkerze durch Verwitterung oxidiert werden, loesen sich Zinkatome und fällen als Zinkcarbonat aus – besonders wenn Carbonat-Gestein (Kalkstein, Dolomit) in der Naehe ist. Diese sekundäre Entstehung erklaert, warum Smithsonit oft zusammen mit Calcit, Dolomit, Malachit (Kupfercarbonat) und anderen Carbonat-Mineralen vorkommt.

Die wichtigsten Fundregionen:

  • Namibia (Tsumeb): Weltbedeutendste Fundstelle; ausserordentlich farbenpraechtige Qualitäten in Blau, Grün, Rosa und Gelb; Tsumeb-Smithsonit gilt als Massstab für Sammlerobjekte

  • Griechenland (Laurion, Atika): Historische Quelle seit der Antike; klassische europäische Qualitäten

  • Südafrika (Broken Hill/Aggeneys): Grüner Smithsonit (Bonamite); massige Qualitäten

  • USA (Kelly, New Mexico; Leadville, Colorado): Hochwertige Sammlerkristalle; auch rosafarbene und blaue Qualitäten

  • Mexiko (Choix, Sinaloa): Grosse Mengen; breites Farbspektrum

  • Sardinien (Italien), Spanien: Europäische Quellen; historisch bedeutsam

  • Australien (Broken Hill, NSW): Kommerzielle Quelle

3. Erscheinungsbild und Farben

Smithsonit kristallisiert im trigonalen System (Rhomboeder) und bildet charakteristische, gewölbte traubige bis nierige Aggregate – selten gut ausgebildete Rhomboederkristalle. Das Erscheinungsbild:

  • Rosa bis Himbeerpink: Durch Kobalt; sehr begehrte Farbe; oft als „rosa Smithsonit“

  • Hellblau bis Türkisblau: Durch Kupfer; sehr elegant; Tsumeb-Qualitäten

  • Grün bis Apfelgrün: Durch Kupfer; massige Qualitäten (Bonamite)

  • Gelb bis Honiggelb: Durch Kadmium; historisch als Turkey-Fat-Ore

  • Weiß bis Cremefarbig: Ohne Färbungselemente; häufig

  • Seidenglanz bis Perlmutt-Glanz: Charakteristisch; besonders auf traubigen Aggregaten

  • Transluzent bis durchscheinend: Hochwertige Qualitäten leicht durchscheinend; tiefe Farben kommen dabei schön zur Geltung

4. Mineralklasse und Chemie

Smithsonit gehört zur Mineralklasse der Karbonate, Calcit-Gruppe.

  • Mineralklasse: Karbonate (Calcit-Gruppe)

  • Chemische Formel: ZnCO₃ (Zinkcarbonat) mit Kobalt (rosa), Kupfer (blau/grün), Kadmium (gelb) als Färbungsursachen

  • Kristallsystem: Trigonal (Rhomboeder)

  • Härte (Mohs): 4 – 4,5

  • Dichte: 4,30 – 4,45 g/cm³ (schwer; typisch für zinkhaltige Mineralien)

  • Spaltbarkeit: Vollkommen nach drei Richtungen (rhomboedrisch) – typisch für Karbonate

  • Reaktion mit Säure: Braust mit Salzsäure auf; mit Essig langsam

  • Lichtbrechung: 1,621 – 1,849 (starke Doppelbrechung)

  • Transparenz: Transluzent bis leicht durchscheinend

Pflegehinweis: Smithsonit ist mit Härte 4–4,5 relativ weich und säureempfindlich (Karbonat). Kein Schweiss, Parfum oder Säurekontakt. Mit weichem Tuch reinigen. Kein Ultraschall. Nicht mit härteren Steinen zusammen aufbewahren.

5. Bestimmung und Verwechslungen

Smithsonit ist durch seine charakteristischen traubigen Aggregate, den Perlmuttglanz und die hohe Dichte gut erkennbar:

  • Hohe Dichte 4,30–4,45: Deutlich schwerer als alle Verwechslungspartner; fühlt sich ungewoehnlich schwer an

  • Traubige bis nierige Aggregate: Charakteristische Wuchsform; polierte Flächen zeigen bogen- und wellenförmige Strukturen

  • Seidenglanz / Perlmuttglanz: Charakteristisch; kein Glasglanz

  • Brausen mit Salzsäure: Sicherer Karbonat-Nachweis

  • Härte 4–4,5: Wird von Quarz (7) und Feldspat (6) leicht geritzt

Verwechslungen: Calcit (Härte 3, Dichte 2,71), Chalcedon (Härte 7, Dichte 2,58–2,64) und Hemimorphit (Dichte 3–3,5) koennen mit Smithsonit verwechselt werden. Faelschungen sind nicht bekannt. Die hohe Dichte des Smithsonits (4,30–4,45) unterscheidet ihn sofort von Calcit und Chalcedon.

6. Verwendung und Handel

Smithsonit wird als Zinkerz abgebaut und verhuettet. Als Heilstein ist Smithsonit zwar bekannt, aber nur wenig in Gebrauch.

  • Sammlerobjekte: Hervorragende Kristallstufen und traubige Aggregate aus Tsumeb; unter Mineralien-Sammlern sehr begehrt

  • Trommelsteine und Cabochons: Für Heilsteinzwecke; polierte massige Qualitäten (Bonamite)

  • Anhänger: Rosa und blauer Smithsonit als Schmuck; das zarte Farbspiel sehr elegant

  • Industrie (Zinkerz): Hauptverwendung; Zinkgewinnung für Galvanisierung, Messing, Batterien

7. Heilwirkung und Indikationen

Smithsonit mildert Schicksalsschlaege und hilft, schmerzhafte Erlebnisse der Kindheit, auch Missbrauch, zu verarbeiten. Er verringert Druck und Anspannung in schwierigen und beklemmenden Situationen und hilft so bei nervoesen Erkrankungen oder nach Nervenzusammenbrüchen. Smithsonit erleichtert Geburten und bringt sanftes Wohlbefinden (Raphaell).

Seelisch-mentale Wirkung

Die zentrale seelische Qualität des Smithsonits ist sanftes Troesten tiefer Wunden. Die Formulierung Giengers – und letztlich Raphaells – ist präzise: Schicksalsschlaege mildern, schmerzhafte Kindheitserlebnisse und Missbrauch verarbeiten, Druck und Anspannung in beklemmenden Situationen verringern. Das ist kein Drama-Stein, der Konfrontation sucht – Smithsonit ist ein Stein der sanften Begleitung.

Die Hilfe bei Nervenzusammenbrüchen ist die konsequente Fortsetzung: Wenn der Druck zu gross wurde und das Nervensystem nachgegeben hat, ist Smithsonit ein sanfter Begleiter auf dem Weg zurück. Er verringert Druck und Anspannung – nicht durch Konfrontation, sondern durch sanftes Wohlbefinden. Raphaells Formulierung „sanftes Wohlbefinden“ ist dabei keine Bagatellisierung, sondern eine praezise Beschreibung einer wertvollen, eigentlich seltenen Qualität: der Faehigkeit, einfach wohlzusein.

Koerperliche Wirkung

Smithsonit erleichtert Geburten – eine der praezisesten und seltensten koerperlichen Indikationen in der Steinheilkunde. Diese Wirkung verbindet sich direkt mit der seelischen Qualität: Druck und Anspannung verringern, beklemmende Situationen leichter machen. Eine Geburt ist per Definition eine intensive, oft beklemmende Situation. Smithsonit bringt dabei Sanftheit und Erleichterung.

Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de) und Raphaell, Crystal Enlightenment (1985). Es handelt sich um ueberlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz fuer medizinische oder therapeutische Behandlung.

8. Anwendung und Verwendung

Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)

Gienger gibt keine spezifische Einzelempfehlung – die Anwendung folgt den allgemeinen Prinzipien: tragen und auflegen.

  • Als Kette oder Anhänger tragen: direkt auf der Haut; für alle seelischen Wirkungen (Schicksalsschlaege mildern, Kindheitstraumen, Nervenzusammenbrüche); sanft und langfristig.

  • Auf den Herzbereich auflegen: bei tiefen seelischen Wunden und Schicksalsschlaegen; 20–30 Minuten; Smithsonit als sanfter Begleiter.

  • Bei Nervenzusammenbrüchen: in der Hand halten oder am Koerper tragen; sanfte Stabilisierung; keine Überwalltigung.

  • Bei Geburten: auf den Unterbauch oder in die Hand der Gebaerenden; erleichtert die Situation durch Druckminderung und sanftes Wohlbefinden.

  • Bei Kindheitstraumata und Missbrauch: in therapeutischer Begleitung am Koerper tragen; unterstuetzend; keine Konfrontation erzwingen.

  • Pflege: säureempfindlich; kein Parfum, kein Schweiss; mit weichem Tuch reinigen; kein Ultraschall.

Smithsonit bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Smithsonit zu den zartest-rosa leuchtenden und seltensten Steinen des Sortiments. Seine Farben – das sanfte Rosa des Kobalt-Smithsonits, das klare Türkisblau des Kupfer-Smithsonits – sind von einer Weichheit, die sofort das Herz anspricht. 1STone verarbeitet ausgewählte Smithsonit-Qualitäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Armbändern und Ohrschmuck. 

Finden Sie Ihr Schmuckstueck im 1STone-Store an der Costa Calma auf Fuerteventura oder nutzen Sie unseren 

Online Service :

Wenn Sie Fragen haben oder ein individuelles Angebot an Dekoration oder Schmuckstücken wuenschen nutzen Sie den Whatsapp Button unten rechts oder senden Sie uns eine email.

 

9. Horoskop und indianisches Medizinrad

Smithsonit wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Fische und Krebs zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Schicksalsschlaege mildern, Kindheitstraumen, Nervenzusammenbrüche, Geburten, sanftes Wohlbefinden – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.

Westliche Astrologie

Für die Fische (20. Februar – 20. Maerz) – das empfindlichste und am tiefsten fuehlende Zeichen – ist Smithsonit ein besonders sanfter Begleiter in schwierigen Phasen; er hilft, das Tiefe zu fuhlen ohne davon ueberwaeltigt zu werden. Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) unterstuetzt er die Verarbeitung tiefer Kindheitswunden und Schicksalsschlaege.

  • Hauptsternzeichen: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – sanftes Wohlbefinden, Druckminderung, Nervenzusammenbrüche

  • Ergänzend: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Kindheitstraumen, Schicksalsschlaege, Geburt

  • Ergänzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – beklemmende Situationen, innere Harmonie, Wohlbefinden

  • Ausgleichsstein: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – bringt Sanftheit in zu viel Haerte und Druck

  • Planetarer Einfluss: Neptun (sanfte Auflosung, Wohlbefinden, Traumaverarbeitung) und Mond (Kindheit, Mutter, tiefe Erinnerungen)

Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)

Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Smithsonit mit der Cougar-Mond-Energie (Fische, ca. 20. Februar – 20. Maerz) und dem Frosch-Klan des Wassers. Seine sanfte, heilende Energie verbindet sich mit der reinigenden Kraft des Wassers.

  • Totemtier: Cougar (Puma) – Symbol fuer die sanfte, stille Kraft; die Fähigkeit, tiefe Wunden zu tragen ohne sie zu zeigen, und dabei innerlich zu heilen

  • Mond: Cougar-Mond (ca. 20. Feb. – 20. Mrz.) – Zeit des sanftesten Übergangs, der Reinigung und des stillen Heilens

  • Element: Wasser – im Frosch-Klan; das Wasser der Traenen, das heilt; die Reinigung durch sanftes Fliessen

  • Klan: Frosch-Klan – Reinigung, das sanfte Heilen, die Kraft der Traenen

  • Himmelsrichtung: Westen – Innenschau, das Loslassen des Alten, die stille Heilung

  • Begleitpflanze: Baldrian (Valeriana officinalis) – Symbol fuer die sanfte Beruhigung tiefer Nervenwunden, das Einschlummern lassen des Schmerzes

  • Kraftwirkung: Smithsonit unterstuetzt dabei, wie der Baldrian zu sein – den Schmerz nicht zu kaempfen, sondern ihn sanft schlafen zu lassen und Wohlbefinden zu schenken

Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Ueberlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repraesentiert nicht die Tradition aller indigenen Voelker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.

Smithsonit bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Smithsonit zu den zartest-rosa leuchtenden und seltensten Steinen des Sortiments. Seine Farben – das sanfte Rosa des Kobalt-Smithsonits, das klare Türkisblau des Kupfer-Smithsonits – sind von einer Weichheit, die sofort das Herz anspricht. 1STone verarbeitet ausgewählte Smithsonit-Qualitäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Armbändern und Ohrschmuck. 

Finden Sie Ihr Schmuckstueck im 1STone-Store an der Costa Calma auf Fuerteventura oder nutzen Sie unseren 

Online Service :

Wenn Sie Fragen haben oder ein individuelles Angebot an Dekoration oder Schmuckstücken wuenschen nutzen Sie den Whatsapp Button unten rechts oder senden Sie uns eine email.

 

© Mineralogische Dokumentation – Smithsonit | 1STone Fuerteventura | www.1stoneonline.com