Jade Edelsteinschmuck by 1STone Fuerteventura

Jade Edelsteinschmuck by 1STone Fuerteventura

Jadeit Mineralogische Dokumentation by 1STone

Jadeit

Der echte Jade – Edel-, Schmuck- und Heilstein mit uralter Tradition

Eigenschaften · Heilwirkung · Anwendung · Bedeutung

1. Namen und Synonyme

Der Name Jadeit leitet sich vom spanischen piedra de ijada ab – „Lendenstein“ oder „Huftenstein“. Spanische Conquistadoren übernahmen diesen Begriff im 16. Jahrhundert von mittelamerikanischen Einheimischen, die den Stein gegen Nieren- und Hflüftleiden trugen. Über das Französische (l’ejade → le jade) wurde daraus der Begriff Jade, der heute weltweit als Sammelbezeichnung für zwei verschiedene Mineralien verwendet wird: Jadeit und Nephrit.

Die mineralogische Unterscheidung zwischen Jadeit und Nephrit ist fundamental: Beide werden unter dem Handelsnamen „Jade“ verkauft, sind aber chemisch und strukturell völlig verschieden. Jadeit ist ein Pyroxen (NaAlSi₂O₆), Nephrit ein Amphibol (eine faserige Variante von Aktinolith/Tremolit). Echter, mineraologisch reiner Jadeit ist der seltenere und in Spitzenqualität erheblich wertvollere der beiden Jade-Mineralien.

Bekannte Namen und Synonyme:

  • Jade (Handelsname): Sammelbezeichnung für Jadeit UND Nephrit; mineralogisch unpräzise, aber weltweiter Standard im Handel

  • Feijao (historisch, portugiesisch): Ältere portugiesische Bezeichnung aus der Kolonialzeit

  • Kaiserjade / Imperial Jade: Bezeichnung für den wertvollsten, intensiv smaragdgrünen, transparenten Jadeit aus Myanmar; höchste Qualitätsstufe

  • Yuhua yu (玉花玉, chinesisch): Chinesischer Begriff für gemaserten, blumenmusterartigen Jadeit

  • Feicui (翡翠, chinesisch): Chinesische Bezeichnung für hochwertigen, leuchtend grünen Jadeit; der höchste Qualitätsbegriff im chinesischen Jademarkt

  • Chloromelanit: Dunkelgrüne bis schwarzgrüne Jadeit-Variante mit hohem Eisengehalt

  • Lavender Jade: Handelsbez. für lila bis violett getönten Jadeit; durch Mangan

Wichtige Unterscheidung: Im Handel werden Jadeit und Nephrit häufig nicht getrennt – beide werden als „Jade“ verkauft. Mineralogisch, gemmologisch und steinheilkundlich handelt es sich um zwei vollständig verschiedene Mineralien mit unterschiedlichen Eigenschaften, Wirkungen und Werten. Die Unterscheidung ist nur durch mineralogisch-gemmologische Untersuchung möglich.

2. Entstehung und Vorkommen

Jadeit entsteht unter sehr spezifischen geologischen Bedingungen: hoher Druck bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen. Diese Bedingungen herrschen in Subduktionszonen – dort, wo ozeanische Kruste unter kontinentale Kruste abtaucht. Die metamorphe Hochdruckumwandlung von natriumreichen basaltischen Gesteinen (Blauschiefer-Fazies) liefert die notiwendigen Ausgangsmaterialien für die Jadeit-Bildung. Diese enge Bindung an Subduktionszonen erklärt die weltweite Seltenheit von qualitätsvollem Jadeit: Es gibt weltweit nur wenige Regionen, in denen die Bedingungen stimmen.

Jadeit tritt fast ausschließlich als massiges, feinkörnig-verschränktes Gestein (Jadeitit) auf – einzelne Kristalle in Sammlergröße sind extrem selten. Das Gestein besteht aus einem dichten Filz ineinandergreifender Jadeit-Kristallkörner, was ihm seine charakteristische Zähigkeit und Bearbeitbarkeit verleiht.

Die wichtigsten Fundregionen:

  • Myanmar (ehem. Birma, Kachin-Staat): Weltbedeutendste Quelle für Schmuck- und Sammlerjadeit; Hpakant-Region; liefert das gesamte Imperial Jade / Feicui-Material; hier wird der größte Teil des weltweiten Jadeit-Handels produziert

  • Guatemala (Motagua-Tal): Historisch bedeutsamste Quelle für die Maya-Zivilisation; bis heute aktiv; grüne bis blaue Jadeitvorkommen

  • Japan (Itoigawa, Niigata): Hochwertige blaue und grüne Jadeitvorkommen; Itoigawa gilt als bedeutendste japanische Fundstätte; Jadeit ist Nationalsymbol in Japan

  • Russland (Ural, Sibirien): Grüner Jadeit; teils hohe Qualität

  • USA (Kalifornien – Clear Creek): Grüner bis blaugrauer Jadeit; lokal bedeutsam

  • Kasachstan, China (Xinjiang): Weitere Vorkommen; teils für den lokalen Markt

  • Mittelamerika (Costa Rica, Mexiko): Historische Maya- und Azteken-Fundstätten; teils noch aktiv

Kulturhistorische Besonderheit: Das Motagua-Tal in Guatemala war die einzige bekannte Jade-Quelle der mesoamerikanischen Kulturen (Maya, Azteken, Olmeken). Jadeit hatte dort einen höheren Stellenwert als Gold – er war das Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und göttliche Kraft. Maya-Könige wurden mit Jadeit-Masken bestattet.

3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben

Jadeit kristallisiert im monoklinen Kristallsystem. Als Schmuck- und Heilstein kommt er fast ausschließlich in massiger Form vor – als feinkörniges bis dichtes Gesteinsaggregat (Jadeitit), in dem die einzelnen Kristallkörner so eng miteinander verwachsen sind, dass das Material eine enorme Zähigkeit erreicht. Freie Kristalle sind Sammlerobjekte und extrem selten.

Die Farbpalette des Jadeit ist groß, aber grün dominiert eindeutig den Markt:

  • Smaragdgrün (Imperial Jade / Feicui): Intensivstes, gleichmäßigstes Grün; durch Chromeinschlüsse; transparentes bis transluzentes Material; höchste Qualität und Preis

  • Hellgrün bis Apfelgrün: Häufigste Handelsstufe; durch Eisen gefärbt; von blassem Mintgrün bis kräftigem Grasgreen

  • Weiß bis Weißgrün (Mutton Fat Jade): Chinesisch hochgeschätzt; fast weißes Material mit zartem Grünstich; weiche, cremige Optik

  • Lavender / Violett: Durch Mangan; beliebt in der chinesischen und internationalen Schmuckwelt

  • Schwarz (Chloromelanit): Durch hohen Eisen- und Chromgehalt; opak; beliebt für modernes Schmuckdesign

  • Blau bis Grau: Selten; aus Japan (Itoigawa) und Guatemala; sehr begehrt bei Sammlern

  • Orange, Gelb, Rot: Durch Eisenoxid-Impraegnierung (sekundäre Färbung); seltener; teils künstlich behandelt

  • Mehrfarbig / Gemasert: Häufig; natürliche Farbzonierungen und Muster machen jeden Stein einzigartig

Die wichtigsten Qualitätsstufen im Handel werden in China nach Transparenz und Farbe klassifiziert: Typ A (naturbelassen), Typ B (gebeizt und harzimpägniert) und Typ C (gefärbt) – nur Typ A ist echter, unbehandelter Jadeit.

4. Mineralklasse und Chemie

Jadeit gehört zur Mineralklasse der Silikate, genauer zu den Kettensilikaten (Inosilikaten), und ist ein Vertreter der Pyroxen-Gruppe – genauer: der Klinopyroxene (monokline Pyroxene). Seine chemische Formel lautet NaAlSi₂O₆. Der Natriumgehalt unterscheidet ihn klar von den meisten anderen Pyroxenen und ist ein wichtiges Merkmal für die gemmologische Identifikation.

Jadeit bildet in der Natur häufig Mischkristalle mit den verwandten Pyroxenen Diopsid (CaMgSi₂O₆) und Aegirin (NaFeSi₂O₆). Diese Mischungen beeinflussen Farbe und optische Eigenschaften erheblich. Die für Imperial Jade verantwortliche Chromfärbung entsteht durch die Substitution von Aluminium durch Chrom im Kristallgitter.

  • Mineralklasse: Silikate (Inosilikate / Kettensilikate, Klinopyroxen-Gruppe)

  • Chemische Formel: NaAlSi₂O₆

  • Kristallsystem: Monoklin

  • Härte (Mohs): 6,5 – 7

  • Dichte: 3,24 – 3,43 g/cm³

  • Spaltbarkeit: Gut nach (110); zwei Richtungen unter ~87° – typisch für Pyroxene

  • Bruch: Splitterig; als Gesteinsaggregat sehr zäh

  • Strichfarbe: Weiß

  • Lichtbrechung: 1,640 – 1,667

  • Glanz: Glasglanz (Kristalloberflächen); Perlmuttglanz (Spaltflächen)

  • Transparenz: Transparent bis opak je nach Qualität

  • Zähigkeit: Außerordentlich zäh als Gesteinsaggregat; einer der zähesten Natursteine überhaupt

Nephrit vs. Jadeit: Obwohl beide als „Jade“ bezeichnet werden, sind sie mineralogisch völlig verschieden. Nephrit (Aktinolith/Tremolit) ist ein Amphibol mit fasriger Textur und einer Dichte von 2,90–3,03 g/cm³ – leichter als Jadeit (3,24–3,43). Die sicherste Unterscheidung bietet das Refraktometer: Jadeit 1,640–1,667; Nephrit 1,600–1,627. Im Zweifel ist eine gemmologische Untersuchung unerlässlich.

5. Kulturelle und historische Bedeutung

Kein anderer Stein der Welt hat eine vergleichbar tiefe und langandauernde kulturelle Bedeutung wie Jade – und innerhalb der Jade-Mineralien ist es vor allem Jadeit, der in den großen Hochkulturen Asiens und Amerikas als heiliger Stein verehrt wurde. Die Geschichte des Jadeits ist zugleich eine Geschichte menschlicher Zivilisation.

Ostasien: China, Japan, Korea

In China hat Jade – hauptsächlich Nephrit in der Frühgeschichte, später zunehmend Jadeit aus Myanmar – eine über 7.000-jährige Kulturtradition. Jade galt als das edelste aller Materialien, überlegen selbst Gold und Silber. Der Konfuzius zugeschriebene Ausspruch „Gold hat einen Preis, Jade ist unbezahlbar“ fasst diese Haltung zusammen. Jade symbolisierte fünf konfuzianische Tugenden: Menschlichkeit (Ren), Weisheit (Zhi), Mut (Yong), Gerechtigkeit (Yi) und Reinheit (Jie) – abgeleitet aus ihren physischen Eigenschaften wie Glanz, Klang und Zähigkeit.

Kaiserliche Jade-Siegel, Jade-Grabbeigaben und Jade-Ritualobjekte (Bi-Scheiben, Cong-Zylinder) aus dem chinesischen Neolithikum (Liangzhu-Kultur, 3.300–2.200 v. Chr.) gehören zu den bedeutendsten archäologischen Funden. In der Han-Dynastie wurden verstorbene Kaiser in Jade-Anztige genäht – Tausende von Plättchen, die mit Goldfaden verbunden waren – in der Überzeugung, Jade bewahre den Körper vor Verfall.

Mesoamerika: Maya, Azteken, Olmeken

Für die Hochkulturen Mesoamerikas war Jadeit – aus dem Motagua-Tal in Guatemala – das heiligste Material überhaupt. Er symbolisierte Wasser, Mais, Fruchtbarkeit und das göttliche Leben. Maya-Könige trugen Jadeit-Ornamente als Zeichen ihrer göttlichen Abstammung; die berühmte Grabmaske des Palenque-Königs Pakal (gest. 683 n. Chr.) besteht aus über 200 sorgfältig gesetzten Jadeit-Mosaikstücken. Jadeit hatte dort buchstäblich den Stellenwert, den Gold in Europa hatte – und mehr.

Sprachliche Verbindung: Das spanische Wort jade gelangte über die Conquistadoren nach Europa – und von dort in alle europäischen Sprachen. Die mythische Heilkraft des Steins gegen Nieren- und Hüftleiden, die ihm die mittelamerikanischen Einheimischen zuschrieben, wurde von europäischen Ärzten des 16. und 17. Jahrhunderts übernommen und verbreitet.

6. Bestimmung und Identifikation

Die Unterscheidung von echtem Jadeit (Typ A) von behandeltem Material (Typ B, C) und von Imitaten ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der Gemmologie. Im Feld sind nur grobe Hinweise möglich:

  • Refraktometer: Lichtbrechung 1,640–1,667 – sicherster und schnellster Test; Nephrit liegt bei 1,600–1,627

  • Dichte: 3,24–3,43 g/cm³ – höher als Nephrit, Serpentin und Glas

  • Härte: 6,5–7 – ritzt Glas leicht; wird von Quarz (Härte 7) nur schwer geritzt

  • Klang: Jadeit produziert beim Anschlagen einen hellen, metallischen Klingklang – bekannt als „Jade-Klang“; Imitate klingen dumpf

  • Textur unter Lupe: Feinkörnige, ineinandergreifende Kristallstruktur („Apple-green“-Textur); Glas zeigt keine Struktur, Serpentin wirkt fettiger

  • UV-Fluoreszenz: Echter Jadeit (Typ A): keine oder schwache Fluoreszenz; Typ B (harzimprägniert): oft blaue bis weiße Fluoreszenz unter UV

Sicherheitshinweis: Die endgültige Unterscheidung zwischen Jadeit Typ A, B und C sowie von Imitaten ist nur durch mineralogisch-gemmologische Untersuchung (Infrarotspektroskopie, Raman-Spektroskopie, Refraktometrie, Dichte) möglich. Importe aus anderen Mineralien (v.a. Serpentin, Glas oder Tripletten) sind gängig – hier hilft letztendlich nur die mineralogisch-gemmologische Untersuchung.

7. Fälschungen und Verwechslungen

Jade – und speziell Jadeit – ist eines der am häufigsten gefälschten und falsch deklarierten Edelsteine der Welt. Die hohen Preise für Imperial Jade machen Betrug und Behandlung wirtschaftlich äußerst lukrativ:

  • Typ B-Jadeit (gebeizt + harzimprägniert): Häufigste Behandlung; Jadeit wird mit Säure gebeizt (Entfernung von Flecken und Verfärbungen) und dann mit Kunstharz imprägniert; Farbe intensiver, aber Struktur geschwächt; langfristig instabil

  • Typ C-Jadeit (gefärbt): Zusätzlich gefärbt; häufig intensiv grün oder violett; erkennbar durch spektroskopische Untersuchung

  • Nephrit als Jadeit: Sehr häufig; mineralogisch ein anderer Stein; im Handel massenhaft als „Jade“ verkauft; günstiger als Jadeit

  • Serpentin („New Jade“, „Korean Jade“): Sehr häufige Imitation; grünlich, weicher (Härte 3–4), leichter; fettiger Glanz; unter Lupe andere Textur

  • Chrysopras: Grüner Chalcedon; gleichmäßig apfelgrün; andere Dichte (2,65) und Lichtbrechung

  • Aventurin: Grüner Quarz mit Glimmer-Einschlüssen (Aventureszenz); leichter; flimmernder Glänz

  • Prehnit: Blassgelb-grün; durchscheinend; andere optische Eigenschaften

  • Gefärbtes Glas („Malaysia Jade“): Massenhaft produziert; kein Kristallaufbau; falsches Gewicht; dumpfer Klang

  • Tripletten: Sandwich aus dünner Jadeitschicht, Füllmaterial und Deckglas; unter Lupe am Rand sichtbar

Kaufempfehlung: Bei hochpreisigem Jadeit – vor allem bei smaragdgrünem Imperial Jade – sollte immer ein gemmologisches Zertifikat einer anerkannten Prüfstelle (GIA, GIT, GÜBELIN) vorliegen, das Jadeit Typ A bestätigt. Bei 1STone wird Jadeit korrekt deklariert und nur naturbelassenes (Typ A) Material angeboten.

8. Verwendung und Handel

Jadeit ist ein Edel-, Deko-, Schmuck- und Heilstein mit uralter Tradition. Der weltweite Jadeit-Markt wird von China dominiert: Hongkong ist das Handelszentrum für hochwertige Jadeit-Schmuckstücke, und chinesische Käufer zahlen für Imperial-Jade-Schmuck Phäntasiepreise – einzelne Halsketten aus feinstem Feicui wurden für über 27 Millionen US-Dollar verkauft.

Handelssegmente:

  • Imperial Jade / Feicui (Spitzenqualität): Intensiv smaragdgrün, transluzent bis transparent, Typ A; für den asiatischen Luxusmarkt; Preise von Tausenden bis Millionen Euro pro Kilogramm

  • Kommerzielle Schmuckware: Hellgrüner, behandelter (Typ B/C) oder minderwertiger Jadeit; breite Verffügbarkeit; günstig bis mittelpreisig

  • Trommelsteine und Rohsteine: Vor allem aus Myanmar und China; für Heilstein- und Dekorationszwecke

  • Schnitzarbeiten und Objekte: Figuren, Schalen, Tabletts; traditionelle chinesische Jade-Schnitzkunst; von einfach bis museumswert

  • Schmuck (Ringe, Armbander, Anhänger): Jade-Armbänder (Bangles) sind das wichtigste Produkt des asiatischen Jade-Markts; breite Qualitätsspanne

9. Heilwirkung und Indikationen

Jadeit fördert spielerische Selbstverwirklichung. Er sorgt im Leben für den notwendigen Ausgleich, für Aktivität bei Trägheit und für Ruhe bei Überlastung. Jadeit macht sehr dynamisch und geistig beweglich.

Seelisch-mentale Wirkung

Jadeit ist einer der universellsten Ausgleichssteine in der Steinheilkunde. Seine primäre Qualität ist die Förderung spielerischer Selbstverwirklichung – ein Begriff, der Leichtigkeit, Freude und innere Freiheit beim eigenen Wachstum betont. Jadeit hilft, das eigene Potenzial ohne Zwang und Überforderung zu entfalten, und fördert eine spielerische, neugierige Haltung gegenüber dem Leben und den eigenen Fähigkeiten.

Der Ausgleichscharakter des Jadeit zeigt sich auf zwei Ebenen gleichzeitig: Er aktiviert bei Trägheit und bremst bei Überlastung. Diese Doppelung – je nach Bedarf des Trägers in die eine oder andere Richtung wirkend – macht Jadeit zu einem Stein der inneren Intelligenz: Er hilft dem Körper und der Seele, selbst zu erkennen, was gerade gebraucht wird, und die entsprechende Energie zu mobilisieren. In der Steinheilkunde wird diese Qualität als „adaptogene Wirkung“ beschrieben.

Zusätzlich macht Jadeit sehr dynamisch und geistig beweglich. Er fördert die Geschwindigkeit des Denkens, die Flexibilität des Geistes und die Fähigkeit, neue Perspektiven einzunehmen. Er ist damit ein hervorragender Begleitstein für kreative Arbeit, Problemlösung und alle Situationen, in denen geistige Agilität gefragt ist.

Körperliche Wirkung

Körperlich regt Jadeit die Nierenfunktion an und gleicht damit den Wasser-, Salz- und Säure/Basen-Haushalt aus. Diese Wirkung auf die Nieren ist historisch tief verankert – sie ist der Ursprung des Namens Jade (piedra de ijada, Lendenstein) und wurde von mittelamerikanischen und asiatischen Kulturen seit Jahrtausenden überliefert. Die Nieren sind in der traditionellen chinesischen Medizin das Fundament der Lebensenergie (Jing), und Jadeit wurde in China immer auch als Stein der Vitalität und Langlebigkeit verstanden.

Jadeit erhöht die Reaktionsfähigkeit durch die Stimulation der Nerven und Nebennieren. Diese Verbindung zwischen Nierenfunktion, Nebennierenaktivität und nervlicher Reaktionsfähigkeit spiegelt ein ganzheitliches Verständnis wider: Die Nebennieren produzieren Adrenalin und Kortisol – die Hormone, die uns schnell und reaktionsfähig machen. Jadeit soll dieses System auf natürliche, ausgewogene Weise aktivieren.

Hinweis zu Erstreaktionen

Jadeit kann intensive Erstreaktionen hervorrufen, die in der Regel jedoch nicht länger als drei Tage andauern. Diese Erstreaktionen sind ein bekanntes Phänomen in der Steinheilkunde bei stark wirkenden Steinen: Kurzfristig können verstärkte Müdigkeit, Unruhe, intensive Träume oder körperliche Empfindungen auftreten, die zeigen, dass der Stein wirkt und Bereinigungsprozesse anregt. Nach diesen ein bis drei Tagen legen sich die Reaktionen in der Regel und der eigentliche Heilprozess beginnt.

Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.

10. Anwendung und Verwendung

Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)

Jadeit wird zur Entfaltung geistiger Eigenschaften auf die Stirn und für körperliche Wirkungen auf die Nieren aufgelegt. Diese zwei Auflageorte entsprechen den zwei Wirkebenen des Steins: die Stirn (Stirnchakra) für die mentale, geistige Wirkung – Dynamik, Flexibilität, Selbstverwirklichung; die Nierengegend (Rücken, untere Flanken) für die körperliche Wirkung auf Nieren, Säure-Basen-Haushalt und Reaktionsfähigkeit.

  • Geistige Wirkung: Jadeit auf die Stirn legen (Stirnchakra); 15–20 Minuten in ruhiger Lage; fördert Dynamik, geistige Flexibilität und spielerische Kreativität.

  • Körperliche Wirkung (Nieren): Jadeit auf den unteren Rücken (Nierenbereich, beidseits der Wirbelsäule auf Höhe der Lende) auflegen; mehrmals täglich 15–20 Minuten.

  • Bei Trägheit und Energielosigkeit: als Anhänger tragen oder morgens 10 Minuten in der Hand halten.

  • Bei Überlastung und Stress: abends auf den Bauch auflegen; lässt den Körper zur Ruhe kommen.

  • Erste Anwendung: Aufmerksamkeit auf mögliche Erstreaktionen richten; sollten diese auftreten, Stein kurz beiseitelegen und nach 1–3 Tagen erneut beginnen.

  • Als Schmuckstein: Jade-Armband (traditionelle chinesische Form) oder Anhänger für kontinuierliche, sanfte Wirkung im Alltag.

  • Meditation: Jadeit in die Hände nehmen; Fokus auf spielerische Leichtigkeit und innere Balance; seine kühle, glätte Oberfläche fördert Sammlung.

Jadeit bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura wird Jadeit als Edel- und Schmuckstein mit uralter Tradition besonders sorgfältig ausgewählt. 1STone verarbeitet ausschließlich naturbelassenen Jadeit (Typ A) zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen. Jade als Kulturgut verdient ehrliche Deklaration – Herkunft und Qualität werden transparent kommuniziert.

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11. Horoskop und indianisches Medizinrad

Jadeit wird in der westlichen Astrologie vorrangig den Sternzeichen Widder, Stier und Waage zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Ausgleich, spielerische Selbstverwirklichung, Dynamik und körperliche Vitalität – ergänzen diese Zeichen auf charakteristische Weise.

Westliche Astrologie

Für den Stier (21. April – 21. Mai) fördert Jadeit die Freude an sinnlichen Erlebnissen und der eigenen kreativen Entfaltung; er hilft, den gelegentlichen Hang zur Beharrlichkeit mit mehr Leichtigkeit und geistiger Flexibilität zu verbinden. Für die Waage (23. September – 23. Oktober) unterstützt er die natürliche Neigung zur Balance und Harmonie durch aktive, spielerische Selbstverwirklichung.

  • Hauptsternzeichen: Stier (21. Apr. – 21. Mai) – fördert Leichtigkeit, Kreativität und Selbstentfaltung

  • Ergänzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – Balance, Harmonie, spielerischer Ausgleich

  • Ergänzend: Widder (21. März – 20. Apr.) – kanalisiert Energie, fördert Ausdauer und Erholung

  • Ausgleichsstein: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – lockert übertriebenen Pflichtsinn, fördert Spielfreude

  • Planetarer Einfluss: Venus (Schönheit, Harmonie, Selbstentfaltung) und Neptun (Intuition, Spiritualität, Flüssigkeit)

Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)

Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Jadeit mit der Wachstumsmond-Energie (Stier, ca. 20. April – 20. Mai) – der Zeit des Frühlingsaustriebs, der früchtetragenden Versprechungen und der spielerischen Lebendigkeit der Natur. Seine Energie des ausgewogenen Wachstums und der körperlichen Vitalität verbindet sich tief mit dem Schildkröten-Klan.

  • Totemtier: Biber (Beaver) – Symbol für Kreativität, Ausdauer, das Gestalten der eigenen Umgebung und die Verbindung zwischen Wasser (Nieren, Flüssigkeiten) und Erde

  • Mond: Wachstumsmond / Blumenmond (ca. 20. Apr. – 20. Mai) – Zeit des aktiven Wachstums, der Entfaltung und des spielerischen Austragens

  • Element: Erde – im Schildkröten-Klan; Beständigkeit, Fruchtbarkeit, sinnliche Verbundenheit

  • Klan: Schildkröten-Klan – Geduld, Verwurzelung, das Wissen um natürliche Zyklen

  • Himmelsrichtung: Osten – Neubeginn, Wachstum, das Licht des frühen Morgens

  • Begleitpflanze: Salbei (Salvia officinalis) – Symbol für Reinigung, Weisheit und Vitalität; in der indianischen Tradition heilig

  • Kraftwirkung: Jadeit unterstützt Biber-Totem-Geborene dabei, ihre natürliche Kreativität und Gestaltungsfreude mit körperlicher Vitalität zu verbinden – mit Leichtigkeit zu bauen, was das Leben schöner macht

Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.

 

Jadeit bei 1STone

Bei 1STone auf Fuerteventura wird Jadeit als Edel- und Schmuckstein mit uralter Tradition besonders sorgfältig ausgewählt. 1STone verarbeitet ausschließlich naturbelassenen Jadeit (Typ A) zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen. Jade als Kulturgut verdient ehrliche Deklaration – Herkunft und Qualität werden transparent kommuniziert.

 

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