Obsidian Edelsteinschmuck by 1STone

Obsidian Mineralogische Dokumentation by 1STone

Obsidian

Das vulkanische Glas – Schattenseiten integrieren, Traumata lösen und Durchblutung fördern

Vulkanglas · Schwarz · Gold · Silber · Regenbogen · Schneeflocken · Rauch · Mahagony

1. Namen und Synonyme

Der Name Obsidian geht auf den römischen Entdecker Obsius (oder Obsidius) zurück, der den Stein nach antiken Quellen in Äthiopien gefunden haben soll. Plinius der Ältere erwähnte ihn in seiner Naturalis Historia als „Opsianus Lapis“. Der genaue Ursprung ist umstritten, aber der Name Obsidian ist seit der Antike in Gebrauch und hat sich in alle europäischen Sprachen verbreitet.

Mineralogisch ist Obsidian kein Mineral, sondern ein natuerliches Vulkanglas – amorph erstarrte, siliziumreiche Lava. Er entsteht, wenn hochviskose, saure Lava (Rhyolith-Lava mit über 70 % SiO₂) so schnell abkühlt, dass keine Kristallisation stattfinden kann. Das Ergebnis ist ein glasartiges, homogenes Material ohne Kristallstruktur – der härtest-scharfste natürliche Schneidstoff, den die Steinzeit kannte. Obsidian-Klingen sind noch heute schärfer als chirurgische Stahlskalpelle.

Obsidian ist in fast allen denkbaren Formen erhältlich, vom Rohstein und Trommelstein bis hin zu Anhängern, Ketten und Schmucksteinen. Als Meditations- und Heilsteine sind vor allem Kugeln und polierte Scheiben, sog. Obsidianspiegel, sehr gefragt.

Die wichtigsten Varietäten:

  • Schwarzer Obsidian: Reinste, häufigste Form; tiefschwarz; undurchsichtig; für Meditation, Schattenseiten-Arbeit und seelisch-geistige Anwendung

  • Goldglanz-Obsidian (Gold Sheen): Schwarzer Obsidian mit goldgelbem Schimmer durch eingeschlossene Gasblasen; für Meditation

  • Silberglanz-Obsidian (Silver Sheen): Mit silbrigem Schimmer; für Meditation und seelische Tiefenarbeit

  • Regenbogen-Obsidian: Irisierendes Farbenspiel (rot, grün, blau, violett) durch Gasblasen-Schichten; sehr begehrt; für Meditation

  • Schneeflocken-Obsidian: Schwarzer Obsidian mit weissen Cristobalit-Einschlüssen in Schneeflockenform; für körperliche Anwendungen

  • Rauchobsidian: Braun-grauer, transluzenter Obsidian; für körperliche Anwendungen

  • Mahagony-Obsidian: Schwarz mit roten bis braunen Streifen durch Hämatit-Einschlüsse; für körperliche Anwendungen

  • Apache Tears (Apache-Tränen): Kleine, runde, durchscheinende schwarze Obsidian-Knöllchen; traditioneller Trauerstein

Obsidianspiegel: Polierte Obsidian-Scheiben und -Kugeln wurden von aztekischen und anderen mesoamerikanischen Priester als Wahrsage- und Meditationsspiegel verwendet. Der berühmteste Obsidianspiegel Europas gehörte dem elizabethanischen Magier John Dee (1527–1608/09) und ist heute im British Museum in London ausgestellt. Der Spiegel des schwarzen Steins wird in der Scrying-Praxis verwendet, um Visionen zu empfangen.

2. Entstehung und Vorkommen

Obsidian entsteht bei Vulkanausbruchen von rhyolithischer (saurer) Lava – Lava mit über 70 % Siliziumdioxid. Diese hochviskose Lava kühlt an der Oberfläche oder an den Strömungsrändern so schnell ab, dass die Ionen keine Zeit haben, sich in ein Kristallgitter zu ordnen. Das Ergebnis ist ein glasartiges, amorphes Material. Obsidian entsteht typischerweise an den Rändern von Lavaströmen, in Lavadömen und in der Nähe von Vulkankratern.

Die Verschiedenfarbigkeit entsteht durch unterschiedliche Einschlüsse: Gasblasen in bestimmten Schichtanordnungen erzeugen Goldglanz, Silberglanz und Regenbogeneffekte. Cristobalit-Kristalle (SiO₂-Polymorphe) erzeugen die Schneeflocken-Muster. Hämatit-Einschlüsse färben Mahagony-Obsidian rotbraun.

Obsidian kommt weltweit in Vulkanregionen vor. Bedeutende Fundorte:

  • Mexiko (Hidalgo, Jalisco, Zacatecas): Weltbedeutendste Quelle; seit 10.000 Jahren abgebaut; Azteken und Maya verwendeten mexikanischen Obsidian für Opfermesser, Spiegel und Schmuck

  • USA (Yellowstone, Oregon, Kalifornien, Idaho): Grosse Vorkommen; Obsidian Cliff im Yellowstone historisch bedeutsam; Oregon-Obsidian beliebt

  • Island: Schwarzer und Schneeflocken-Obsidian; vulkanisch sehr aktive Quelle

  • Griechenland (Melos/Milos): Historisch bedeutsamste europäische Quelle; seit dem Neolithikum gehandelt; Handel mit Milos-Obsidian bis nach Ägypten belegt

  • Türkei (Kapadokien): Wichtige anatolische Quelle; neolithischer Handel

  • Kenia, Äthiopien: Afrikanische Quellen; klassische „obsianus“-Herkunft

  • Kanarische Inseln (Teneriffa, La Palma): Europanahe Quelle; vulkanisch aktiv

Obsidian und die Steinzeit: Obsidian war der wichtigste Rohstoff der Steinzeit – wertvoller als Feuerstein, weil seine Klingen viel schärfer sind. Der Handel mit Obsidian aus Melos (Griechenland) lässt sich bis 13.000 v. Chr. nachweisen – er ist damit einer der frühesten Belege für überregionalen Handel in der Menschheitsgeschichte. Aztekische Opfermesser aus Obsidian konnten in einem einzigen Schnitt töten – schärfer als jedes Bronzemesser.

3. Erscheinungsbild und Varietäten

Obsidian ist ein amorphes Glas ohne Kristallstruktur. Das Erscheinungsbild variiert je nach Varietät, teilt aber gemeinsame Grundeigenschaften:

  • Glasglanz: Charakteristischstes Merkmal; auf frischen Bruchflächen intensive Glasspiegelung; typisch für amorphe Gläser

  • Muscheliger Bruch: Typisch für Gläser; erzeugt extrem scharfe Kanten

  • Schwarzer Obsidian: Tiefschwarz durch Magnetit-Einschlüsse; undurchsichtig; auf dünnen Scheiben durchscheinend dunkelbraun

  • Gold- und Silberglanz-Obsidian: Schimmer durch Gasblasen-Schichten die Licht in bestimmten Winkeln reflektieren

  • Regenbogen-Obsidian: Irisierendes Farbenspiel durch dünne Gasblasen-Schichten; sichtbar nur unter direktem Licht

  • Schneeflocken-Obsidian: Weisse, radialförmige Cristobalit-Kristalle auf schwarzem Grund

  • Mahagony-Obsidian: Schwarze und rote bis braune Zonen durch Hämatit; flämmige Muster

  • Rauchobsidian: Braun-grau bis rauchig-transluzent; weniger Eisengehalt

4. Petrographie und Chemie

Obsidian ist ein natuerliches Silikatglas – kein Mineral und kein Gestein im klassischen Sinne, sondern amorphes, erstarrtes Magma.

  • Materialart: Natuerliches Silikatglas (amorph); kein Mineral; kein Kristallsystem

  • Hauptbestandteil: SiO₂: 70–80 % – sehr siliziumreich (Rhyolith-Zusammensetzung)

  • Al₂O₃: 11–15 %

  • Fe₂O₃ + FeO: 1–5 % (Schwarzfärbung durch Magnetit und Hämatit)

  • K₂O, Na₂O: Nebenbestandteile; Alkalifeldspat-Zusammensetzung

  • Härte (Mohs): 5 – 5,5

  • Dichte: 2,35 – 2,60 g/cm³

  • Bruch: Muschelig; extrem scharfkantig

  • Lichtbrechung: 1,48 – 1,51 (Glaslichtbrechung)

  • Transparenz: Undurchsichtig bis leicht durchscheinend in dünnen Schichten

Scharfheit: Obsidian-Klingen sind mit einer Schneidkante von 3 Nanometer Breite (wenige Atomlagen) schärfer als die besten chirurgischen Stahlskalpelle (ca. 200 Nanometer). In einigen neurochirurgischen Eingriffen werden Obsidian-Skalpelle verwendet, weil sie sauberere Schnitte und geringere Narbenbildung erzeugen. Die Schnitttechnologie der Steinzeit ist in bestimmten Anwendungen bis heute unuebertroffen.

5. Bestimmung und Identifikation

Schwarzer Obsidian ist durch seinen intensiven Glasglanz, den muscheligen Bruch und die scharfen Kanten gut erkennbar:

  • Glasglanz: Intensiver, spiegelnder Glasglanz; kein anderer schwarzer Stein zeigt diesen spezifischen Glanz

  • Muscheliger Bruch mit scharfen Kanten: Charakteristisch für alle Gläser; Obsidian bricht muschelartig mit extrem scharfen Kanten

  • Härte 5–5,5: Wird von Quarz geritzt; ritzt kaum Glas

  • Dichte 2,35–2,60: Leichter als die meisten schwarzen Steine

  • Blasen und Fliessstrukturen unter Lupe: Charakteristisch für natuerliches Glas

Unterscheidung Obsidian / Schwarzer Turmalin / Schwarzer Onyx: Schwarzer Turmalin (Schoerl) hat Längsriefen und Härte 7–7,5; kein Glasglanz. Schwarzer Onyx (Chalcedon) hat Wachsglanz und Härte 7. Obsidian hat den intensivsten Glasglanz aller drei und den weichsten Mushelbruch. Unter Lupe zeigt echter Obsidian oft feine Gasblasen oder Fliessstrukturen.

6. Fälschungen und Verwechslungen

Obsidian ist relativ günstig; Fälschungen sind selten. Häufiger sind Namensverwechslungen:

  • Schwarzes Glas („Artificial Obsidian“): Künstliches Glas in Obsidianoptik; kein Brausen mit Säure; zu gleichmässige Farbe; keine Gasblasen oder Fliessstrukturen; leichter

  • Schwarzer Turmalin: Längsriefen; Härte 7–7,5; kein Glasglanz; andere Dichte

  • Schwarzer Onyx: Wachsglanz statt Glasglanz; Härte 7; kein muscheliger Bruch

  • Tektit (Moldavit): Ebenfalls Natur-Glas kosmischen Ursprungs; aber grün; andere Zusammensetzung

  • Jet (Gagat): Organisches Material (fossiles Holz); viel leichter (1,3 g/cm³); riecht beim Reiben

7. Verwendung und Handel

Obsidian ist in fast allen denkbaren Formen erhältlich, vom Rohstein und Trommelstein bis hin zu Anhängern, Ketten und Schmucksteinen. Als Meditations- und Heilsteine sind vor allem Kugeln und polierte Scheiben sehr gefragt.

  • Obsidianspiegel (polierte Scheiben): Traditionelles Meditationsobjekt; für seelisch-geistige Anwendung; schwarzer, Gold-, Silber- und Regenbogen-Obsidian

  • Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das tiefe Schwarz wirkt kraftvoll; Regenbogen-Obsidian als Kette besonders lebendig

  • Trommelsteine und Rohsteine: Für Heilsteinzwecke; auf Körperstellen auflegen

  • Anhänger und Schmuck: Beliebt wegen des tiefen Schwarz und der Varietäten-Vielfalt

  • Chirurgische Klingen (Spezialanwendung): Obsidian-Skalpelle für neurochirurgische Eingriffe; schärfste Schneidkanten der Welt

8. Heilwirkung und Indikationen

Obsidian hilft dem Wachbewusstsein, ungeliebte und verdrängte Bewusstseinsinhalte wiederzufinden, zu konfrontieren und neu zu integrieren. Dabei ermöglicht er, alte geistige Beschlüsse und die an bestimmte Erinnerungen gebundenen Schmerzen aufzulösen. Auf diese Weise erscheinen unsere sog. Schattenseiten in einem anderen Licht: Es wird deutlich, dass sie positive Inhalte und Fähigkeiten beinhalten, die nun wieder zugänglich werden. Obsidian setzt so viele vergessene Begabungen wieder frei. Auch die eigene Wahrnehmung verbessert sich bis zur Hellsichtigkeit.

Seelisch-mentale Wirkung

Die zentrale seelische Qualität des Obsidians ist die Integration der Schattenseiten – ein Begriff der Tiefenpsychologie C. G. Jungs. Obsidian hilft, verdrängte Bewusstseinsinhalte – Erinnerungen, Gefühle, Impulse, die wir abgelehnt oder vergessen haben – wieder ins Bewusstsein zu holen und zu integrieren. Dabei geht es nicht um schmerzhafte Konfrontation um ihrer selbst willen, sondern um Befreiung: In diesen Schattenanteilen liegen vergessene Begabungen und Ressourcen, die nach der Integration wieder zur Verfügung stehen.

Obsidian ermöglicht, alte geistige Beschlüsse aufzulösen – die unbewussten Entscheidungen, die wir in schwierigen Momenten getroffen haben und die seitdem unser Verhalten bestimmen: „Ich werde mich nie wieder verletzlich zeigen“, „Ich bin nicht gut genug“, „Es ist gefährlich, mich zu zeigen“. Diese alten Beschlüsse binden Energie und blockieren die persönliche Entwicklung. Obsidian macht sie zugänglich und lösbar. Die eigene Wahrnehmung verbessert sich dabei bis zur Hellsichtigkeit.

Koerperliche Wirkung

Auf seelischer wie körperlicher Ebene loest Obsidian Schocks, Angst, Traumatisierungen und Blockaden auf. Er kann daher als Erste-Hilfe-Stein bei Unfällen, als Wundheilstein oder zur Verbesserung der Energieversorgung und Durchblutung eingesetzt werden, wie z. B. bei kalten Händen und Fußen oder sogar bei Raucherbein. Obsidian lindert Schmerzen und Verspannungen.

Die körperliche Wirkung bei Schocks, Traumata und Blockaden ist die direkte Fortsetzung der seelischen Wirkung auf die körperliche Ebene: Schocks und Traumata hinterlassen nicht nur seelische, sondern auch körperliche Spuren – als Verspannungen, Durchblutungsstörungen, gestörte Energieflüsse. Obsidian loest beides gleichzeitig. Die Wirkung bei Raucherbein (periphere arterielle Verschlusskrankheit) durch Verbesserung der Durchblutung ist eine der spezifischsten körperlichen Indikationen Giengers.

Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.

9. Anwendung und Verwendung

Therapeutische Anwendung nach Varietät (Steinheilkunde)

Gienger unterscheidet bei Obsidian klar zwischen seelisch-geistiger und körperlicher Anwendung und empfiehlt verschiedene Varietäten:

Für seelisch-geistige Anwendung: schwarzer, Gold-, Silber- und Regenbogen-Obsidian:

  • Als Kugel oder Spiegel in der Meditation ruhig betrachten; Giengers Hauptempfehlung für Schattenarbeit und seelische Integration; schwarzer sowie Gold-, Silber- und Regenbogen-Obsidian.

  • Obsidianspiegel-Meditation: polierte Scheibe vor sich aufstellen; in der Stille ruhig anschauen; offener, empfangender Blick – keine Erwartungen; was zeigt sich? Welche Bilder, Gefühle, Erinnerungen tauchen auf?

  • Für Schattenarbeit und alte Beschlüsse: Obsidian in der Hand halten während Journaling oder Therapiearbeit; fördert den Zugang zu verdrängten Inhalten.

Für körperliche Anwendungen: Rauch-, Mahagony- oder Schneeflocken-Obsidian:

  • Direkt auf betroffene Körperstellen auflegen: bei Verspannungen, Schmerzen, Durchblutungsstörungen; oder mit Hautkontakt am Körper tragen.

  • Als Erste-Hilfe-Stein bei Unfällen und Schocks: sofort auf die betroffene Stelle auflegen oder halten; loest Schock-Energie.

  • Bei kalten Händen und Füßen: Schneeflocken- oder Mahagony-Obsidian auf die betroffenen Stellen auflegen; verbessert Durchblutung.

  • Bei Raucherbein: regelmässig auf Beine und Füße auflegen; unterstützend; Rauch- oder Mahagony-Obsidian.

  • Pflege: Obsidian ist glasempfindlich – nicht mit härteren Steinen zusammen aufbewahren; kann zerspringen. Kurz unter Wasser reinigen. Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall.

Obsidian bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Obsidian zu den tiefsten und vielschichtigsten Steinen des Sortiments. Sein tiefes Schwarz – das Schwarz des Vulkans, der Urenergie der Erde – birgt je nach Varietät goldene, silberne oder regenbogenfarbene Lichtspiele. 1STone verarbeitet ausgewählte Obsidian-Qualitäten in verschiedenen Varietäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.

Finden Sie Ihr Schmuckstueck im 1STone-Store an der Costa Calma auf Fuerteventura oder nutzen Sie unseren 

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10. Horoskop und indianisches Medizinrad

Obsidian wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Schütze und Skorpion zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Schattenseiten integrieren, Traumata lösen, vergessene Begabungen freisetzen, Hellsichtigkeit, Schmerzen, Durchblutung, Raucherbein – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.

Westliche Astrologie

Für den Schützen (23. November – 21. Dezember) fördert Obsidian die Bereitschaft, auch die dunklen Seiten des eigenen Wesens ehrlich anzuschauen und daraus Weisheit zu ziehen. Für den Skorpion (24. Oktober – 22. November) unterstützt er die natürliche Tendenz zur Tiefenschau und hilft, Traumata und Blockaden zu lösen.

  • Hauptsternzeichen: Schütze (23. Nov. – 21. Dez.) – Schattenseiten ehrlich betrachten, vergessene Begabungen freisetzen

  • Ergänzend: Skorpion (24. Okt. – 22. Nov.) – Tiefenschau, Traumata lösen, Blockaden aufloesen

  • Ergänzend: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – körperliche Wirkung: Durchblutung, Schmerzen, Raucherbein

  • Ausgleichsstein: Zwillinge (21. Mai – 21. Jun.) – bringt Tiefe und Konfrontationsbereitschaft in oberflächliche Leichtigkeit

  • Planetarer Einfluss: Pluto (Tiefenschau, Schatten, Transformation) und Saturn (körperliche Wirkung, Struktur, Blockaden lösen)

Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)

Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Obsidian mit der Schneegans-Mond-Energie (Steinbock/Schütze, ca. 22. November – 21. Dezember) und dem Schildkroeten-Klan der Erde. Seine transformierende, konfrontierende Energie verbindet sich mit der Kraft des vulkanischen Feuers.

  • Totemtier: Eule (Owl) – Symbol für das Sehen in der Dunkelheit, die Fähigkeit das Verborgene zu erkennen und die Weisheit, die aus der ehrlichen Begegnung mit dem Schatten entsteht

  • Mond: Schneegans-Mond (ca. 22. Nov. – 21. Dez.) – Zeit der tiefsten Dunkelheit, in der das Verborgene am klarsten sichtbar wird

  • Element: Feuer – im Falken-Klan; das Feuer des Vulkans, das aus der Tiefe der Erde kommt und alles Alte verbrennt

  • Klan: Falken-Klan – Transformation durch Feuer, die Kraft die alles Lähmende zu verbrennen

  • Himmelsrichtung: Norden – die dunkelste Zeit, in der das Licht des Bewusstseins am hellsten leuchtet

  • Begleitpflanze: Schwarze Holunderbeere (Sambucus nigra Frucht) – Symbol für die Kraft des Dunklen, das Heilende im Schwarzen, die Weisheit des Winters

  • Kraftwirkung: Obsidian unterstützt dabei, wie die Eule zu sein – im Dunkeln zu sehen, das Verborgene zu kennen und aus dieser Kenntnis heraus frei und vollständig zu werden

Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.

 

Obsidian bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Obsidian zu den tiefsten und vielschichtigsten Steinen des Sortiments. Sein tiefes Schwarz – das Schwarz des Vulkans, der Urenergie der Erde – birgt je nach Varietät goldene, silberne oder regenbogenfarbene Lichtspiele. 1STone verarbeitet ausgewählte Obsidian-Qualitäten in verschiedenen Varietäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.

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