Henimorphit Edelsteinkette by 1STone Fuerteventura
Hemimorpphit Mineralogische Dokumentation by 1STone
Hemimorphit
Der Stein der Empathie, des Mitgefühls und der persönlichen Transformation
Eigenschaften · Heilwirkung · Anwendung · Bedeutung
1. Namen und Synonyme
Der Name Hemimorphit leitet sich aus dem Griechischen ab: hemi („halb“) und morphê („Form“, „Gestalt“). Er verweist auf eine der markantesten kristallographischen Besonderheiten des Minerals: Hemimorphit-Kristalle sind hemimorp – das bedeutet, die beiden Enden eines Kristalls sind unterschiedlich ausgebildet. Während das eine Ende spitz zuläuft und von Pyramidenflächen begrenzt wird, ist das andere Ende flach und von Basisflächen abgeschlossen. Diese Asymmetrie ist eine direkte Folge der fehlenden Inversionssymmetrie im Kristallgitter und macht Hemimorphit zu einem der lehrreichsten Beispiele für Hemimorphismus in der Mineralogie.
Aus dieser strukturellen Asymmetrie folgt eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft: Hemimorphit ist pyroelektrisch und piezoelektrisch. Beim Erwärmen oder Abkühlen des Kristalls (Pyroelektrizität) sowie bei mechanischer Druckbeanspruchung (Piezoelektrizität) entstehen elektrische Ladungen an den Kristallenden – an den beiden verschiedenartigen Polen unterschiedlich stark. Diese Eigenschaft wurde bereits im 19. Jahrhundert intensiv erforscht und macht Hemimorphit zu einem mineralogisch besonders interessanten Objekt.
Historisch war Hemimorphit unter dem Namen Kieselgalmei bekannt – ein Begriff, der auf seine Zugehörigkeit zu den Zinkerzen hinweist. Der heute veraltete Name Calamin (englisch Calamine) wird in älteren Quellen ebenfalls für Hemimorphit verwendet, bezeichnet jedoch streng genommen eine Mischung aus Hemimorphit und dem verwandten Smithsonit (ZnCO₃). Im modernen deutschen Sprachraum ist Hemimorphit der allgemein anerkannte mineralogische Name.
Weitere gebräuchliche Bezeichnungen:
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Kieselgalmei: Historischer deutscher Name; verweist auf den Zinkgehalt („Galmei“ = Zinkerz)
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Calamine / Calamin: Englischer und historischer Name; heute weitgehend veraltet
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Galmei (unpräzise): Volksname für zinkhaltige Erzminerale allgemein; umfasst auch Smithsonit
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Zinc silicate mineral: Wissenschaftlich beschreibender englischer Begriff
Mineralogische Besonderheit: Hemimorphit ist neben Turmalin und Quarz eines der bekanntesten Beispiele für Pyroelektrizität in der Mineralogie. Diese Eigenschaft – die Erzeugung elektrischer Ladungen durch Temperaturänderung – wurde im 18. und 19. Jahrhundert intensiv am Turmalin erforscht, gilt aber ebenso für Hemimorphit.
2. Entstehung und Vorkommen
Hemimorphit entsteht als sekundäres Mineral in der Oxidationszone von Zinksulfid-Lagerstätten (Sphalerit-Lagerstätten). Wenn Sphalerit (ZnS) durch atmosphärische und hydrothermale Prozesse verwittert und oxidiert, reagiert das freigesetzte Zink mit Kieselsäure aus dem Grundwasser und fällt als Hemimorphit aus. Dieser Entstehungsprozess in der Oxidationszone von Sulfiderzlagerstätten erklärt, warum Hemimorphit häufig gemeinsam mit anderen sekundären Zinkmineralen – wie Smithsonit, Hydrozinkit, Aurichalcit und Cerusit – vorkommt.
Die Bildung von Hemimorphit erfordert spezifische geochemische Bedingungen: ausreichend Zink aus der Verwitterung von Sulfiden, eine kieselsäurereiche Lösung und einen geeigneten pH-Wert. Dabei entstehen häufig prächtige Drusen mit farblosen bis hellblauen, dünntafeligen oder prismatischen Kristallen auf oft bunt gefärbtem Begleitmaterial.
Besonders begehrte, intensiv blaue bis bläulich-grüne Hemimorphit-Exemplare stammen aus Vorkommen, in denen Kupferminerale (Malachit, Azurit) das Begleitmaterial färben und gelegentlich auch in den Hemimorphit selbst eingelagert werden. Diese aquamarinblauen bis türkisfarbenen Stücke werden im Handel als Schmuck- und Heilsteine besonders geschätzt.
Die wichtigsten Fundregionen:
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China (Yunnan, Guangxi): Weltweit bedeutendste Quelle für Schmuck- und Heilsteinqualität; intensive Blau- und Grüntöne; liefert den Großteil des Weltmarktangebots
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Mexiko (Chihuahua, Durango): Klassische Sammlerfundstätte; prachtvoll ausgebildete Kristallgruppen; oft farblos bis hellblau auf Limonit-Matrix
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USA (New Mexico, Arizona): Bedeutsame historische Vorkommen; Ojuela Mine (Mexiko/USA-Grenzgebiet) weltweit berühmt für ästhetische Hemimorphit-Stufen
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Belgien (Vieille Montagne, Liège): Historisch bedeutsam als eine der ersten beschriebenen Hemimorphit-Fundstätten Europas
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Polen (Oberschlesien): Wichtige europäische Vorkommen in den Zinksulfid-Lagerstätten des schlesischen Erzreviers
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Namibia, Sambia, Kongo: Afrikanische Vorkommen; teils intensive Blaufärbung durch Begleitminerale
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Deutschland (Rheinland, Sauerland, Erzgebirge): Historisch bedeutsame, heute kaum noch wirtschaftlich abbaubare Vorkommen
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Italien (Sardinien), Griechenland, Australien: Weitere bekannte Fundorte von unterschiedlicher Qualität
Sammlerwert: Die berühmtesten Hemimorphit-Sammlerstufen stammen aus der Ojuela Mine in Mapimí (Durango, Mexiko). Dort bildet Hemimorphit hauchdünne, durchsichtige Kristallbüschel auf einer Limonit-Matrix – ein Anblick von fast unwirklicher Zartheit. Diese Stufen zählen zu den ästhetisch schönsten Mineralien weltweit und erzielen bei Sammlern Höchstpreise.
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Hemimorphit kristallisiert im orthorhombischen (rhombischen) Kristallsystem und entwickelt charakteristisch dünntafelige bis prismatische Kristalle, die – wie der Name verrät – an beiden Enden unterschiedlich ausgebildet sind. Die Kristalle können sehr klein (Millimeter) bis mehrere Zentimeter groß sein und treten als Einzelkristalle, fächerförmige Aggregate, Drusen oder als kompakte, nierige bis traubige Massen auf.
Das Erscheinungsbild ist sehr variabel:
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Dünntafelige Kristalle: Klassische Form; hauchdünn, durchsichtig bis durchscheinend; Häufig in fächer- oder rosettenartigen Aggregaten
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Prismatische Kristalle: Längsgestreift; an beiden Enden unterschiedlich (Hemimorphismus)
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Traubige / nierige Aggregate: Kompakte, botryoidale Massen; häufig bei chinesischem Material; für Trommelsteine und Cabochons
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Krustig überzugsartig: Als Überzug auf Limonit oder anderen Trägermineralen
Die Farbpalette:
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Farblos bis weiß: Reinform ohne Spurenelemente; häufig bei Sammlerkristallen
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Hellblau bis Aquamarinblau: Durch fein verteilte Kupferverbindungen; begehrteste Schmuckfarbe
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Türkis bis Blaugrün: Bei höherem Kupfergehalt; ähnlich wie Türkis oder Chrysokoll
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Gelb bis Braun: Durch Limonit-Färbung oder Einlagerungen
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Grün: Durch Malachit-Beimischungen
Der Glasglanz der Kristallflächen und der seidige Schimmer faseriger Aggregate sind weitere charakteristische Merkmale. Durchsichtige, farblose Kristalle können von bemerkenswerter Klarheit sein.
4. Mineralklasse und Chemie
Hemimorphit gehört zur Mineralklasse der Silikate, genauer zu den Sorosilikaten (Gruppensilikaten). Seine chemische Formel lautet Zn₄Si₂O₇(OH)₂ · H₂O – ein wasserhaltiges Zinkhydroxyorthosilikat. Der Wassergehalt ist strukturell gebunden und ein wesentlicher Bestandteil des Kristallgitters; er ist nicht durch einfaches Erhitzen entfernbar, ohne die Kristallstruktur zu zerstören.
Hemimorphit ist das wichtigste Zinksilikat der Natur und neben Smithsonit (ZnCO₃) und Sphalerit (ZnS) eine der drei wirtschaftlich bedeutendsten Zinkquellen. In manchen Lagerstätten – besonders in der Oxidationszone ausgereifter Zinksulfid-Vorkommen – ist Hemimorphit in ausreichend hoher Konzentration vorhanden, um als Zinkerz abgebaut zu werden.
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Mineralklasse: Silikate (Sorosilikate / Gruppensilikate)
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Chemische Formel: Zn₄Si₂O₇(OH)₂ · H₂O
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Kristallsystem: Orthorhombisch (rhombisch)
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Härte (Mohs): 4,5 – 5
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Dichte: 3,40 – 3,50 g/cm³
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Spaltbarkeit: Vollkommen nach (110)
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Bruch: Muschelig bis uneben
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Strichfarbe: Weiß
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Lichtbrechung: 1,614 – 1,636
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Glanz: Glasglanz (Kristalle), Seidenglanz (faserige Aggregate)
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Transparenz: Transparent bis durchscheinend (Kristalle), undurchsichtig (massige Aggregate)
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Besondere Eigenschaft: Pyroelektrisch und piezoelektrisch durch fehlende Inversionssymmetrie
Technische Bedeutung: Zink ist eines der meistverwendeten Metalle der Welt – für Galvanisierung (Verzinkung von Stahl), Messingherstellung, medizinische Präparate und Sonnenschutzmittel. Hemimorphit ist neben Sphalerit und Smithsonit eine der drei Hauptquellen für Zink und wird dort abgebaut, wo er in ausreichender Konzentration vorkommt.
5. Bestimmung und Identifikation
Hemimorphit ist im Feld durch die Kombination aus typischer Kristallform (dünntafelig, hemimorp), dem Vorkommen in Oxidationszonen von Zinkerzen und der charakteristischen Blaufärbung (bei Schmuckware) erkennbar. Für eine sichere Bestimmung empfiehlt sich folgende Prüfroutine:
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Kristallform: Dünntafelige, an beiden Enden verschiedenartige Kristalle (Hemimorphismus) – unter Lupe gut erkennbar
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Härtetest: Härte 4,5–5 – wird von einer Kupfermünze (Härte 3) nicht geritzt; ritzt aber Fluorit (Härte 4) leicht
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Säuretest: Hemimorphit löst sich in verdünnter Salzsäure unter Gallertbildung auf (typisch für Silikate) – im Gegensatz zu Smithsonit, der aufbraust
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Begleitmine rale: Vorkommen zusammen mit Smithsonit, Aurichalcit, Cerusit, Limonit in Zinkerzlagerstätten
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Dichte: 3,40–3,50 g/cm³ – deutlich schwerer als Quarz (2,65) oder Calcit (2,71)
Tipp: Der einfachste Feldtest zur Unterscheidung von Hemimorphit und Smithsonit (beide kommen in Zinkerzlagerstätten vor und sehen ähnlich aus): Smithsonit ist ein Karbonat und braust mit Salzsäure lebhaft auf. Hemimorphit ist ein Silikat und reagiert nicht oder bildet nur eine schleimige Gallerte.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Blauer Hemimorphit – die im Heilstein- und Schmuckhandel begehrteste Farbe – wird gelegentlich mit anderen blauen Steinen verwechselt oder durch gefärbtes Material imitiert:
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Türkis: Häufigste Verwechslung bei blauem Hemimorphit; Türkis ist ein Phosphat (CuAl₆(PO₄)₄(OH)₈ · 4H₂O), weicher (Härte 5–6), andere Lichtbrechung; Türkis hat meist feinere Adern (Matrix)
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Chrysokoll: Ebenfalls blaugrün; sehr weich (Härte 2–4); seltener glasartig; andere chemische Zusammensetzung (Kupfersilikat)
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Smithsonit (blau): Ebenfalls aus Zinkerzlagerstätten; Karbonat statt Silikat; braust mit Salzsäure auf; oft perlmutartiger Glanz
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Gefärbter Howlith oder Magnesit: Sehr häufig als Türkis-Imitat verkauft; kann auch als Hemimorphit angeboten werden; unter UV: Howlith fluoresziert meist nicht
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Blauer Calcit: Viel weicher (Härte 3); braust mit Salzsäure lebhaft auf; kein Glasglanz
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Gefärbter Quarz oder Glas: Kein Piezoeffekt, keine Kristallform, keine typische Dichte
Kauftipp: Echter blauer Hemimorphit aus China zeigt unter Vergrößerung häufig eine feintraubige bis nierige Mikrostruktur und einen charakteristischen Glasglanz. Türkis-Imitate aus gefärbtem Howlith oder Magnesit wirken matter und zeigen unter UV meist keine Fluoreszenz, während echter Hemimorphit gelegentlich leicht bläulich fluoresziert.
7. Verwendung und Handel
Hemimorphit hat zwei völlig unterschiedliche Gesichter im Handel: als spektakulärer Sammlerkristall und als Schmuck- und Heilstein in massiger Form. Beide Segmente haben ihr eigenes Publikum und ihre eigene Preisskala.
Als Sammlerobjekt gehören ausgezeichnete Hemimorphit-Stufen – vor allem die hauchdünnen, fächerförmigen Kristallgruppen aus Mexiko – zu den ästhetisch eindrucksvollsten Mineralien überhaupt. Sammlerstufen aus der Ojuela Mine in Mapimí erzielen auf Mineralienbörsen und in Auktionen höchste Preise.
Als Schmuck- und Heilstein wird vor allem der blaue bis türkisfarbene, massige Hemimorphit aus China verwendet:
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Trommelsteine: Beliebteste Verkaufsform; kompaktes, massiges Material in Blau bis Türkis; erschwinglich und vielseitig
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Cabochons und Anhänger: Polierter Schmuckstein; Blaufärbung kommt als Cabochon sehr gut zur Geltung
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Perlen und Armbander: Aus massigem Material; lebhaftes Blau bis Blaugrün
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Rohsteine und Drusen: Als Dekoration und für Sammler; chinesische Rohstufen breiter verfügbar als mexikanische
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Sammlerkristalle: Mexikanische und amerikanische Druse mit dünntafeligen Kristallen; Sammlerwert
Handelshinweis: Im Heilstein- und Esoterikhandel wird Hemimorphit gelegentlich unter dem Namen „Bänder-Türkis“ oder einfach als „Türkis“ angeboten – eine Bezeichnung, die irreführend ist. Echter Hemimorphit ist ein eigenständiges Mineral mit eigener chemischer Zusammensetzung und eigenen Wirkqualitäten. Bei 1STone wird Hemimorphit korrekt deklariert.
8. Heilwirkung und Indikationen
Hemimorphit ist in der Steinheilkunde ein verhältnismäßig junger Stein – er wurde nicht in den klassischen mittelalterlichen Lapidaren erwähnt, sondern erst in der modernen Steinheilkunde des 20. Jahrhunderts systematisch beschrieben. Seine Wirkqualitäten werden vor allem im Bereich der emotionalen Intelligenz, der Empathie und der persönlichen Transformation beschrieben.
Seelisch-mentale Wirkung
Hemimorphit gilt als einer der wirksamsten Steine für die Entwicklung von Empathie und Mitgefühl – sowohl für andere als auch für sich selbst. Er fördert die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, ohne dabei die eigene Identität oder Abgrenzung zu verlieren. Diese Balance zwischen Öffnung und Selbstschutz ist eine der wichtigsten Qualitäten des Steins.
Hemimorphit unterstützt tiefgreifende persönliche Transformation. Er hilft, alte, einschränkende Glaubenssätze und emotionale Muster zu erkennen und loszulassen – nicht durch Konfrontation, sondern durch ein sanftes Auflösen von innen heraus. Er begleitet Phasen des inneren Wandels mit Geduld und Mitgefühl und ist besonders hilfreich, wenn große Veränderungen anstehen, die mit emotionaler Bereinigung verbunden sind.
Der Stein fördert ehrliche Kommunikation – das Fähigheit, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse klar und authentisch auszudrücken, ohne Vorwurf oder Manipulation. Er hilft, Verletzlichkeit als Stärke zu erleben und unterstützt tiefe, authentische Verbindungen zwischen Menschen. In Beziehungen – ob persönlich oder beruflich – fördert er gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, zuzuhören.
Hemimorphit wirkt auch ausgleichend auf das Ego: Er dämpft übertriebenen Ehrgeiz, Selbstgerechtigkeit und das Bedürfnis, immer recht zu haben, und eröffnet die Möglichkeit, sich selbst mit mehr Humor und Leichtigkeit zu sehen.
Körperliche Wirkung
Körperlich wird Hemimorphit traditionell mit dem Hormon- und Drüsensystem in Verbindung gebracht. Er soll ausgleichend auf das Hormonsystem wirken und bei Drüsenstörungen – sowohl Über- als auch Unterfunktion – unterstützend eingesetzt werden können. Dieser Zusammenhang mit dem Drüsensystem spiegelt auch seine seelische Wirkqualität wider: Viele Hormonschwankungen haben eine psychosomatische Komponente.
Hemimorphit wird in der Steinheilkunde auch bei Beschwerden eingesetzt, die mit dem Zellstoffwechsel zusammenhängen: Er soll die Regeneration von Gewebe und Zellen anregen und den Heilungsprozess nach Verletzungen oder Erkrankungen fördern. Zusätzlich wird ihm eine schmerzlindernde Wirkung bei chronischen Schmerzzuständen zugeschrieben.
Als blauer Stein ist Hemimorphit dem Halschakra zugeordnet und fördert entsprechend Hals-, Stimm- und Schilddrüsen-Gesundheit. Bei Verspannungen im Hals- und Schulterbereich – die oft mit unterdrückter Kommunikation zusammenhängen – kann das Auflegen von Hemimorphit auf den Halsbereich entlastend wirken.
Chakra-Zuordnung
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Halschakra (5. Chakra, Blau): Kommunikation, Selbstausdruck, Ehrlichkeit – primäre Zuordnung
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Herzchakra (4. Chakra, Grün): Empathie, Mitgefühl, Liebe – bei grünlichem Hemimorphit
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Stirnchakra (6. Chakra, Indigo): Intuition, innere Wahrnehmung – bei dunkelblauem Hemimorphit
Aufladendes und Reinigen des Steins
Hemimorphit sollte wegen seiner mäßigen Härte (4,5–5) und seiner vollkommenen Spaltbarkeit vorsichtig behandelt werden. Zum Reinigen genügt kurzes Absülen unter lauwarmem, fließendem Wasser – kein langes Einweichen. Zum Aufladen eignet sich Mondlicht oder das Auflegen auf einen Bergkristall-Cluster. Direkte Sonnenbestrahlung kann die Blaufärbung langfristig ausbleichen.
Hinweis: Die beschriebenen Heilwirkungen basieren auf überlieferten Erfahrungen der modernen Steinheilkunde. Eine Verbindung zu einer spezifischen historischen Quelle wie Hildegard von Bingen oder einem mittelalterlichen Lapidar besteht bei Hemimorphit nicht – er ist ein Stein, dessen Heilwirkungen im 20. Jahrhundert systematisch beschrieben wurden. Steinheilkunde ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
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Als Anhänger über dem Halschakra (Kehlbereich) tragen: fördert authentische Kommunikation und Selbstausdruck.
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Bei Verspannungen im Hals- und Schulterbereich: Hemimorphit-Trommelstein direkt auflegen; bewusst tief atmen.
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Für emotionale Bereinigung und Transformation: während der Meditation in die Hände nehmen; Fokus auf das Loslassen alter Muster.
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Bei Hormonschwankungen und Drüsenbeschwerden: auf den entsprechenden Körperbereich (Schilddrüse, Unterbauch) auflegen – mehrmals täglich für 15–20 Minuten.
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Für die Entwicklung von Empathie: beim Gespräch in der Hand halten; schärft das Zuhören und das Gefühl für den Gegenüber.
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Bei chronischen Schmerzen: direkt auf die betroffene Stelle auflegen; kombinieren mit tiefer Bauchatmung.
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Als Stein für Persönlichkeitsentwicklung: regelmäßig tragen oder am Arbeitsplatz aufstellen – seine Präsenz fördert ehrlichen Umgang mit sich und anderen.
Hemimorphit bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Hemimorphit zu den selteneren, besonders geschätzten Steinen des Sortiments. 1STone verarbeitet ausgewählte Hemimorphite aus chinesischen Vorkommen (blau bis türkis) zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbänder sowie als Dekoration aus Edelsteinen. Das Material wird korrekt als Hemimorphit deklariert – nicht als Türkis oder unter anderem Handelsnamen.
10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Hemimorphit wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Waage und Skorpion zugeordnet – beide Zeichen profitieren von seinen Qualitäten der Empathie, der tiefen emotionalen Arbeit und der ehrlichen Kommunikation.
Westliche Astrologie
Für die Waage (23. September – 23. Oktober) unterstützt Hemimorphit die natürliche Fähigkeit zur Harmonie und Balance, hilft aber gleichzeitig, die manchmal übertriebene Harmoniebedarf-Tendenz zu überwinden und auch unbequeme Wahrheiten ehrlich auszusprechen. Für den Skorpion (24. Oktober – 22. November) begleitet er die tiefe Transformationsarbeit und hilft, emotionale Tiefen mit Mitgefühl statt mit Kontrolle zu begegnen.
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Hauptsternzeichen: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – vertieft Empathie, fördert ehrliche Kommunikation jenseits bloßer Höflichkeit
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Ergänzend: Skorpion (24. Okt. – 22. Nov.) – begleitet Transformation, öffnet den Zugang zu tiefen Gefühlen mit Mitgefühl
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Ergänzend: Zwillinge (21. Mai – 21. Jun.) – fördert klares, ehrliches Kommunizieren; hilft bei Oberflächlichkeit
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Ausgleichsstein: Widder (21. März – 20. Apr.) – sanftigt Impulsivität, fördert Zuhören vor dem Handeln
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Planetarer Einfluss: Venus (Harmonie, Beziehung, Schönheit) und Pluto (Transformation, Tiefe, Erneuerung)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Hemimorphit mit der Ernte-Mond-Energie (Waage, ca. 23. September – 23. Oktober) – jener Zeit der Besinnung, des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkel und der ehrlichen Bilanz des Jahres. Seine Energie des mitfühlenden Zuhörens und der tiefen Verbindung korrespondiert mit dem Schmetterlings-Klan, der Wandel und Transformation symbolisiert.
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Totemtier: Rabe (Raven) – Symbol für Magie, Transformation, die Fähigkeit zur Tiefenschau und den Mut, Dunkelheit in Licht zu verwandeln
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Mond: Ernte-Mond / Laubfärbungsmond (ca. 23. Sep. – 23. Okt.) – Zeit des Gleichgewichts, der Bilanz und der ehrlichen Rückschau
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Element: Luft – im Schmetterlings-Klan; Gedanken, Kommunikation, Verbindung, Wandel
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Klan: Schmetterlings-Klan – Symbol für Transformation, Leichtigkeit im Wandel, die Schönheit der Veränderung
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Himmelsrichtung: Westen – Richtung der inneren Besinnung, des Herbstes, der emotionalen Tiefe und der Träume
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Begleitpflanze: Baldrian (Valeriana officinalis) – Symbol für tiefe Entspannung, emotionale Befriedung und den Übergang in innere Stille
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Kraftwirkung: Hemimorphit unterstützt Schmetterlings-Klan-Geborene dabei, ihre natürliche Fähigkeit zur Transformation mit Empathie und Mitgefühl zu verbinden – sich zu verändern, ohne sich selbst zu verlieren
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
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