Alle 85 Edelsteine von 1STone auf einen Blick — von Achat bis Zoisit, mit Links zur vollständigen mineralogischen Dokumentation.
Jeder Stein ist detailliert beschrieben: Entstehung, Mineralklasse, Heilwirkung nach Michael Gienger und Anwendung in der Steinheilkunde.
1STone verarbeitet in seiner Familienmanufaktur ausgewählte Qualitäten zu handgefertigten Unikaten — Edelsteinketten, Armbändern, Ohrschmuck und Dekorationen aus Costa Calma, Fuerteventura.
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Prehnit Mineralogische Dokumentation by 1STone
Prehnit Mineralogische Dokumentation by 1STone
Prehnit
Der Fettstoffwechsel-Stein – Verdraengungen auflösen, Arteriosklerose und Entgiftung
Phyllosilikat · Hellgrün · Fettstoffwechsel · Arteriosklerose · Leber · Bauchspeicheldrüse
1. Namen und Synonyme
Prehnit ist nach dem niederländischen Kolonialoffizier und Mineraliensammler Hendrik von Prehn (1733–1785) benannt, der das Mineral um 1774 am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika entdeckte und Proben nach Europa mitbrachte. Es wurde 1788 von Abraham Gottlob Werner als eigenständiges Mineral beschrieben – Prehnit war damit einer der ersten Minerale, die nach einer real existierenden Person benannt wurden.
Mineralogisch ist Prehnit ein Phyllosilikat (Schichtsilikat) der Formel Ca₂Al(AlSi₃O₁₀)(OH)₂. Er kristallisiert im orthorhombischen System und bildet charakteristische, flächenförmige bis tafelige Kristalle, die häufig in strahligen oder traubigen Aggregaten vorkommen. In der Steinheilkunde wird Prehnit überwiegend als Trommelstein oder flache Scheibe verwendet. Da Prehnit den Fettstoffwechsel überwiegend als Trommelstein oder flache Scheibe anregt, wird die Nachfrage nach dem Stein mit zunehmender Bekanntheit immer grösser.
Weitere Namen und Synonyme:
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Prehnit (Standardname): Nach Hendrik von Prehn; offizieller mineralogischer Name
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Cape Emerald (historisch): Historischer englischer Handelsname; wegen der grünen Farbe und der Südafrika-Herkunft
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Grape Jade (Handelsname): Wegen der traubigen, gefälligen Aggregate; irreführend, da kein Jade
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Traubenquarz (Volksname): Deutschsprachiger Volksname für traubige Aggregate
Prehnit und Epidot: Prehnit kommt sehr häufig gemeinsam mit Epidot (einem grünen Kettensilikat) vor – die Kombination Prehnit-Epidot ist eine der klassischen Mineralvergesellschaftungen der Geologie. In vielen Fundstücken sind beide Mineralien sichtbar eingewachsen. In der Steinheilkunde werden beide als eigenständige Steine behandelt; Epidot hat eigene Heilwirkungen (Wachstum verstärken, Schwierigkeiten verdoppeln).
2. Entstehung und Vorkommen
Prehnit entsteht hydrothermal in niedrig- bis mitteltemperierten metamorphen Gesteinen, in Basalten und Diabasen sowie in alpinen Klüften. Er ist ein charakteristisches Mineral der Prehnit-Pumpellyit-Fazies – einer spezifischen Metamorphose-Stufe, die nach ihm benannt wurde. Typische Begleitmineralien sind Epidot, Calcit, Quarz, Zeolithe und Laumontit.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Südafrika (Kap-Region): Typlokalität; historisch bedeutsam; hellgrüne bis gelbgrüne Qualitäten
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Australien (Bowen Becken, Queensland): Einer der weltweit wichtigsten Lieferanten; sehr schöne, transluzente grüne Qualitäten
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Mali (Westafrika): Hochwertige, intensiv grüne Qualitäten; zunehmend bedeutsam
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USA (New Jersey, Virginia, Pennsylvania): Historisch bedeutsam; klassische amerikanische Mineraliensammlerstucke
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Österreich (Saualpe, Kärnten): Europäische Qualität; alpine Kluftbildung
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China, Indien, Madagaskar: Kommerzielle Quellen; breites Qualitätsspektrum
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Prehnit kristallisiert im orthorhombischen System. Als Schmuck- und Heilstein kommt er hauptsächlich als massiges Aggregat oder als Cabochon vor. Das Erscheinungsbild:
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Hellgrün bis Gelbgrün: Charakteristischste Farbe; von zartem Mintgrün bis kräftigem Grün; durch Eisengehalt
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Gelb bis Gelb-Braun: Durch hohen Eisengehalt; weniger typisch
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Weiß bis Farblos: Eisenfreie Varietät; seltener
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Glasglanz bis Wachsglanz: Auf polierten Flächen und Kristallflächen
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Transluzent bis durchscheinend: Hochwertige Qualitäten sind fast transparent; das Licht scheint durch
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Traubige bis strahlige Aggregate: Charakteristische Wuchsform; von aussen wirken viele Stucke wie eingefrorene Trauben
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Innere Einschlüsse: Oft Epidot-Nadeln sichtbar; erkennbar als grüne Punkte oder Nadeln im Inneren
Das charakteristische Mintgrün: Prehnit hat eine ganz eigene, unverwechselbare Grünfarbe – ein helles, leicht gelbliches Mintgrün, das weder das tiefe Grün des Nephrit noch das lebhafte Grün des Chrysopras ist. Diese Farbe – verbunden mit der Transluzenz hochwertiger Stuecke – macht Prehnit zu einem der elegantesten und zeitlosesten grünen Heilsteine.
4. Mineralklasse und Chemie
Prehnit gehört zur Mineralklasse der Silikate, genauer zu den Phyllosilikaten (Schichtsilikaten). Er ist das einzige Phyllosilikat, das nach einer Person benannt wurde.
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Mineralklasse: Silikate (Phyllosilikate / Schichtsilikate)
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Chemische Formel: Ca₂Al(AlSi₃O₁₀)(OH)₂
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Färbungsursache: Fe³⁺ (Eisen(III)) im Kristallgitter – Grün; eisenfrei – weiss/farblos
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Kristallsystem: Orthorhombisch
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Härte (Mohs): 6 – 6,5
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Dichte: 2,80 – 2,95 g/cm³
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Spaltbarkeit: Gut nach (001); typisch für Schichtsilikate
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Bruch: Unregelmanßig
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Strichfarbe: Weiß
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Lichtbrechung: 1,611 – 1,665
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Transparenz: Transluzent bis durchscheinend
5. Bestimmung und Identifikation
Prehnit ist durch seine charakteristische Mintgrün-Farbe und die traubigen Wuchsformen gut erkennbar:
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Mintgrünes Erscheinungsbild: Die spezifische, helle, leicht gelbliche Grünfarbe ist für Prehnit sehr charakteristisch
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Transluzenz: Hochwertige Stuecke lassen Licht durch; das Innere scheint zu leuchten
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Härte 6–6,5: Etwas weicher als Quarz; wird von Quarz geritzt
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Traubige Aggregate: In Rohstuecken sehr charakteristisch
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Epidot-Einschlüsse: Grüne Nadeln oder Punkte im Inneren; charakteristisch für Prehnit aus bestimmten Fundorten
Unterscheidung Prehnit / Chrysopras / grüner Aventurin: Chrysopras (Chalcedon) ist intensiver apfelgrün, Härte 7, Wachsglanz. Aventurin (Quarz) hat Goldflitter-Schimmer (Aventureszenz), Härte 7. Prehnit ist heller mintgrün, hat Härte 6–6,5, Glasglanz bis Wachsglanz und zeigt häufig traubige Aggregate.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Prehnit ist günstig; Fälschungen kommen selten vor. Häufiger sind Namensverwechslungen:
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Grüner Aventurin: Häufigste Verwechslung; beide hellgrün; Aventurin hat aber Schimmer und Härte 7
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Chrysopras: Intensiver apfelgrün; transluzenter; Härte 7
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Grape Jade (Serpentin): Als Grape Jade verkaufter Serpentin oder Prehnit-ähnlicher Stein; Härte 3–4; viel weicher
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Grüner Fluorit: Härte 4; achtflächige Spaltbarkeit; andere Lichtbrechung
7. Verwendung und Handel
Prehnit ist als Sammlerstuck beliebt, wird dagegen nur sehr selten geschliffen (meist als Cabochon), als Trommelstein oder flache Scheibe verwendet. Da Prehnit den Fettstoffwechsel uberwiegend anregt, wird die Nachfrage nach dem Stein mit zunehmender Bekanntheit immer grösser.
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Trommelsteine und flache Scheiben: Hauptverwendungsform im Heilsteinbereich; für die spezifische Bauchauflage
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Cabochons und Anhänger: Polierter Schmuck; die Transluzenz kommt bei Cabochons gut zur Geltung
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das Mintgrün wirkt als Kette frisch und lebendig
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Sammlerstuecke (Rohkristalle): Traubige Aggregate und Kristallstufen; sehr beliebte Mineraliensammler-Objekte
8. Heilwirkung und Indikationen
Prehnit foerdert die Auflosung unbewusster Verdraengungs- und Vermeidungsmechanismen. Er steigert die Konfliktbereitschaft und erleichtert, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist. In unangenehmen Situationen bringt Prehnit jene verdraengten Bilder und Erinnerungen ins Bewusstsein, die normalerweise unerkannt als Stimmungen und Empfindungen unser Denken und Handeln beeinflussen. Er foerdert dadurch die bewusste analytische Verarbeitung innerer und aeusserer Wahrnehmungen.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualitaet des Prehnits ist die Auflosung von Verdraengungs- und Vermeidungsmechanismen. Diese Mechanismen sind unbewusste psychische Strategien, mit denen wir unangenehme Gefuehle, Erinnerungen und Erkenntnisse aus dem Bewusstsein fernhalten. Prehnit macht sie sichtbar – nicht durch Konfrontation, sondern durch stille Bewusstmachung.
Besonders charakteristisch ist die Wirkung in unangenehmen Situationen: Genau dann, wenn wir am meisten dazu neigen, wegzuschauen, verdraengte Bilder nicht zu sehen und Erinnerungen zu umgehen, bringt Prehnit diese ins Bewusstsein. Er verwandelt unbewusstes Reagieren in bewusstes analytisches Verarbeiten – ein zentraler Schritt jeder persoenlichen Entwicklung. Gleichzeitig steigert er die Konfliktbereitschaft – die Faehigkeit, schwierige Gespraeche und Situationen anzugehen statt zu meiden.
Koerperliche Wirkung
Koerperlich regt Prehnit den Fettstoffwechsel und den Fettabbau an. Er wirkt daher vorbeugend gegen Arteriosklerose und beschleunigt die Entfernung der im Fett eingelagerten Giftstoffe. Prehnit foerdert alle Erneuerungsprozesse im Koerper.
Die Verbindung zwischen der seelischen Verdraengungswirkung und dem koerperlichen Fettabbau ist in der Psychosomatik bekannt: Übergewicht und Fettstoffwechselstoerungen korrelieren haeufig mit Verdraengungs- und Vermeidungsverhalten. Fettgewebe speichert nicht nur Energie, sondern auch lipophile Giftstoffe (fettloesliche Umweltgifte). Prehnit mobilisiert beides gleichzeitig: seelisch die Verdraengungen, koerperlich die Fetteinlagerungen und Giftstoffe.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um ueberlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz fuer medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Prehnit wirkt am besten, wenn er mit Hautkontakt direkt am Koerper getragen wird. Zur Anregung des Fettstoffwechsels und zum Fettabbau empfiehlt es sich, Prehnit ueber laengere Zeit kontinuierlich zu tragen und regelmaessig abends und morgens mehrere Prehnite gleichzeitig auf die Leber, die Bauchspeicheldruse und im Duenndarmbereich aufzulegen. Aufgrund der groesseren Auflagenflache werden hierfuer oft flache Scheiben verwendet.
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Als Kette oder Armband tragen: kontinuierlich mit Hautkontakt; Giengers Grundempfehlung; für alle seelischen und koerperlichen Wirkungen; langfristig.
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Morgens UND abends auflegen (Doppelauflagen): mehrere Prehnit-Scheiben oder -Trommelsteine gleichzeitig auf Leber (rechter Oberbauch), Bauchspeicheldruse (linker Oberbauch, querueber) und Duenndarmbereich (Unterbauch) auflegen; 20–30 Minuten; Giengers spezifische Empfehlung für Fettstoffwechsel-Anregung.
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Flache Scheiben bevorzugen: Gienger empfiehlt für die Bauchauflagen flache Prehnit-Scheiben statt Trommelsteine, da sie mehr Auflagenflache bieten und gleichmaessiger auf das Gewebe wirken.
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Langfristige Anwendung: Prehnit ist kein Akutstein; seine Wirkung entfaltet sich bei kontinuierlicher Anwendung ueber Wochen und Monate; Geduld ist notwendig.
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Bei Arteriosklerose: langfristig tragen und auflegen; unterstuetzend neben medizinischer Behandlung.
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Für Verdraengungsauflosung: tragen; in Situationen, die als unangenehm vermieden werden, bewusst bei sich haben.
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Pflege: Prehnit vertraegt kurzes Abspuelen unter Wasser. Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall.
Prehnit bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Prehnit zu den feinstofflichsten und ruhigsten Steinen des Sortiments. Sein charakteristisches Mintgrün – die Farbe der stillen, tiefen Natur – verbindet sich mit einer Heilwirkung, die in die Tiefe geht: in die unbewussten Schichten der Seele und in die Tiefe des Fettstoffwechsels. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Prehnit-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten. Armbaendern & Ohrschmuck sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Prehnit wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Steinbock und Waage zugeordnet. Seine Wirkqualitaeten – Verdraengungen aufloesen, Konfliktbereitschaft, Selbstakzeptanz, Fettstoffwechsel, Arteriosklerose, Entgiftung – ergaenzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Fuer den Steinbock (22. Dezember – 21. Januar) foerdert Prehnit die Bereitschaft, verdraengte innere Widerstande und Vermeidungsstrategien bewusst zu machen und Konflikte konstruktiv anzugehen. Fuer die Waage (23. September – 23. Oktober) unterstuetzt er die Selbstakzeptanz und die Faehigkeit, sich in unangenehmen Situationen nicht hinter Anpassung zu verstecken.
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Hauptsternzeichen: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – Verdraengungen aufloesen, Konfliktbereitschaft, Selbstakzeptanz
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Ergaenzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – Vermeidung ueberwinden, Selbstakzeptanz, analytische Verarbeitung
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Ergaenzend: Jungfrau (23. Aug. – 22. Sep.) – Fettstoffwechsel, Entgiftung, koerperliche Erneuerungsprozesse
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Ausgleichsstein: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – bringt Klarheit und Konfliktbereitschaft in zu starkes Rueckziehen
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Planetarer Einfluss: Saturn (Verdraengungsauflosung, Tiefenarbeit, langfristige Wirkung) und Merkur (analytische Verarbeitung, Bewusstmachung)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Prehnit mit der Schneegans-Mond-Energie (Steinbock, ca. 22. Dezember – 19. Januar) und dem Schildkroeten-Klan der Erde. Seine stille, tiefenwirkende Energie verbindet sich mit der Geduld und Weisheit der Erde.
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Totemtier: Schneegans (Snow Goose) – Symbol fuer den langen, geduldigen Weg der inneren Verarbeitung; die Faehigkeit, auch in der Stille und Kaelte des Winters weiterzumachen
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Mond: Schneegans-Mond (ca. 22. Dez. – 19. Jan.) – Zeit der tiefsten Innenschau und der stille Auflosung des Aufgestauten
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Element: Erde – im Schildkroeten-Klan; die Tiefe der Erde, die Geduld des langen Weges
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Klan: Schildkroeten-Klan – Geduld, das langsame Aufloesen, die Weisheit des langen Atems
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Himmelsrichtung: Norden – Innenschau, stille Tiefenarbeit, die Weisheit der Kaelte
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Begleitpflanze: Mistel (Viscum album) – Symbol fuer das Verborgene im Inneren des Baumes, das heilende Prinzip in der Tiefe, und die Kraft der stillen, jahrelangen Wirkung
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Kraftwirkung: Prehnit unterstuetzt dabei, wie die Mistel zu sein – tief im Baum des Lebens verwurzelt, unsichtbar von aussen, aber kraftvoll im Verborgenen wirkend
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Ueberlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repraesentiert nicht die Tradition aller indigenen Voelker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Prehnit bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Prehnit zu den feinstofflichsten und ruhigsten Steinen des Sortiments. Sein charakteristisches Mintgrün – die Farbe der stillen, tiefen Natur – verbindet sich mit einer Heilwirkung, die in die Tiefe geht: in die unbewussten Schichten der Seele und in die Tiefe des Fettstoffwechsels. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Prehnit-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten. Armbaendern & Ohrschmuck sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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Prasem Mineralogische Dokumentation by 1STone
Prasem Mineralogische Dokumentation by 1STone
Prasem
Der kühlende grüne Quarz – Konflikte lösen, Zorn kühlen und Strahlenschutz
Grüner Quarz · Aktinolith-Einschlüsse · Kühlung · Sonnenbrand · Versohnung · Antike
1. Namen und Synonyme
Der Name Prasem stammt vom griechischen prasios („lauchartig grün“) und bezeichnet einen massigen, undurchsichtigen bis leicht durchscheinenden grünen Quarz. Die Grünfärbung entsteht durch fein verteilte, nadelförmige Einschlüsse von Aktinolith (einem grünen Amphibol-Mineral) oder gelegentlich von Chlorit oder anderen grünen Mineralien, die gleichmässig im Quarzgitter eingewachsen sind. Das Ergebnis ist ein mattes, gleichmässiges Grün von besonderer Tiefe und Ruhe.
Prasem spielt als Edelstein kaum eine Rolle, als einfacher Schmuckstein ist er inzwischen jedoch weit verbreitet. Als Heilstein besitzt er eine bis zur Antike zurückreichende Tradition. In der Antike war Prasem (zusammen mit anderen grünen Steinen) als Kühlstein und Schutzstein gegen Hitze, Fieber und Zorn bekannt. Plinius der Ältere beschrieb grüne Steine explizit als kühlend und augenstärkend.
Wichtige Namen und Synonyme:
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Prasem (Standardname): Von griechisch prasios (lauchartig grün); der gängige mineralogische und handelsName
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Grüner Quarz (beschreibend): Allgemeiner beschreibender Name; weniger präzise, da mehrere grüne Quarze existieren
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Aktinolith-Quarz: Beschreibender Name für den häufigsten Typ; Aktinolith als färbendes Mineral
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Muttergrün (Volksname): Gelegentlicher Volksname; wegen der matten, satten Grünfärbung
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Plasma (historisch, irreführend): Historischer Name für dunkelgrünen Chalcedon; nicht dasselbe wie Prasem
Prasem und Aventurin – Unterschied: Prasem ist ein massiger grüner Quarz mit Aktinolith-Einschlüssen; matt, gleichmässig grün, kein Schimmer. Aventurin ist ein grüner Quarz mit Fuchsit (Glimmer)-Einschlüssen; zeigt den charakteristischen aventureszierenden Schimmer (Goldflitter-Effekt). Beide sind grüne Quarze; mineralogisch und heilkundlich verschieden. Verwechslungen im Handel sind häufig.
2. Entstehung und Vorkommen
Prasem entsteht in metamorphen Gesteinen und Pegmatiten, wo grüne Amphibol-Mineralien (vor allem Aktinolith) in während der Kristallisation des Quarzes eingeschlossen werden. Die Aktinolith-Nadeln wachsen parallel zur Kristallisationsrichtung des Quarzes und färben die gesamte Masse gleichmässig grün. In manchen Vorkommen entstehen auch chatoyante (katzenaugenförmige) Qualitäten.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Australien (Western Australia): Wichtigste kommerzielle Quelle; intensiv grüne Qualitäten
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Österreich (Zillertal, Tirol): Historisch bedeutsam; klassische europäische Qualität
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Südafrika: Gute kommerzielle Qualitäten
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Indien, Brasilien, USA: Weitere Vorkommen; breites Qualitätsspektrum
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Griechenland (historisch): Antike Quelle; seit der Antike als Heilstein bekannt
3. Erscheinungsbild und Farben
Prasem tritt als massiger, dichter Quarz auf. Das Erscheinungsbild:
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Matt-gleichmässiges Grün: Von zartem Hellgrün bis tiefem Dunkelgrün; nie fleckig oder geadert; die Gleichmässigkeit ist charakteristisch
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Lauchartig-gedaempftes Grün: Der prägende Farbton; weder das leuchtende Grün des Chrysopras noch das kräftige Grün des Malachits; ein ruhiges, tiefes Grün
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Wachsglanz: Auf polierten Flächen; charakteristisch für massige Quarze
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Undurchsichtig bis leicht durchscheinend: Je nach Qualität
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Keine Fleckung, kein Muster: Im Gegensatz zu Aventurin und Moosachat gleichmässig; kein Schimmern
4. Mineralklasse und Chemie
Prasem gehört zur Mineralklasse der Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂) als massiger Quarz mit Aktinolith-Einschlüssen.
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Mineralklasse: Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂) – massiger Quarz mit Aktinolith-Einschlüssen
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Einschlüsse: Aktinolith Ca₂(Mg,Fe)₅Si₈O₂₂(OH)₂ (grüner Amphibol); seltener Chlorit
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Färbungsursache: Fein verteilte Aktinolith-Nadeln; Eisen im Aktinolith
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Kristallsystem: Trigonal (Quarz); mikrokristallines Aggregat
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Härte (Mohs): 6,5 – 7
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Dichte: 2,64 – 2,65 g/cm³
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Spaltbarkeit: Keine; zäh
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Bruch: Muschelig
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Strichfarbe: Weiß
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Lichtbrechung: 1,544 – 1,553
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Transparenz: Undurchsichtig bis leicht durchscheinend
5. Bestimmung und Identifikation
Prasem ist durch seine gleichmässige, matte Grünfärbung gut erkennbar:
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Gleichmässiges, mattes Grün: Kein Schimmer, kein Muster, keine Fleckung; ruhiges, tiefes Grün
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Härte 6,5–7: Ritzt Glas mühelos; wird von Quarz nicht geritzt
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Wachsglanz: Charakteristisch für massige Quarze
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Kein Aventureszenz-Schimmer: Im Unterschied zum Aventurin kein Goldflitter-Effekt
Unterscheidung Prasem / Nephrit / Jadeit: Nephrit und Jadeit zeigen Fett- bzw. Glasglanz statt Wachsglanz, höhere Dichte (2,90–3,43 g/cm³) und eine zähe, fasrige Struktur. Prasem zeigt Wachsglanz und hat die typische Quarzdichte (2,64–2,65 g/cm³). Ein einfacher Dichtetest unterscheidet beide.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Prasem ist günstig; Fälschungen sind selten. Häufiger sind Verwechslungen:
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Aventurin: Häufigste Verwechslung; ebenfalls grüner Quarz; aber Aventureszenz-Schimmer durch Fuchsit-Einschlüsse; im Handel oft austauschbar verwendet
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Nephrit („New Jade“): Dunkleres Grün; Fettglanz statt Wachsglanz; höhere Dichte; andere Heilwirkung
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Grüner Chalcedon / Chrysopras: Transluzent statt opak; helles Apfelgrün (Chrysopras); andere Lichtbrechung
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Grünes Glas: Zu gleichmässig; Glasglanz statt Wachsglanz; keine Einschlüsse unter Lupe
7. Verwendung und Handel
Prasem spielt als Edelstein kaum eine Rolle, als einfacher Schmuckstein ist er inzwischen jedoch weit verbreitet. Als Heilstein besitzt er eine bis zur Antike zurückreichende Tradition.
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das ruhige Grün wirkt als Kette beruhigend und kühlend
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Trommelsteine und Rohsteine: Für Heilsteinzwecke; auf Fieberstellen oder Prellungen auflegen; im Steinkreis
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Cabochons und Anhänger: Einfacher Schmuck; das matte Grün wirkt zeitlos
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Dekorationsobjekte: Kugeln, Schalen; das ruhige Grün als Raumdekoration
8. Heilwirkung und Indikationen
Prasem hilft, Konflikte zu lösen und die Kontrolle des eigenen Lebens zu erlangen. Er fördert Beherrschung und Selbstbestimmung und kühlt hitzige Gemüter, so dass Auseinandersetzungen ohne Zorn und Wutausbrüche ausgetragen werden können. Besonders nachtragenden Persönlichkeiten ermöglicht er, sich wieder zu versöhnen.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität des Prasems ist Kühlung – auf der seelischen wie auf der körperlichen Ebene. Seelische Kühlung bedeutet: das Abkühlen hitziger Gemüter, die Fähigkeit, in Auseinandersetzungen ruhig, beherrscht und selbstbestimmt zu bleiben statt von Zorn und Wutausbrüchen überwältigt zu werden.
Besonders charakteristisch ist die Wirkung bei nachtragenden Persönlichkeiten. Nachtragen – das Festhalten an vergangenen Verletzungen, das Unvermögen zu vergeben – ist eine Form von innerem Feuer, das immer weiterglimmt. Prasem kühlt dieses Feuer und ermöglicht Versöhnung. Gleichzeitig fördert er Beherrschung und Selbstbestimmung – die Fähigkeit, das eigene Leben wirklich zu führen statt von Reaktionen und Emotionen getrieben zu werden.
Koerperliche Wirkung
Seinen kühlenden Charakter zeigt Prasem auch bei Fieber, brennenden Schmerzen, heissen Ausschlägen bei Infektionskrankheiten und bei Insektenstichen oder Strahlenschaeden wie Sonnenbrand, Sonnenstich oder Hitzschlag. Auch bei Prellungen zeigt er schmerzstillende Wirkung, so dass man Prasem generell als Heilstein für die Folgen äusserer Traumata bezeichnen kann.
Das kühlende Prinzip ist der rote Faden durch alle Wirkungen des Prasems: seelisch kühlt er Zorn und Nachtragen; körperlich kühlt er Fieber, Entzündungshitze, Sonnenbrand und die Schmerzhitze von Prellungen. Diese Konsistenz zwischen seelischer und körperlicher Wirkung ist in der Steinheilkunde selten so klar wie bei Prasem.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Da sich seine Wirkung nur langsam entfaltet, sollte Prasem längere Zeit getragen werden. Bei Fieber und Infektionskrankheiten wird der erwärmte Stein im Nabelbereich, gegen lokale Beschwerden direkt auf die betroffene Stelle aufgelegt. Bei Folgen von Strahleneinwirkungen hilft ruhiges Liegen in einem Prasem-Steinkreis (8–12 Steine) oder die Einnahme von Quellwasser, in das Prasem für mindestens sechs Stunden eingelegt war.
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Längere Zeit tragen: als Kette oder Armband direkt auf der Haut; Giengers Grundempfehlung; Prasem braucht Zeit – kein Akutstein, sondern Langzeitbegleiter; besonders für alle seelischen Wirkungen (Konflikte, Zorn, Nachtragen).
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Auf den Nabelbereich auflegen: bei Fieber und Infektionskrankheiten; den Stein leicht erwärmt (Handwärme) auflegen; 20–30 Minuten; kühlend und fiebersenkend.
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Direkt auf betroffene Stellen auflegen: bei Sonnenbrand, Insektenstichen, Prellungen, heissen Ausschlägen; kühlend und schmerzstillend; auch kühl aufgelegt wirksam.
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Prasem-Steinkreis (8–12 Steine): bei Folgen von Strahleneinwirkungen (Sonnenbrand, Sonnenstich, Hitzschlag, Strahlenschaeden); um den Körper legen und ruhig darin liegen; 20–30 Minuten; Giengers spezifische Empfehlung.
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Prasem-Quellwasser: Prasem-Steine für mindestens 6 Stunden in Quellwasser einlegen; das Wasser danach trinken; bei Strahlenschaeden und Hitzschlag; Giengers besondere Anwendungsform.
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Bei Sonnenstich und Hitzschlag: sofort kühlen Prasem auf Stirn und Nacken auflegen; unterstützend; Steinkreis oder Kühlwasser.
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Pflege: Prasem verträgt Wasser problemlos – kurzes Abspülen, auch kühles Einlegen bei Bedarf. Aufladen auf Bergkristall oder im Mondlicht.
Prasem bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura – wo Sonne, Hitze und Wind die Elemente des täglichen Lebens sind – gehört Prasem zu den besonders passenden Steinen des Sortiments. Sein ruhiges, tiefes Grün ist das Gegenbild zur Glühend-Hitze der kanarischen Lava: kühl, geerdet, versoehnlich. 1STone verarbeitet ausgewählte Prasem-Qualitäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Ohrschmuck und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Prasem wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Steinbock und Widder zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Konflikte lösen, Zorn kühlen, Nachtragen auflösen, Versöhnung, Fieber, Sonnenbrand, Prellungen – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Steinbock (22. Dezember – 21. Januar) fördert Prasem die Fähigkeit, Konflikte mit Beherrschung und Selbstbestimmung zu lösen statt in starrer Abgrenzung zu verharren. Für den Widder (21. März – 20. April) kühlt er die natürliche Hitze und Impulsivität und hilft, Auseinandersetzungen konstruktiv statt destruktiv zu führen.
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Hauptsternzeichen: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – Konflikte lösen, Selbstbestimmung, Beherrschung
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Ergänzend: Widder (21. Mrz. – 20. Apr.) – Zorn kühlen, Impulsivität beruhigen, Versöhnung
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Ergänzend: Löwe (23. Jul. – 22. Aug.) – körperliche Kühlung, Hitzeschlag, Sonnenbrand
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Ausgleichsstein: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – bringt Beherrschung in zu starkes Nachtragen und Festhalten
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Planetarer Einfluss: Saturn (Beherrschung, Selbstdisziplin, Konflikte konstruktiv lösen) und Mars (Zorn kühlen, Impulsivität regulieren)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Prasem mit der Schneegans-Mond-Energie (Steinbock, ca. 22. Dezember – 19. Januar) und dem Schildkröten-Klan der Erde. Seine kühlende, konfliktlösende Energie verbindet sich mit der Geduld und Weisheit der Erde.
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Totemtier: Schneegans (Snow Goose) – Symbol für den langen, geduldigen Weg, das ruhige Ausharren in der Kälte und die Fähigkeit, mit Beherrschung und Ausdauer das Ziel zu erreichen
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Mond: Schneegans-Mond (ca. 22. Dez. – 19. Jan.) – Zeit der tiefsten Stille, der kühlsten Klarheit und der ruhigsten Konfliktlösung
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Element: Erde – im Schildkröten-Klan; die kühlende Erde, die Geduld des Steins, die Weisheit des langen Atems
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Klan: Schildkröten-Klan – Geduld, Ausdauer, die Weisheit der langsamen Wirkung
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Himmelsrichtung: Norden – die Kühle, die Weisheit, die ruhige Konfliktlösung
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Begleitpflanze: Schafgarbe (Achillea millefolium) – Symbol für die heilende, kühlende und entzündungshemmende Kraft der Natur; seit der Antike Wundkraut und Fieberkraut
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Kraftwirkung: Prasem unterstützt dabei, wie die Schafgarbe zu sein – unauffällig, geduldig, kühlend und heilend in jedem Augenblick
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Prasem bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura – wo Sonne, Hitze und Wind die Elemente des täglichen Lebens sind – gehört Prasem zu den besonders passenden Steinen des Sortiments. Sein ruhiges, tiefes Grün ist das Gegenbild zur Glühend-Hitze der kanarischen Lava: kühl, geerdet, versoehnlich. 1STone verarbeitet ausgewählte Prasem-Qualitäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Ohrschmuck und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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Pietersit Mineralogische Dokumentation by 1STone
Pietersit Mineralogische Dokumentation by 1STone
Pietersit
Der Sturmstein – innere Stabilität bei stürmischen Veränderungen und Krisenmeisterung
Tigerauge · Krokidolith · Namibia · China · Vegetative Dystonie · Solarplexus
1. Namen und Synonyme
Pietersit ist nach dem namibischen Farmer Sid Pieters benannt, der das Mineral 1962 auf seinem Farmland in der Nähe von Omaruru in Namibia entdeckte und beschrieb. Der Name wurde 1964 in der gemmologischen Literatur eingeführt. Pietersit ist damit einer der wenigen Edelsteine, dessen Entdeckungsgeschichte und Namensgebung präzise dokumentiert sind.
Mineralogisch ist Pietersit eine Breccie – ein Gestein, das aus zerbrochenen und wieder verkitteten Fragmenten verschiedener Mineralien besteht. Die Hauptkomponenten sind Tigerauge, Falkenauge und gelegentlich Jaspis, alle aus der Familie der Quarz-Pseudomorphosen nach Krokidolith (Blauasbest). Durch die tektonischen Kraefte, die das Gestein zerbrochen und wieder zusammengepresst haben, entstehen die charakteristischen wirbelartigen, stürmischen Farbmuster, die Pietersit seinen Beinamen „Sturmstein“ eingebracht haben. Als Schmuckstein steht er noch bei Kennern im Kurs und ist aufgrund seiner Wirkung sehr beliebt.
Weitere Namen und Synonyme:
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Sturmstein (Volksname): Volksname; wegen des wirbelartigen, stuermischen Erscheinungsbilds und der Wirkung bei stuermischen Lebensphasen
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Tempest Stone (englisch): Englische Übersetzung des Volksnamens; international gebraeuchlich
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Pietersite: Englische Schreibweise; internationaler Handelsstandard
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Namibischer Pietersit: Unterscheidung vom chinesischen Pietersit; Namibia-Qualitaet gilt als hochwertiger
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Chinesischer Pietersit (Henan-Pietersit): Aus der Provinz Henan, China; seit den 1990er Jahren bekannt; aehnliches Erscheinungsbild, etwas andere Farbpalette
Namibia vs. China: Namibischer Pietersit aus Omaruru gilt als die Originalquelle und Referenzqualitaet. Er zeigt intensivere Blau- und Goldtoene mit tieferen, plastischeren Wirbeln. Chinesischer Pietersit aus Henan ist seit Ende der 1990er Jahre verbreitet und hat die namibische Variante im Massenmarkt weitgehend verdraengt. Fuer Heilsteinzwecke gilt namibischer Pietersit als kraefliger.
2. Entstehung und Vorkommen
Pietersit entsteht durch einen zweistufigen geologischen Prozess: Zuerst bildet sich Tigerauge und Falkenauge durch die Pseudomorphose von Krokidolith (Blauasbest, Natriumamphibol) zu Quarz – die Asbestfasern werden durch Quarz ersetzt, behalten aber ihre Faserstruktur und damit die charakteristischen Chatoyanz-Effekte. Dann bricht tektonischer Druck das entstandene Gestein in Fragmente, die durch Quarz oder Chalcedon wieder zu einer Breccie verkittet werden. Die Fragmentierung und Neuzusammensetzung erzeugt die chaotisch-wirbelartigen Muster des Pietersits.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Namibia (Omaruru, Damaraland): Typlokalität; Originalfundort von Sid Pieters; hochwertigste Qualitäten; intensive Blau-Gold-Kombination; heute relativ selten
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China (Henan-Provinz): Seit Ende der 1990er Jahre wichtigste kommerzielle Quelle; gute Qualitäten; etwas andere Farbpalette (mehr Braun-Gold, weniger Blau)
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Südafrika: Einzelne Vorkommen; aehnliche Geologie wie Namibia
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Pietersit ist eine Quarz-Pseudomorphosen-Breccie und hat als solche kein einheitliches Kristallsystem. Das Erscheinungsbild wird durch die Chatoyanz (Seidenglanz, Katzenaugeneffekt) der enthaltenen Tigerauge- und Falkenauge-Fragmente bestimmt:
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Wirbelartiges, sturmähnliches Muster: Das definierende Erscheinungsmerkmal; durch die tektonische Fragmentierung und Neuzusammensetzung; kein anderer Stein zeigt dieses chaotisch-lebendige Muster
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Chatoyanz (Seidenglanz): Lebendiges, seidiges Schillern durch die parallelen Quarzfasern der enthaltenen Tigerauge-Fragmente; bewegt sich beim Drehen des Steins
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Gold bis Goldbraun (Tigerauge-Anteil): Die haeufigste und starkste Komponente; lebendiges Goldgelb bis tiefes Rotbraun
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Blau bis Blaugrau (Falkenauge-Anteil): Die seltenere, begehrtere Komponente; intensives Blau bis Blaugrau; namibischer Pietersit hat mehr Blau
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Rot bis Rotbraun: Durch oxidierten Eisenkrokidolith; seltener; sehr dekorativ
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Wirbel und Zonen: Die Fragmente der verschiedenen Mineralien erzeugen wolkenartige, wirbelende Zonen; jeder Stein ist ein absolutes Unikat
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Wachsglanz bis Seidenglanz: Auf polierten Flaechen; charakteristisch
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Undurchsichtig bis leicht durchscheinend: Je nach Qualitaet
Warum jeder Pietersit ein Unikat ist: Die Breccie-Struktur des Pietersits – zerbrochen und neu zusammengepresst durch Jahrmillionen tektonischen Drucks – garantiert, dass keine zwei Steine identisch sind. Die Zufaelligkeit der Fragmentierung, die Richtung der Chatoyanz-Fasern, die Anteile von Gold, Blau und Rot – all das variiert in jedem einzelnen Stueck. Pietersit ist von der Natur selbst als Unikat geschaffen.
4. Mineralklasse und Chemie
Pietersit gehoert zur Mineralklasse der Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂) als Breccie aus Quarz-Pseudomorphosen.
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Mineralklasse: Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂) – Breccie aus Tigerauge/Falkenauge-Fragmenten
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Hauptmineral: Quarz (SiO₂) als Pseudomorphose nach Krokidolith (Blauasbest)
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Bindemittel: Chalcedon oder Quarz
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Färbungsursache: Eisenoxide (Gold/Braun durch Limonit/Haematit); Krokidolith-Reste (Blau); Chatoyanz durch Fasertextur
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Kristallsystem: Trigonal (Quarz); als Breccie kein einheitliches System
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Härte (Mohs): 6,5 – 7
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Dichte: 2,60 – 2,65 g/cm³
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Spaltbarkeit: Keine; sehr zäh (Breccie)
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Bruch: Muschelig
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Lichtbrechung: 1,544 – 1,553
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Transparenz: Undurchsichtig
Asbestgehalt: Pietersit enthaelt Reste von Krokidolith (Blauasbest), da die Quarz-Pseudomorphose nie vollstaendig ist. Als polierter Stein ist Pietersit vollstaendig unbedenklich. Beim Schleifen oder Saegen entstehender Staub sollte nicht eingeatmet werden – Staubschutz empfohlen. Als Heilstein und Schmuckstein: keine Gefahr.
5. Bestimmung und Identifikation
Pietersit ist durch sein wirbelartiges Muster und die Chatoyanz gut erkennbar:
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Wirbelartiges Muster mit Chatoyanz: Das definierende Merkmal; kein anderer gängiger Stein kombiniert das chaotische Brecciemuster mit Chatoyanz
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Mehrfarbige Chatoyanz: Gold, Blau und Braun schimmern gleichzeitig und in verschiedene Richtungen – im Unterschied zum Tigerauge, das eine einheitliche Faser-Richtung zeigt
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Härte 6,5–7: Ritzt Glas mühelos
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Breccie-Struktur unter Lupe: Verschiedene Fragmente mit unterschiedlichen Faser-Richtungen sichtbar
Unterscheidung Pietersit / Tigerauge / Falkenauge: Tigerauge zeigt eine einheitliche, parallele Faserstruktur mit Gold-Chatoyanz. Falkenauge zeigt einheitliche, parallele Fasern mit Blau-Chatoyanz. Pietersit zeigt fragmentierte, in verschiedene Richtungen verlaufende Fasern mit gemischter Gold-Blau-Chatoyanz und wirbelartigen Mustern – das Ergebnis der Brecciierung.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Pietersit ist relativ selten; Fälschungen sind bekannt:
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Gefärbtes Tigerauge: Tigerauge wird gelegentlich blau gefärbt und als Pietersit verkauft; aber einheitliche Faser-Richtung; kein echtes Brecciemuster; Farbe löst sich im Acetontest
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Chinesischer Pietersit als namibischer: Qualitaetsunterschied; nicht eigentlich eine Fälschung, aber oft nicht deklariert
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Synthetisches Tigerauge-Glas: Kein echtes Mineral; kein Brecciemuster; andere Dichte
7. Verwendung und Handel
Als Schmuckstein steht Pietersit noch bei Kennern im Kurs und ist aufgrund seiner Wirkung als Heilstein sehr beliebt.
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; die Chatoyanz und das Wirbelmuster kommen an Kugeln ausserordentlich zur Geltung
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Cabochons und Anhänger: Die klassische Schliffform; der hochgewölbte Cabochon hebt die Chatoyanz und das Wirbelmuster optimal hervor
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Trommelsteine und Rohsteine: Für Heilsteinzwecke; auf Solarplexus auflegen; im Steinkreis
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Dekorationsobjekte: Kugeln, Skulpturen; das lebendige Sturmfeld als Raumdekoration
8. Heilwirkung und Indikationen
Pietersit gibt innere Stabilitaet bei schnellen und stuermischen Veraenderungen im Leben (Sturmstein), unabhaengig davon, ob deren Ursachen persoenlicher oder kollektiver Natur sind. Pietersit (stein) ermoeglicht, Eindruecke schneller zu verarbeiten und die Aufmerksamkeit nicht durch Unklarheiten, Missverstaendnisse oder Ablenkungen fesseln zu lassen. Dadurch behaelt man den Kopf frei fuer das Wesentliche und kann auch Krisensituationen gelassen meistern. Pietersit hilft in (aeusserlich) ruhigeren Zeiten, unverarbeitete Bilder und innere Konflikte zu bewaeltigen und daran geknüpfte unangenehme Gefuehle aufzuloesen. Dadurch schafft er eine tiefe innere Ruhe.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualitaet des Pietersits ist innere Stabilitaet bei aeusserer Turbulenz – der Fels im Sturm. Pietersit wirkt auf zwei Ebenen gleichzeitig: In stuermischen Zeiten schuetzt er vor dem Ueberwaeltigt-werden durch Eindruecke, Ablenkungen und Unklarheiten. In ruhigeren Zeiten hilft er, das Aufgestaute zu verarbeiten – unverarbeitete Bilder, verdraengte innere Konflikte und die damit verbundenen unangenehmen Gefuehle. Das Ergebnis beider Prozesse ist dieselbe tiefe innere Ruhe.
Besonders charakteristisch ist die Wirkung bei Krisensituationen: Pietersit ermoeglicht, auch in schaeinbar ausweglosen Situationen oder durch ein zu lange unterdruecktes Ruhebeduernis ein angenehmes Gefuehl aufzuloesen. Dadurch schafft er durch Krankheiten verwirrende Lebensumsstaende eine tiefe innere Ruhe. Statt von Panik, Handlungsunfaehigkeit oder Orientierungslosigkeit ueberwaeltigt zu werden, behaelt man mit Pietersit den Kopf frei – und kann gelassen, klar und effektiv handeln.
Koerperliche Wirkung
Koerperlich hilft Pietersit vor allem dann, wenn Krankheiten durch verwirrende Lebensumstaende entstehen. Er hilft Herz und Kreislauf (nervoeser Ursache) und daraus folgende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magendruck, Schwindelgefuehl, Beklemmungen im Brustbereich und Herzklopfen werden gelindert.
Diese koerperlichen Wirkungen sind saemtlich der vegetativen Dystonie zuzuordnen – dem Syndrom des ueberforderten autonomen Nervensystems. Vegetative Dystonie aeussert sich genau in den Symptomen, die Gienger beschreibt: Herzrasen, Schwindel, Beklemmungen, Magendruck, Kopfschmerzen – alle ohne organische Ursache, alle durch Stress, Ueberforderung und unveraebeitete Konflikte ausgeloest. Pietersit adressiert die tiefste Ursache: das innere Chaos, das das autonome Nervensystem in Aufruhr versetzt.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um ueberlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz fuer medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Pietersit wirkt sehr stark und braucht daher selten laenger als eine Woche getragen werden. Am besten wirkt er durch Auflegen auf den Solarplexus. Regelmaessige Meditation im Steinkreis (6–8 Steine) wirkt stark zentrierend und klaert die Gedanken.
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Auf den Solarplexus auflegen: Giengers Hauptempfehlung; direkt auf den Magenbereich (Mitte zwischen Brustbein und Nabel); 15–20 Minuten; fuer alle seelischen und koerperlichen Wirkungen; zentrierend, klaerend, beruhigend.
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Meditation im Steinkreis: 6–8 Pietersit-Steine um den Koerper legen; in der Mitte liegen und meditieren; stark zentrierend; klaert Gedanken; Giengers ausdrueckliche Empfehlung fuer maximale Wirkung.
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Als Kette oder Anhanger tragen: selten laenger als eine Woche am Stueck; Pietersit wirkt sehr stark – Pausen beachten; fuer akute Krisenphasen besonders wirksam.
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Bei vegetativer Dystonie: auf Solarplexus und Herzbereich auflegen; bei Herzrasen, Schwindel, Beklemmungen; regelmaessig.
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Bei Kopfschmerzen (nervoeser Ursache): auf Stirn oder Nacken auflegen; 15–20 Minuten.
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In Krisensituationen: Pietersit in der Hand halten; unmittelbar stabilisierend und klaerend.
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Pflege: Pietersit vertraegt kurzes Abspuelen unter Wasser. Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall. Nicht dauernd in intensiver Sonneneinstrahlung lassen.
Pietersit bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Pietersit – der Sturmstein – zu den kraftvollsten und einzigartigsten Steinen des Sortiments. Sein wirbelartiges Farbspiel aus Gold, Blau und Braun – wie ein eingefrorener Sturm, der im Stein immer noch tobt – macht jeden Stein zu einem unverwechselbaren Naturkunstwerk. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Pietersit-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbaendern, sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Pietersit wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Loewe und Schuetze zugeordnet. Seine Wirkqualitaeten – innere Stabilitaet bei Stuermen, Krisenmeisterung, Klaren des Kopfes, vegetative Dystonie, Solarplexus – ergaenzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Fuer den Loewen (23. Juli – 22. August) foerdert Pietersit die natuerliche Fuehrungsstaerke in Krisenzeiten und hilft, auch unter Druck klar, gelassen und handlungsfaehig zu bleiben. Fuer den Schuetzen (23. November – 21. Dezember) unterstuetzt er die Verarbeitung von Eindruecken auf langen, veraenderungsreichen Lebenswegen.
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Hauptsternzeichen: Loewe (23. Jul. – 22. Aug.) – Stabilitaet in Stuermen, Krisenmeisterung, innere Ruhe
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Ergaenzend: Schuetze (23. Nov. – 21. Dez.) – Verarbeitung bei schnellen Veraenderungen, unverarbeitete Konflikte loesen
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Ergaenzend: Widder (21. Mrz. – 20. Apr.) – klarer Kopf in Krisensituationen, Handlungsfaehigkeit
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Ausgleichsstein: Wassermann (21. Jan. – 19. Feb.) – bringt Erdung und innere Ruhe in zu schnelle, unstabile Veraenderungsprozesse
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Planetarer Einfluss: Uranus (schnelle Veraenderungen, Durchbruch, Chaos) und Sonne (innere Stabilitaet, Zentrierung, Klarheit)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Pietersit mit der Storch-Mond-Energie (Loewe, ca. 23. Juli – 22. August) und dem Falken-Klan des Feuers. Seine sturmärtige, zentrrnde Energie verbindet sich mit der Kraft des Feuers im Sturm.
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Totemtier: Sturgeon (Storch/Stoerand) – Symbol fuer die Kraft, in turbulenten Gewaessern ruhig und gezielt zu schwimmen; den Sturm zu kennen und nicht von ihm mitgerissen zu werden
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Mond: Storch-Mond / Grosser-Fisch-Mond (ca. 23. Jul. – 22. Aug.) – Zeit der vollen Kraft und der Faehigkeit, auch in der Hitze des Sommers klar zu denken
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Element: Feuer – im Falken-Klan; das Feuer der Klarheit, das den Nebel des Chaos verbrennt
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Klan: Falken-Klan – Direktheit, die Kraft des klaren Blicks, das Handeln aus innerer Staerke
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Himmelsrichtung: Sueden – die volle Kraft des Feuers, die Klarheit des Mittags
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Begleitpflanze: Donnerkraut / Hauswurz (Sempervivum tectorum) – Symbol fuer die Pflanze, die auf nacktem Fels im Sturm ueberlebt; die innere Stabilitaet unter extremsten Bedingungen
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Kraftwirkung: Pietersit unterstuetzt dabei, wie die Hauswurz zu sein – auf dem bloessen Fels des Lebens fest zu sitzen, den Sturm zu spueren und trotzdem zu blueehen
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Ueberlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repraesentiert nicht die Tradition aller indigenen Voelker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Pietersit bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Pietersit – der Sturmstein – zu den kraftvollsten und einzigartigsten Steinen des Sortiments. Sein wirbelartiges Farbspiel aus Gold, Blau und Braun – wie ein eingefrorener Sturm, der im Stein immer noch tobt – macht jeden Stein zu einem unverwechselbaren Naturkunstwerk. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Pietersit-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbaendern, sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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Perlmutt & Paua Mineralogische Dokumentation by 1STone
Perlmutt & Paua Mineralogische Dokumentation by 1STone
Perlmutt und Paua
Das Licht des Meeres – Leichtigkeit, Achtung vor dem Leben und Schleimhautschutz
Aragonit · Conchyolin · Abalone · Haliotis · Muschel · Irisierend · Juckreiz
1. Namen und Synonyme
Das Wort Perlmutt leitet sich vom mittelhochdeutschen Perlemuoter ab – wörtlich „Mutter der Perle“ – und bezeichnet die irisierend-schimmernde Innenschicht der Schalen von Muscheln, Schnecken und Näutilussen. Es ist genau dasselbe Material, aus dem Perlen bestehen: konzentrische Schichten von Aragonit (CaCO₃) und organischem Conchyolin (Skleroprotein), die Licht in allen Farben des Spektrums interferieren lassen. Der Unterschied zur Perle liegt nur in der Form: Perlmutt ist die Fläche, die Perle ist die Kugel.
Paua ist der Maori-Name für die neuseeländische Abalone – eine Meeresschnecke der Gattung Haliotis („Haliotis iris“), die das farbintensivste und leuchtkräftigste Perlmutt der Welt produziert. Während europäisches und asiatisches Perlmutt meist weisslich-creme bis leicht irisierend ist, zeigt Paua-Perlmutt ein intensives Farbenspiel von Blau, Grün, Lila und Türkis – ein echtes Regenbogen-Meer in einem Muschelstück. Paua gehört zur Kultur der Maori wie Greenstone (Nephrit) – beide sind heilige Materialien der neuseeländischen Ureinwohner.
Perlmutt wird für kunstgewerbliche Gegenstände, Einlegearbeiten und Schmuck verwendet. Als Heilstein ist es schon lange bekannt, wird jedoch nur wenig genutzt.
Wichtige Namen und Synonyme:
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Perlmutt (deutsch): Wortwörtlich „Mutter der Perle“; Innenschicht vieler Muschelschalen; dasselbe Material wie die Perle
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Mother of Pearl (englisch): Internationale Bezeichnung; Handelsstandard
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Paua (Maori/Neuseeland): Maori-Name für die neuseeländische Abalone (Haliotis iris); das farbintensivste Perlmutt der Welt
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Abalone (englisch): Gattungsname für alle Haliotis-Schnecken weltweit; Paua ist die neuseeländische Art
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Haliotis (wissenschaftlich): Gattungsname der Abalone-Schnecken; griechisch halos = Meer, otis = Ohr; wegen der ohrähnlichen Form der Schale
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Ormer (Kanalinseln): Englischer Volksname für Abalone in den Kanalinseln
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Näutilus-Perlmutt: Aus dem Näutilus (Nautilus pompilius); weiß-creme mit orangen Streifen; beliebt für Schmuck
Paua und die Maori: Für die Maori Neuseelands ist Paua mehr als ein Schmuckstein – es ist ein heiliges Material, das die Kraft des Meeres und des Lebens verkeoerpet. Die leuchtenden Augen der Holzschnitzfiguren (Whakairo) in Maori-Maraes sind aus Paua-Schalen geschnitten – sie sollen den Ahnenfiguren Leben und Sehvermögen verleihen. Paua zu besitzen bedeutet in der Maori-Kultur, ein Stück der lebendigen Kraft des Ozeans zu tragen.
2. Entstehung und Vorkommen
Perlmutt entsteht als Sekretionsprodukt des Mantels (der inneren Schicht des Weichkoerpers) von Muscheln und Schnecken. Der Mantel scheidet abwechselnde Schichten von Aragonit-Kristallen und Conchyolin ab, die sich taktartig aufbauen – eine Schicht Aragonit, eine Schicht Conchyolin, eine Schicht Aragonit und so weiter. Diese regelmässige Schichtstruktur erzeugt Perlglanz durch Lichtinterferenz: Licht, das an den Grenzflächen der Schichten reflektiert und gebeugt wird, ergibt das charakteristische irisierend-schimmernde Erscheinungsbild.
Wichtige Perlmutt-Lieferanten weltweit:
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Neuseeland (Paua / Haliotis iris): Das farbintensivste Perlmutt weltweit; leuchtendes Blau-Gruen-Lila-Tuerkuís; streng geschützt; nur in Neuseeland vorkommend
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Australien (Haliotis rubra, H. laevigata): Australische Abalone; rötliches bis grünliches Perlmutt; wichtige Quelle
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Japan, China (Pinctada maxima, P. fucata): Klassische Perlmutt-Muschelfarmen; weisslich-creme bis goldfarben
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Persischer Golf, Rotes Meer: Historische Perlmutt-Quellen; Pinnidae und Pteriidae
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Mittelamerika (Pazifik-Kueeste): Schwarzes Perlmutt (Pinctada mazatlanica)
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Näutilus (alle Weltmeere): Weiss-orange Perlmutt-Schalen; begrenzter Schutzstatus
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Europa (Flussmuscheln, historisch): Historische Quellen; heute weitgehend geschützt
Schutzstatus: Viele Abalone-Arten stehen unter Artenschutz (CITES Appendix III). Paua aus Neuseeland unterliegt strengen Fangquoten; kommerzieller Export ist reglementiert. Bei 1STone werden ausschliesslich legal und nachhaltig gewonnene Perlmutt-Materialien verwendet.
3. Erscheinungsbild und Schimmer
Das prägende Erscheinungsmerkmal von Perlmutt ist der Perlglanz – ein tiefes, weiches Schimmern, das aus dem Inneren des Materials zu kommen scheint:
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Perlglanz (Luster): Weiches, tiefes Schimmern durch Lichtinterferenz an den Aragonit-Schichten; das definierendes Merkmal
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Paua-Irisierung: Intensiv blau, grün, lila, türkis – alle Farben gleichzeitig und wechselnd je nach Lichteinfall; das spektakulärste Perlmutt der Welt
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Weisses bis cremefarbiges Perlmutt: Europaeisches und asiatisches Standardperlmutt; zartes Schimmern; für Knöpfe, Einlegearbeiten
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Goldenes Perlmutt: Aus Goldlip-Muscheln (Pinctada maxima); sehr begehrt für Schmuck
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Schwarzes Perlmutt: Aus Schwarzlip-Muscheln; tiefes Dunkelgrün bis Schwarz mit irisierendem Schimmer
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Näutilus-Perlmutt: Weiss mit orange-braunen Streifen; typisches Spiralmuster; sehr dekorativ
4. Material und Chemie
Perlmutt ist wie die Perle ein biogenes Calciumcarbonat-Material – kein Mineral und kein Gestein im mineralogischen Sinne.
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Materialart: Biogenes Calciumcarbonat (Aragonit + Conchyolin = Perlmutt)
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Hauptbestandteile: Aragonit (CaCO₃, ca. 82–86 %), Conchyolin (Skleroprotein, ca. 10–14 %), Wasser (ca. 2–4 %)
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Kristallsystem (Aragonit): Orthorhombisch; in dünnen Plattchen mit charakteristischer Schichtstruktur
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Härte (Mohs): 2,5 – 4,5 (weich; empfindlich)
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Dichte: 2,60 – 2,85 g/cm³
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Lichtbrechung: 1,52 – 1,69
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Reaktion mit Säure: Braust mit jeder Säure auf (Carbonat); Essig reicht; nie mit Säure in Kontakt bringen
Pflegehinweis: Perlmutt ist wie die Perle sehr empfindlich gegen Säuren (Schweiss, Parfum, Haarspray, Essig, Zitronensaft), Hitze und mechanische Beanspruchung. Nur mit weichem, leicht feuchtem Tuch reinigen. Kein Ultraschall. Nicht zusammen mit harten Steinen lagern. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Farbe bleichen.
5. Verwendung und Handel
Perlmutt wird für kunstgewerbliche Gegenstände, Einlegearbeiten und Schmuck verwendet. Als Heilstein ist es schon lange bekannt, wird jedoch nur wenig genutzt.
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Schmuck und Anhänger: Paua-Cabochons, Näutilus-Schnitte, Perlmutt-Platten als Anhänger; das Lichtspiel des Paua besonders begehrt
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Kunsthandwerk und Einlegearbeiten: Traditionelle Verwendung weltweit; Gitarrenintarsien, Moebel-Einlagen, Maori-Schnitzkunst
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Knoepfe und Accessoires: Klassische industrielle Verwendung von Muschelschalen-Perlmutt
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Dekorationsobjekte: Paua-Schalen als Schalen, Teller, Dekorationsstuecke; das lebendige Lichtspiel als Raumdekoration
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Heilsteinanwendung: Als Cabochon oder polierte Platte auf Koerperstellen auflegen; als Anhänger tragen
6. Heilwirkung und Indikationen
Perlmutt und Paua-Muscheln bringen Leichtigkeit, Lachen und Achtung vor dem Leben (Sperling). Sie geben Kraft, Niedergeschlagenheit und Enttäuschungen zu überwinden, und harmonisieren das geistige und körperliche Wachstum. Perlmutt hilft bei Entzündungen und vergrösserten Mandeln und lindert Erkrankungen der Schleimhäute und Haut, vor allem auch Juckreiz (SHK-Forschung).
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität von Perlmutt ist Leichtigkeit – eine Qualität, die von Gienger mit dem Bild des Sperlings verbindet: der Vogel, der auf der Last des Lebens sitzt und singt. Perlmutt bringt das Lachen zurueck – nicht das erzwungene, sondern das echte, das aus Achtung vor dem Leben und seiner unerschoepflichen Schoenheit kommt.
Gleichzeitig gibt Perlmutt Kraft, Niedergeschlagenheit und Enttäuschungen zu überwinden. Dieser Aspekt ergänzt die Perlen-Wirkung (Trauerarbeit, Traumawandlung): Wo die Perle hilft, alten Schmerz zu transformieren, hilft Perlmutt, aus Niedergeschlagenheit und Enttäuschung wieder aufzustehen – leicht, lachend, mit Achtung vor dem Geschenk des Lebens. Perlmutt harmonisiert dabei das geistige und körperliche Wachstum – es bringt beides in den gleichen Rhythmus.
Koerperliche Wirkung
Körperlich hilft Perlmutt bei Entzündungen und vergrösserten Mandeln und lindert Erkrankungen der Schleimhäute und Haut, vor allem auch Juckreiz (SHK-Forschung). Der Hinweis auf die SHK-Forschung (Steinheilkunde e.V.) verweist auf eine spezifische Untersuchung der Wirkung auf Juckreiz, die im Rahmen der wissenschaftlichen Steinheilkunde-Forschung dokumentiert wurde.
Die Wirkung auf Schleimhäute verbindet Perlmutt direkt mit dem zuvor beschriebenen Opalith: Beide stärken die Schleimhäute als Kontaktflächen zwischen innen und aussen – Perlmutt mit dem Fokus auf Entzündungen, Mandeln und Haut-Juckreiz.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Die Wirkung bei Juckreiz ist durch SHK-Forschung (Steinheilkunde e.V.) belegt. Es handelt sich um überlieferte und untersuchte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
7. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Gienger gibt keine spezifische Einzelempfehlung – die Anwendung folgt den allgemeinen Prinzipien der Steinheilkunde: tragen und auflegen.
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Als Anhänger oder Kette tragen: direkter Hautkontakt; für alle seelischen Wirkungen (Leichtigkeit, Lachen, Achtung vor dem Leben, Niedergeschlagenheit überwinden); besonders im Hals- und Herzbereich.
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Auf vergrösserte Mandeln auflegen: Perlmutt-Platte oder Cabochon auf den Hals im Mandelbereich; bei Mandelentzündungen; mehrmals täglich 15–20 Minuten.
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Auf Schleimhaut-Erkrankungen auflegen: auf den betroffenen Bereich; bei Hauterkrankungen direkt auf die betroffene Stelle.
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Bei Juckreiz: polierte Perlmutt- oder Paua-Platte direkt auf die juckende Stelle legen; kühlend und lindernd; regelmässig.
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Paua als Meditationsobjekt: die leuchtende Paua-Schale ruhig betrachten; das Lichtspiel fördert Leichtigkeit und Achtung vor dem Leben.
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Pflege: Säuren meiden; nur mit weichem Tuch reinigen; kein Ultraschall.
Perlmutt und Paua bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehören Perlmutt und Paua zu den irisierendsten und lebendigsten Materialien des Sortiments. Besonders das neuseeländische Paua – das lebendige Meer in einer Muschelschale, Blau und Gruen und Lila und Tuerkuïs in einem einzigen Lichtspiel – ist ein unverwechselbares Geschenk des Ozeans. 1STone verarbeitet Perlmutt und Paua zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbaendern sowie als Dekoration.
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8. Horoskop und indianisches Medizinrad
Perlmutt und Paua werden in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Krebs und Zwillinge zugeordnet. Ihre Wirkqualitäten – Leichtigkeit, Lachen, Achtung vor dem Leben, Niedergeschlagenheit überwinden, Mandeln, Schleimhaeute, Juckreiz – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) – das Zeichen der emotionalen Tiefe und der Mutter – bringt Perlmutt die heilsame Leichtigkeit, die nach schweren Zeiten wieder aufsteigen lässt. Für die Zwillinge (21. Mai – 21. Juni) fördert es das spielerische Lachen und die Freude an den fluechtigen, glaenzenden Momenten des Lebens.
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Hauptsternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Leichtigkeit nach Schwere, Achtung vor dem Leben, Niedergeschlagenheit
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Ergänzend: Zwillinge (21. Mai – 21. Jun.) – Lachen, Leichtigkeit, spielerische Achtung vor dem Augenblick
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Ergänzend: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – harmonisches Wachstum, seelische Sanftheit
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Ausgleichsstein: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – bringt Leichtigkeit und Lachen in zu ernste Selbstdisziplin
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Planetarer Einfluss: Mond (Leichtigkeit, Mutter, emotionale Weichheit) und Merkur (Lachen, Spielfreude, Leichtigkeit des Geistes)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Perlmutt mit der Frosch-Mond-Energie (Krebs, ca. 22. Juni – 22. Juli) und dem Frosch-Klan des Wassers. Seine irisierend-leichte Energie verbindet sich mit der heilenden Kraft des Meeres.
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Totemtier: Sperling (Sparrow) – das von Gienger selbst genannte Totem-Bild; Symbol für die Leichtigkeit des Lebens, das Singen ohne Grund und die Achtung vor dem kleinsten Augenblick
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Mond: Starker-Sonnen-Mond / Erdbeer-Mond (ca. 22. Jun. – 22. Jul.) – Zeit der vollen Leichtigkeit und der hoechsten Lebensfreude
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Element: Wasser – im Frosch-Klan; das Meer als Ursprung, die Leichtigkeit des Wassers
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Klan: Frosch-Klan – Reinigung, die heilende Kraft des Singens im Regen
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Himmelsrichtung: Sueden – Lebensfreude, die Leichtigkeit des hellen Mittags
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Begleitpflanze: Kamille (Matricaria chamomilla) – Symbol für die heilende Sanftheit, die entzündungshemmende Kraft und das Lachen der kleinen, weissen Bluete in der Wiese
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Kraftwirkung: Perlmutt unterstützt dabei, wie der Sperling zu sein – zu singen weil das Leben ein Geschenk ist, und dabei auf dem Ast des Augenblicks leicht und freudig zu sitzen
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Perlmutt und Paua bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehören Perlmutt und Paua zu den irisierendsten und lebendigsten Materialien des Sortiments. Besonders das neuseeländische Paua – das lebendige Meer in einer Muschelschale, Blau und Gruen und Lila und Tuerkuïs in einem einzigen Lichtspiel – ist ein unverwechselbares Geschenk des Ozeans. 1STone verarbeitet Perlmutt und Paua zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbaendern sowie als Dekoration.
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Perle Mineralogische Dokumentation by 1STone
Perle Mineralogische Dokumentation by 1STone
Perle
Das organische Meeresgeschenk – traumatische Erinnerungen wandeln, Trauer und Geschwure
Calcit · Aragonit · Conchyolin · Perlmutt · Naturperle · Meeresgeschenk
Wichtiger Hinweis: Nur Naturperlen entfalten die beschriebene Heilwirkung. Zuchtperlen sind deklarationspflichtig – Naturperlen dürfen ohne Zusatz als „Perlen“ angeboten werden. Im Zweifelsfall nur eine gemmologische Untersuchung gibt Sicherheit.
1. Namen und Synonyme
Das Wort Perle stammt vom lateinischen perla, dessen Ursprung unsicher ist – möglicherweise von perna („Schinken“, wegen der Form bestimmter Muschelschalen) oder von sphaerula („kleines Kügelchen“). In allen Kulturkreisen galt die Perle als das kostbarste Geschenk des Meeres: Im alten Ägypten, in Mesopotamien, in China, Indien, Griechenland und Rom war sie der wertvollste aller Edelsteine. Kläopatra soll eine Perle in Essig aufgelöst und getrunken haben, um Markus Antonius mit dem kostbarsten Trank der Welt zu beeindrucken.
Mineralogisch ist eine Perle kein Mineral und kein Gestein, sondern ein biogenes Calciumcarbonat-Gebilde – ein organisches Sekretionsprodukt von Muscheln und Schnecken. Sie besteht aus konzentrischen Schichten von Aragonit (einem Calciumcarbonat-Polymorph) und organischem Conchyolin (einem Skleroprotein), die der Weichkörper der Muschel um einen Fremdkoerper abscheidet. Das Ergebnis ist Perlmutt – das irisierend-schimmernde Material, das eine Perle so unverwechselbar macht.
Da das natürliche Angebot von Perlen die Nachfrage nie befriedigen konnte, werden Perlen in grossen Anlagen gezüchtet. Zuchtperlen sind jedoch deklarationspflichtig. Nur Naturperlen dürfen ohne Zusatz als „Perlen“ angeboten werden.
Wichtige Namen, Typen und Synonyme:
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Naturperle (Wildperle): Entsteht ohne menschliches Zutun in Wildmuscheln; extrem selten und teuer; der Gipfel der Perlen-Qualität; die einzige Form mit voller Heilwirkung nach Gienger
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Zuchtperle (Kulturperle): Menschlich eingepflanzte Keimperle; Muschel scheidet Perlmutt darüber ab; weltweit vorherrschend im Handel; deklarationspflichtig
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Akoya-Perle: Japanische Salzwasser-Zuchtperle aus Pinctada fucata; klassische weisse Ketten-Perle
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Südseeperüle: Aus Pinctada maxima; grosse weisse bis goldene Perlen; Australien, Philippinen, Indonesien
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Tahiti-Perle (Schwarze Perle): Aus Pinctada margaritifera; natürlich dunkelgrün bis schwarz; Franzoesisch-Polynesien
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Suesswater-Perle: Aus Teichmuscheln; China dominant; grosse Vielfalt der Formen und Farben; günstiger
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Perlmutt: Die Innenschicht vieler Muschelschalen; dasselbe Material wie die Perle; für Schnitzereien und Intarsien
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Opercula (Shiva-Augen, Maona-Perle): Überdeckel der Turbo petholatus-Schnecke; rund, gewölbt, hornfarben bis grün; wird als Katzenaugen-ähnliches Amulett verwendet; kein echter Naturperle
Warum Naturperlen so selten sind: Eine echte Naturperle entsteht, wenn ein zufälliger Fremdkoerper (Sandkorn, Parasit, Schmutz) in die Muschel gelangt und der Weichkoerper ihn mit Perlmutt umschließt. Dieser Prozess dauert 5–20 Jahre und ergibt bei einer von tausend Muscheln eine verwertbare Perle. Seit der Erfindung der Zuchtperle (Mikimoto, 1893) sind Naturperlen vom Markt nahezu verschwunden. Eine echte Naturperlen-Kette ist heute ein seltenes Erbstuck oder Museumsstück.
2. Entstehung und Vorkommen
Perlen entstehen in lebenden Muscheln und Schnecken als Reaktion auf einen Fremdkoerper im Weichkoerper. Der Mantel des Weichtiers überzieht den Fremdkoerper mit abwechselnden Schichten von Aragonit-Kristallen und Conchyolin. Diese Schichtstruktur – ähnlich einem Perlmutt-Zwiebel – erzeugt den charakteristischen Perlglanz durch Interferenz und Beugung von Licht an den Schichtgrenzen.
Historisch bedeutsame Perlfischerei-Regionen für Naturperlen:
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Persischer Golf (Bahrain, Katar, Vereinigte Arabische Emirate): Jahrhundertelang wichtigste Naturperlen-Quelle der Welt; durch Zuchtperlen wirtschaftlich bedeutungslos geworden; historisch von unermesslicher Bedeutung
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Sri Lanka (Golf von Mannar): Historisch bedeutsam; Ceylonperlen; heute stark reduziert
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Mexiko (Baja California – La Paz): Historische Quelle der ersten spanischen Konquistadoren; heute kaum noch aktiv
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Venezuela, Kolumbien (Karibik): Historische Naturperlen-Regionen der Kolonialzeit
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Schottland (Flussperlenmuschel, Margaritifera margaritifera): Europas einheimische Naturperle; heute vom Aussterben bedroht; streng geschuetzt
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Bayern/Deutschland (Flussperlenmuschel): Historisch bedeutsame Vorkommen; heute strengst geschützt; Symbol für Bayerns Naturerbe
Schottische und bayerische Flussperlenmuschel: Die europäische Flussperlenmuschel (Margaritifera margaritifera) ist einer der am stärksten bedrohten Organismen Europas. Sie kann bis zu 280 Jahre alt werden und produziert gelegentlich kleine, unregelmässige Naturperlen. Bayern hatte einst die reichsten Flussperlen-Vorkommen Europas (Kronperlen der Wittelsbacher). Heute stehen Muschel und Perle unter strengstem Naturschutz.
3. Erscheinungsbild und Qualitäten
Das Erscheinungsbild einer Perle ist durch wenige, aber sehr charakteristische Merkmale definiert:
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Perlglanz (Luster): Das wichtigste Qualitätsmerkmal; die Tiefe und Intensität des Schimmers; durch die Dicke und Regelmässigkeit der Perlmutt-Schichten bestimmt
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Orientierung (Orient): Das iriserende, farbige Schimmern auf der Oberfläche; durch Lichtinterferenz an den Schichtgrenzen; nur bei hochwertigen Perlen ausgepraegt
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Form: Rund, halbtrond, birnförmig, tropfenförmig, barock; runde Perlen sind am seltensten und wertvollsten
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Farbe: Weiß, creme, rosa, silber, gold, schwarz, grün; natürliche Farbe vs. Behandlung (Bestrahlung, Färbung)
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Oberfläche: Je makellose, desto wertvoller; natürliche Perlen haben oft kleine Unregelmässigkeiten – ein Echtheitsmerkmal
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Grösse: Gemessen in mm; für Salzwasserperlen 2–20 mm; Südseeperülen bis 20 mm
Perlglanz und Heilwirkung: Der Perlglanz entsteht durch dieselbe Schichtstruktur, die der Perle ihre Heilwirkung verleiht. Je tiefer und reichhaltigier der Perlglanz – je mehr Perlmutt-Schichten abgelagert wurden – desto intensiver die Wirkung. Eine Zuchtperle mit dünner Perlmutt-Schicht über einem grossen Kärnchen hat wenig Heilkraft. Eine Naturperle, die über Jahre aus dem Inneren der Muschel gewachsen ist, trägt das vollständige Kraft-Spektrum.
4. Material und Chemie
Perlen sind ein biogenes Material aus Calciumcarbonat und organischem Conchyolin – kein Mineral, kein Gestein.
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Materialart: Biogenes Calciumcarbonat (Aragonit + Conchyolin = Perlmutt)
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Hauptbestandteile: Aragonit (CaCO₃, ca. 82–86 %), Conchyolin (Skleroprotein, ca. 10–14 %), Wasser (ca. 2–4 %)
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Kristallsystem (Aragonit): Orthorhombisch; in dünnen Platächen mit Schichtstruktur
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Härte (Mohs): 2,5 – 4,5 (sehr weich; empfindlich)
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Dichte: 2,60 – 2,85 g/cm³
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Lichtbrechung: 1,52 – 1,69
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Reaktion mit Säure: Braust mit jeder Säure auf (Carbonat); bereits Essig reicht
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Reaktion mit Säuren: Perlen loesen sich in Säure auf – niemals mit Säure in Kontakt bringen
Pflegehinweis: Perlen sind ausserordentlich empfindlich. Säuren (auch Schweiss, Parfum, Haarspray, Zitronensaft) greifen die Aragonit-Schichten an. Kein Ultraschall, keine Hitze, kein Einlegen in Wasser. Nur mit weichem, feuchtem Tuch reinigen. Nach dem Tragen mit Tuch abwischen. Ketten regelmässig neu auffädeln lassen. Lichtquellen (Sonne) bleichen die Farbe aus. Perlen brauchen etwas Feuchtigkeit – nicht dauerhaft in trockener Umgebung lagern.
5. Bestimmung und Identifikation
Die Unterscheidung zwischen Naturperle, Zuchtperle und Imitat ist im Alltag kaum möglich – nur eine gemmologische Untersuchung (Röntgen) gibt Sicherheit bei Naturperlen vs. Zuchtperlen:
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Zahntest: Echter Perlmutt (Naturperle und Zuchtperle) fühlt sich an den Zähnen leicht sandig oder rau an; Glas und Kunststoff sind glatt
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Säuretest: Braust mit Essig auf (alle echten Perlen); Kunststoff und Glas brausen nicht
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Perlglanz: Echter tiefer Perlglanz von innen heraus; Imitate haben Oberflächenglanz ohne Tiefe
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Unregelmässigkeiten: Naturperlen haben minimale Oberflächenunregelmässigkeiten – ein Qualitäts- und Echtheitsmerkmal
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Gemmologische Röntgenuntersuchung: Einzig sichere Methode zur Unterscheidung Naturperle / Zuchtperle; zeigt den inneren Aufbau (Kern vs. durchgehende Schichten)
Naturperle vs. Zuchtperle: Naturperlen bestehen vollständig aus Perlmutt-Schichten ohne eingesetzten Kern. Zuchtperlen haben einen grossen eingesetzten Kern (meist aus Muschelschale) überzogen mit dünner Perlmutt-Schicht. Im Querschnitt ist der Unterschied sofort sichtbar; ohne Zerschneiden nur durch Röntgen erkennbar.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Um beliebte Farben zu erzeugen, werden Perlen mit Wasserstoffperoxid gebleicht und anschliessend rosa oder schwarz gefärbt. Durch Bestrahlung entstehen blaue Farben. Auch Imitationen aus Muscheln, Schneckengehausen, Seezaehnen, Calcit, Glas und Kunststoff sind ublich. Im Zweifelsfall nur eine gemmologische Untersuchung.
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Mallorca-Perlen (Imitationsperlen): Glasperlen mit Perlmutt-Überzug; künstlich; glatter als echte Perlen (Zahntest)
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Kunststoffperlen: Sehr leicht; kein echter Perlglanz; kein Säure-Brausen
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Muschelperlen / Shell Pearls: Aus Muschelschale gefertigt und mit künstlichem Perlmutt überzogen; sehr ähnlich; nur durch Tests erkennbar
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Gefaerbte oder bestrahlte Zuchtperlen: Echte Perlen; aber künstliche Farbe; bei Heilsteinzwecken problematisch
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Opercula (Shiva-Auge): Schneckendeckel; keine Perle; als Katzenaugen-Ämulett; nicht mit Perlen verwechseln
7. Verwendung und Handel
Das natürliche Angebot von Perlen konnte die Nachfrage nie befriedigen; daher werden Perlen in grossen Anlagen gezüchtet. Zuchtperlen sind deklarationspflichtig; nur Naturperlen dürfen ohne Zusatz als „Perlen“ angeboten werden.
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Naturperlenketten: Das klassische Schmuckstück; jede Perle ein Unikat; optimal als Kette getragen
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Einzelne Naturperlen als Anhänger: Für Heilsteinzwecke; tropfenförmige oder barocke Naturperlen besonders begehrt
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Zuchtperlenketten (Schmuck): Der Standard im Markt; für Heilsteinzwecke nach Gienger weniger geeignet als Naturperlen
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Perlmutt-Schnitzarbeiten: Buttons, Einlagen, Kunsthandwerk; aus der Muschelschale; kein Heilstein
8. Heilwirkung und Indikationen
Perlen rühren traumatische Erinnerungen an. Sie können daher unterstützend in therapeutischen Prozessen verwendet werden und dabei helfen, Trauer, Verlust und Schmerz zu wandeln sowie unverarbeitete Konflikte zu loesen, die oftmals auch die Ursache von Geschwüren sein können.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität der Perle ist die Berhrung traumatischer Erinnerungen – eine Wirkung, die unmittelbar mit der Entstehungsgeschichte der Perle verbunden ist. Die Perle entsteht, weil ein Fremdkoerper in die Muschel eindringt und Schmerz verursacht; die Muschel antwortet mit dem schoensten, was sie hat – sie hüllt den Schmerz in Perlmutt ein und verwandelt ihn in etwas Kostbares. Diese Metapher ist die tiefste seelische Aussage der Perle: Schmerz kann zu Schoenheit werden; Trauma kann zu Weisheit werden.
Perlen helfen, Trauer, Verlust und Schmerz zu wandeln – nicht zu loeschen oder zu verdrängen, sondern in etwas Wertvolles umzuwandeln. Diese Qualität macht die Perle zu einem idealen Begleitstein in therapeutischen Prozessen, besonders in der Trauerarbeit, bei Verlusterfahrungen und bei der Aufarbeitung alter, unverarbeiteter Konflikte.
Die Verbindung zwischen unverarbeiteten Konflikten und Geschwüren ist psychosomatisch gut belegt: Chronischer Stress, verdraengter Schmerz und ungeloeste innere Konflikte manifestieren sich haefig als Magengeschwüre, Zwoelffingerdarmgeschwüre und andere Geschwürerkrankungen. Die Perle adressiert die tiefste Ursache.
Koerperliche Wirkung
Körperlich wirkt die Perle vor allem bei Geschwüren – dem koerperlichen Korrelat unverarbeiteter innerer Konflikte. Die Verbindung zwischen seelischer Traumaarbeit und koerperlicher Geschwuerheilung ist der Kernzusammenhang der Perlen-Heilwirkung.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Perlen werden am besten als Kette getragen. Dazu werden sie am besten als Kette getragen.
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Als Naturperlenkette tragen: direkter Hautkontakt; Giengers Hauptempfehlung; die Kette liegt auf dem Herzbereich und den Schluesselbein; kontinuierliche Wirkung fuer Trauerarbeit und Traumaverarbeitung.
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Unterstützend in Therapie: Naturperle in der Hand halten waehrend Therapiesitzungen; besonders bei Traumaarbeit, Trauerbegleitung und Konfliktaufarbeitung.
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Bei Trauer und Verlust: Naturperlenkette tragen; die Perle begleitet den Prozess des Wandelns von Schmerz in Weisheit.
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Bei Geschwüren: als Kette tragen; langfristig; die seelische Ursache begleiten.
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Nur Naturperlen: Zuchtperlen dürfen nach Gienger in therapeutischen Prozessen eingesetzt werden, sind jedoch weniger wirksam als Naturperlen. Für Heilsteinzwecke immer Naturperlen bevorzugen.
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Pflege: Säure (Schweiss, Parfum) meiden; nach dem Tragen mit weichem Tuch abwischen; kein Ultraschall; Kette regelmässig neu auffädeln lassen.
Perle bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehören Naturperlen zu den kostbarsten und seltsensten Angeboten – jede echte Naturperle ist das Ergebnis von Jahren stiller Arbeit der Muschel, ein Geschenk des Meeres, das Schmerz in Schoenheit verwandelt hat. 1STone verwendet ausschliesslich Naturperlen oder zertifizierte Zuchtperlen höchster Qualität. Als Naturperlenkette – das klassischste und zugleich tiefste Schmuckstück der Welt – ist die Perle bei 1STone ein besonderes Unikat.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Die Perle wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Krebs und Fische zugeordnet. Ihre Wirkqualitäten – traumatische Erinnerungen wandeln, Trauer, Verlust, Schmerz, Geschwüre – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) – das Zeichen, das mehr als jedes andere mit Erinnerungen, Mutter, Verlust und emotionaler Tiefe verbunden ist – ist die Perle der natürlichste aller Heilsteine. Für die Fische (20. Februar – 20. März) unterstuetzt sie die Fähigkeit, Schmerz aufzunehmen und in spirituelle Weisheit umzuwandeln.
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Hauptsternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Erinnerungen, Trauer, Mutter, Verlust, seelische Tiefe
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Ergänzend: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – Schmerz in Weisheit wandeln, seelische Transformation
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Ergänzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – Konflikte aufloesen, innere Harmonie wiederfinden
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Geburtsstein: Juni – traditioneller Geburtsstein; eine der ältesten Geburtsstein-Traditionen
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Planetarer Einfluss: Mond (Erinnerungen, Mutter, Gefühl, Wandel) und Neptun (Auflösung von Schmerz, spirituelle Transformation)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich die Perle mit der Frosch-Mond-Energie (Krebs, ca. 22. Juni – 22. Juli) und dem Frosch-Klan des Wassers. Ihre reinigende, wandelnde Energie verbindet sich mit der Kraft des Wassers und des Mondes.
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Totemtier: Specht (Woodpecker) – Symbol für das sensible Hören, die Fähigkeit, die verborgenen Schmerzen zu erspueren und behutsam zu transformieren
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Mond: Starker-Sonnen-Mond / Erdbeer-Mond (ca. 22. Jun. – 22. Jul.) – Zeit der vollen emotionalen Reife und der Bereitschaft zur Transformation
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Element: Wasser – im Frosch-Klan; das Meer als Ursprung der Perle, das Wasser als Element der Erinnerung und des Wandels
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Klan: Frosch-Klan – Reinigung, das Verwandeln von Schmerz, die heilende Kraft der Traenen
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Himmelsrichtung: Westen – Innenschau, die Kraft des Mondlichts, das Wandeln des Vergangenen
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Begleitpflanze: Wasserlilie (Nymphaea alba) – Symbol für das Aufsteigen aus dem tiefen Wasser der Erinnerungen und das Eröffnen von Schoenheit und Licht an der Oberfläche
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Kraftwirkung: Die Perle unterstützt dabei, wie die Muschel zu sein – den Schmerz nicht auszustossen, sondern ihn zu umhuellen und in etwas Strahlendes zu verwandeln
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repraesentiert nicht die Tradition aller indigenen Voelker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
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Peridot Olivin Mineralogische Dokumentation by 1STone
Peridot Mineralogische Dokumentation by 1STone
Peridot
Der grüne Olivin – Initiative, Selbstbestimmung und Entgiftung von Leber und Galle
Olivin · Forsterit · Chrysolith · Hildegard von Bingen · Leber · Galle · Pilze
1. Namen und Synonyme
Der Name Peridot stammt aus dem Altfranzösischen péridot, dessen Ursprung nicht vollständig geklärt ist – möglicherweise vom arabischen faridat („Edelstein“) oder vom griechischen peridona („reichlich Geben“). Im Mittelalter war Peridot unter dem Namen Chrysolith („Goldstein“, vom griechischen chrysos = Gold) bekannt und gehörte zu den wichtigsten Steinen der Kathedralschmuckkunst. Hildegard von Bingen (1098–1179) beschrieb ihn in ihrer Physica als Heilstein von besonderer Kraft – ihre Formulierung „Reinigung des Herzens“ ist bis heute ein Leitbegriff für die Peridot-Wirkung.
Mineralogisch ist Peridot die Edelstein-Varietät des Minerals Olivin – genauer des Forsterit-Endglieds der Olivin-Mischkristallreihe zwischen Forsterit (Mg₂SiO₄) und Fayalit (Fe₂SiO₄). Die charakteristische olivgrüne bis gelbgrüne Farbe entsteht durch Eisen(II)-Ionen im Kristallgitter. Schleifwuerdiger Peridot ist ein beliebter Schmuck- und Heilstein. Nicht schleifwuerdiger Olivin wird bei geringen Eisengehalten zur Herstellung feuerfester Forsterit-Ziegel verwendet.
Zum Aufhellen dunkler, olivgrüner Farben wird Peridot mitunter gebrännt. Als Imitationen dienen Glas und synthetischer Spinell. Im Zweifelsfall hilft zur sicheren Identifikation nur eine mineralogisch-gemmologische Untersuchung.
Weitere Namen und Synonyme:
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Chrysolith (historisch): Historischer Name; vom griechischen chrysos (Gold) und lithos (Stein); im Mittelalter gebräuchlich; heute verwirrend, da mehrere Steine so bezeichnet wurden
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Olivin (Mineralname): Mineralogischer Oberbegriff; Peridot ist die Edelstein-Varietät
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Forsterit: Magnesiumreiches Endglied der Olivin-Reihe; edelsteinürdiger Peridot ist forsteritreich
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Fayalit: Eisenreiches Endglied; dunkler, bräunlicher; kein Edelstein
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Paläs (Hawaii): Hawaiianischer Volksname; nach der Vulkangottin Pele; Olivin-Sand und -Körner in hawaiianischen Vulkangesteinen
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Eveningstone (veraltet): Historischer englischer Name; wegen der schönsten Wirkung unter künstlichem Licht
Hildegard von Bingen und der Peridot: Hildegard von Bingen beschrieb den Peridot (als Chrysolith) in ihrer Physica (ca. 1150–1160) mit bemerkenswert konkreten Anwendungshinweisen: Er soll gegen dämonische Einflüsse, Wahnsinn und unreine Gedanken wirken. Ihr Satz „Hildegard von Bingen spricht sehr schön von der Reinigung des Herzens“, den Gienger zitiert, verweist auf die tiefste Qualität des Peridots: das Aufräumen des Inneren – nicht nur von Vorwürfen und Schuldgefühlen, sondern auch von äusseren Belastungen wie Neid, Groll und Bitterkeit.
2. Entstehung und Vorkommen
Peridot (Olivin) gehört zu den am häufigsten vorkommenden Mineralien der Erde – der obere Erdmantel besteht zu einem grossen Teil aus Olivin-reichen Gesteinen (Peridotit, Dunit). Als Edelstein qualitätsvoller, schleifwuerdiger Peridot ist jedoch relativ selten. Er entsteht in ultrabasischen magmatischen Gesteinen (Basalt, Peridotit, Kimberlite) sowie in bestimmten Metamorphiten und in Meteoriten.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Pakistan (Kohistan, Gilgit-Baltistan – Suppat-Tal): Weltweit wichtigste Quelle für Edelstein-Peridot; tiefgrüne, grosse, klare Kristalle aus Hochgebirgs-Metamorphiten; seit den 1990er Jahren eröffnet
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Ägypten (Zebirget / Zabargad-Insel, Rotes Meer): Historisch bedeutsamste Quelle; seit 3.500 Jahren abgebaut; die „Insel der Topase“ der Antike; heute weitgehend erschöpft
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Myanmar (ehem. Birma): Hochwertige, intensiv grüne Qualitäten aus Mogok
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China (Heilongjiang): Zunehmend wichtig; breites Qualitätsspektrum
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USA (Arizona – San Carlos Apache-Reservation): Grosse Mengen; mittelgrüne bis gelbgrüne Qualitäten
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Hawaii: Olivin-Sand („Green Sand Beach“); als Einzelkristalle selten; historisch-kulturell bedeutsam
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Norwegen, Brasilien, Äthiopien: Weitere Vorkommen
Kosmischer Peridot: Olivin (Peridot) kommt auch in Meteoriten vor – sowohl in Stein- als auch in Palasit-Meteoriten (den spektakulären Eisen-Meteoriten mit Olivin-Einschlüssen). Palasit-Peridot, der aus einem Meteoriten präpariert wurde, ist eine der aussergewoehnlichsten Edelsteinquellen überhaupt: ein Stein, der aus dem Kern eines zertrümmerten Planeten stammt, Milliarden Jahre durch das Sonnensystem gereist ist und nun als Schmuckstein getragen werden kann.
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Peridot kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem und bildet gut ausgebildete, prismatische Kristalle mit charakteristischem Rippenmuster auf den Kristallflächen. Das Erscheinungsbild:
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Olivgrün bis Gelbgrün: Charakteristischste Farbe; durch Eisen(II); von zartem Hellgrün bis tiefem Olivgrün
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Intensiv Grün (Pakistan, Birma): Hochwertigste Qualität; fast smaragdgrün; sehr begehrt
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Gelblich-Grün bis Gelb: Durch höheren Eisengehalt; häufiger; Arizona-Qualität
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Glasglanz: Intensiver Glasglanz auf Kristallflächen; typisch für Olivin
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Transparent bis transluzent: Hochwertigster Peridot ist klar und transparent; enthält häufig charakteristische „Lilienpad-Einschlüsse“ (runde, scheibenartige Einschlüsse mit radiärer Stressfraktur)
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Starker Doppelbrechungseffekt: Bei Vergrösserung erscheinen Einschlüsse und Facettenkanten doppelt – typisch für Olivin; sicheres Erkennungsmerkmal
4. Mineralklasse und Chemie
Peridot gehört zur Mineralklasse der Silikate, genauer zu den Inselsilikaten (Neosilikaten), Olivin-Gruppe. Als Inselsilikat besteht sein Gitter aus isolierten SiO₄-Tetraedern, die durch Mg²⁺- und Fe²⁺-Ionen verbunden werden.
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Mineralklasse: Silikate (Inselsilikate / Neosilikate, Olivin-Gruppe)
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Chemische Formel: (Mg,Fe)₂SiO₄ – Mischkristall Forsterit-Fayalit
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Färbungsursache: Fe²⁺ (Eisen(II)) – Olivgrün bis Gelbgrün
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Kristallsystem: Orthorhombisch
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Härte (Mohs): 6,5 – 7
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Dichte: 3,27 – 3,48 g/cm³
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Spaltbarkeit: Undeutlich nach (010); muschelig-splitteriger Bruch
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Strichfarbe: Farbllos bis sehr hellgrün
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Lichtbrechung: 1,635 – 1,690 (starke Doppelbrechung: 0,036–0,038)
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Transparenz: Transparent bis transluzent
Inselsilikat und Heilwirkung: Peridot ist wie Granat und Zirkon ein Inselsilikat – eine Mineralklasse, deren Vertreter in der Steinheilkunde häufig mit körperlicher Kraft, Entgiftung und Stoffwechselanregung verbunden werden. Die isolierten SiO₄-Tetraeder, die nur über Metallionen (Mg, Fe) verbunden sind, erzeugen ein Kristallgitter von ausserordentlicher Dichte und Stabilität – Eigenschaften, die sich in der Steinheilkunde als Erdung, Initiative und physische Vitalität manifestieren.
5. Bestimmung und Identifikation
Peridot ist durch seine charakteristische olivgrüne Farbe und seinen starken Doppelbrechungseffekt gut erkennbar:
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Olivgrüne bis gelbgrüne Farbe: Charakteristisch; kein anderer gängiger transparenter Edelstein hat genau diese Farbe in Kombination mit dem Doppelbrechungseffekt
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Starker Doppelbrechungseffekt: Unter Lupe oder mit blossem Auge erkennbar: Einschlüsse und Facettenkanten erscheinen doppelt; sicherstes Feldmerkmal
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Lilienpad-Einschlüsse: Charakteristische runde Einschlüsse mit radiärer Stressfraktur; typisch für Peridot; bei keinem anderen Edelstein so häufig
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Härte 6,5–7: Ritzt Glas mühelos
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Dichte 3,27–3,48: Schwerer als Quarz (2,65) und Glas; charakteristisch
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Lichtbrechung 1,635–1,690: Mit Refraktometer; starke Doppelbrechung messbar
Unterscheidung Peridot / grüner Tourmalin / Smaragd: Tourmalin hat keine sichtbare Doppelbrechung bei Betrachtung durch die Krone; Längsriefen charakteristisch; andere Lichtbrechung. Smaragd (Beryll) hat andere Lichtbrechung (1,577–1,583) und kein olivgrünes, sondern reines Smaragdgrün. Peridots starker Doppelbrechungseffekt ist das sicherste Feldmerkmal.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Zum Aufhellen dunkler, olivgrüner Farben wird Peridot mitunter gebrännt. Als Imitationen dienen Glas und synthetischer Spinell:
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Gruenes Glas: Häufigste Imitation; kein Doppelbrechungseffekt; andere Dichte; Blasen unter Lupe
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Synthetischer Spinell (grün): Kein Doppelbrechungseffekt; andere Lichtbrechung (1,727); andere Dichte
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Gebrannter Peridot: Echter Peridot, aber thermisch aufgehellt; mineralogisch identisch; im Handel nicht immer deklariert
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Chrysopras (grüner Chalcedon): Apfelgrün; undurchsichtig bis transluzent; keine Doppelbrechung; Härte 7
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Moldavit: Ebenfalls grün-glasig; aber skulptierte Oberfläche; andere Dichte (2,32–2,38); keine Doppelbrechung
7. Verwendung und Handel
Schleifwuerdiger Peridot ist ein beliebter Schmuck- und Heilstein. Nicht schleifwuerdiger Olivin wird bei geringen Eisengehalten zur Herstellung feuerfester Forsterit-Ziegel verwendet.
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Facettierte Edelsteine: Hochwertigste Verwendung; das transparente Material leuchtet im facettierten Schliff intensiv grün
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das olivgrüne Leuchten ist als Kette sehr attraktiv
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Cabochons und Anhänger: Für Heilsteinzwecke und Schmuck
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Trommelsteine: Für Heilsteinzwecke; direkt am Körper oder auf Leber auflegen
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Industrie: Nicht-edelsteinwuerdiger Olivin für Feuerfestmaterial (Forsterit-Steine); Schleifsand (Olivinsand)
8. Heilwirkung und Indikationen
Peridot fördert Initiative, Tatkraft und Lernvermögen und hilft, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Er löst Trauer, aufgestauten Ärger und Wut und räumt mit Belastungen durch Selbstvorwürfe und Schuldgefühle des Herzens auf. Hildegard von Bingen spricht sehr schön von der Reinigung des Herzens.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität des Peridots ist die Selbstbestimmung aus Initiative. Peridot fördert die Bereitschaft, aktiv zu werden, Neues zu lernen und das eigene Leben nach eigenen Massstaben zu gestalten – nicht nach den Erwartungen anderer. Tatkraft und Lernvermögen gehören zusammen: Wer handeln will, muss lernen; wer lernt, gewinnt Handlungskompetenz.
Gleichzeitig löst Peridot emotionale Lasten: Trauer, aufgestauten Ärger, Wut und die lähmenden Selbstvorwürfe und Schuldgefühle des Herzens. Diese emotionalen Lasten blockieren Initiative und Selbstbestimmung – Peridot löst sie auf und räumt das Feld frei für neues Handeln. Hildegard von Bingens Formulierung „Reinigung des Herzens“ trifft es sehr schön: Peridot reinigt das Herz von allem, was seine freie Entfaltung behindert.
Koerperliche Wirkung
Körperlich regt Peridot durch seinen Nickelgehalt intensive Entgiftungsprozesse und die Tätigkeit von Leber und Galle an. Er beschleunigt Heilungsprozesse bei Infektionen, löst dabei auch notwendige Fieberschuebe aus, stimuliert den Stoffwechsel und wirkt sogar gegen Pilze (Candida) und Schmarotzer wie z. B. Warzen.
Der Nickelgehalt des Peridots ist mineralogisch belegt (Olivin enthält regelmässig Nickelsilikat-Einschlüsse) und erklärt die spezifische antimykotische und antiparasitäre Wirkung in der Steinheilkunde. Die Verbindung zwischen Leber-Entgiftung, Galleanregung und der seelischen Reinigung von Vorwürfen und Schuldgefühlen ist charakteristisch: Die Leber ist in der chinesischen Medizin und der Steinheilkunde das Organ des Zorns und der Selbstbestrafung.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Peridot sollte direkt am Körper getragen oder im Bereich der Leber aufgelegt werden.
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Direkt am Körper tragen: als Kette oder Armband direkt auf der Haut; für alle seelischen Wirkungen (Initiative, Selbstbestimmung, Trauer lösen, Schuldgefühle auflösen) und die allgemeine Entgiftungswirkung.
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Im Bereich der Leber auflegen: rechter Oberbauch; bei Leberbelastung, Galleproblemen, Entgiftungskuren; mehrmals täglich 20–30 Minuten.
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Bei Infektionen: am Körper tragen; fördert Heilungsprozesse und aktiviert auch notwendige Fieberschuebe – Hinweis: Fieber ist ein Heilungszeichen, nicht unterdruecken.
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Bei Candida (Pilzinfektionen): langfristig tragen; unterstützend zur Therapie.
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Bei Warzen: direkt auf die Warze auflegen oder halten; regelmässig.
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Für Herzreinigung (nach Hildegard): am Herzbereich tragen; löst Vorwürfe, Schuld, Trauer und aufgestauten Zorn.
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Pflege: Peridot ist säureempfindlich (Olivin reagiert mit Säuren); kein Einlegen in Säure oder Acetonkontakt. Kurzes Abspuelen unter Wasser. Vor intensiver Sonneneinstrahlung schuetzen (Farbe kann verblassen). Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall.
Peridot bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Peridot – das olivgrüne Leuchten des Erdmantels – zu den vitalsten und reinigendsten Steinen des Sortiments. Sein Grün, das nicht das sanfte Grün des Aventurins oder das kühle Grün des Malachits ist, sondern das warme, lebendige Olivgrün der Erde selbst, macht jeden Stein zu einem kleinen Stück Natur. 1STone verarbeitet ausgewählte Peridot-Qualitäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten Armbändern und Ohrschmuck.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Peridot wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Löwe und Jungfrau zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Initiative, Selbstbestimmung, Lernvermögen, Herzreinigung, Leber, Galle, Entgiftung – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Löwen (23. Juli – 22. August) fördert Peridot die natürliche Tatkraft und Initiative und hilft, das eigene Leben wirklich selbstbestimmt zu gestalten – nicht aus Geltungssucht, sondern aus echter Herzensfreude. Für die Jungfrau (23. August – 22. September) unterstützt er das Lernvermögen, die Entgiftungswirkung auf Leber und Galle und die Lösung von Selbstvorwürfen.
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Hauptsternzeichen: Löwe (23. Jul. – 22. Aug.) – Initiative, Selbstbestimmung, Herzreinigung, Tatkraft
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Ergänzend: Jungfrau (23. Aug. – 22. Sep.) – Lernvermögen, Leber, Entgiftung, Schuldgefühle lösen
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Ergänzend: Widder (21. Mrz. – 20. Apr.) – Initiative, Tatkraft, Aktivierung
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Ausgleichsstein: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – bringt Klarheit und Handlungsfähigkeit in zu starkes Verharren in Schuldgefühlen
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Geburtsstein: August – traditioneller Geburtsstein
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Planetarer Einfluss: Sonne (Initiative, Selbstbestimmung, Herzreinigung) und Merkur (Lernvermögen, Stoffwechsel, Entgiftung)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Peridot mit der Storch-Mond-Energie (Löwe, ca. 23. Juli – 22. August) und dem Falken-Klan des Feuers. Seine lebendige, reinigende Energie verbindet sich mit der Kraft der Sonne und der Erde.
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Totemtier: Roter Falke (Red Hawk) – Symbol für die Klarheit des Blicks, die Initiative und die Fähigkeit, aus grosser Höhe das Ziel klar zu sehen und direkt anzusteuern
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Mond: Storch-Mond / Großer Fisch-Mond (ca. 23. Jul. – 22. Aug.) – Zeit der vollen Sommerkraft, der Erntebereitschaft und der Klarheit im Handeln
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Element: Feuer und Erde – im Falken-Klan; die Kraft des Handelns, das Feuer der Initiative und die Naehrkraft der grünen Erde
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Klan: Falken-Klan – Tatkraft, das direkte Handeln, die Kraft des klaren Ziels
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Himmelsrichtung: Süden – Lebensfreude, Wachstum, die Kraft des Handelns aus innerer Klarheit
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Begleitpflanze: Löwenblume / Ringelblume (Calendula officinalis) – Symbol für die heilende, reinigende Kraft der Sonne, die Leberkraft und das Leuchten aus innerer Stärke
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Kraftwirkung: Peridot unterstützt dabei, wie der rote Falke zu sein – mit klarem Blick das Ziel zu sehen, direkt und ohne Selbstzweifel darauf zuzufliegen
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
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© Mineralogische Dokumentation – Peridot | 1STone Fuerteventura | www.1stoneonline.com
Opalith Mineralogische Dokumentation by 1STone
Opalith Mineralogische Dokumentation by 1STone
Opalith
Der Moosopal – Geselligkeit, Berührungsangste und Lungenstärkung
Moosopal · Goldlace · Madagaskar · Australien · Schleimhäute · Lunge
1. Namen und Synonyme
Der Name Opalith ist ein Handelsname, der sich aus Opal und dem griechischen lithos („Stein“) zusammensetzt. Er bezeichnet eine spezifische Varietät des gewöhnlichen Opals – den sogenannten Moosopal oder Gemeinen Opal – der durch fein verteilte, moosartige Einschlüsse aus grünem Chlorit, Hornblende oder anderen Mineralien charakterisiert ist. Diese Einschlüsse verleihen dem Stein sein charakteristisches organisches, lebendiges Erscheinungsbild, das an Moos oder Seegras erinnert.
Mineralogisch ist Opalith wie alle Opale ein amorphes Siliziumdioxid-Hydrat (SiO₂ · nH₂O). Er zeigt keine Opaleszenz (kein Farbenspiel) und gehört damit zu den gewöhnlichen Opalen. Sein Erscheinungsbild – milchig-transluzentes Weiß bis Hellgrün mit eingelagerten grünen Moos-Mustern – macht ihn unverwechselbar und ästhetisch sehr ansprechend.
Opalith (Moosopal) wurde zunächst aus Madagaskar importiert und zu Figuren graviert oder zu Ketten verarbeitet. Ende der 60er Jahre wurde dann erstmals der Goldlace-Opalith aus Australien importiert. Dieser ist heute nun auch als Trommelstein und Anhänger erhältlich.
Wichtige Namen und Synonyme:
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Moosopal: Beschreibender Volksname; wegen der moosartigen Einschlüsse; mineralogisch präziser als Opalith
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Opalith (Handelsname): Im Handel geläufige Bezeichnung; von Gienger verwendet
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Goldlace-Opalith: Australische Varietät mit goldgelbem bis honigfarbenem Grundton und moosartigen Einschlüssen; aus Queensland; Ende der 1960er Jahre erstmals importiert
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Gemeiner Opal: Mineralogischer Oberbegriff für alle Opale ohne Opaleszenz; Opalith ist eine Untergruppe
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Prasopal (verwandt): Grüner, Chlorit-reicher gemeiner Opal; ähnliche Erscheinung; im Gienger-System eigene Wirkung
Goldlace-Opalith: Die australische Goldlace-Varietät zeichnet sich durch einen warmen, goldgelblichen bis honigfarbenen Grundton aus, in dem sich die grünen Moos-Einschlüsse besonders wirkungsvoll abheben. Sie wurde Ende der 1960er Jahre erstmals in den europäischen Heilsteinhandel eingeführt und ist seitdem als Trommelstein und Anhänger erhältlich. Das Goldlace-Muster erinnert an Spitze oder feine Filigranarbeit aus Gold.
2. Entstehung und Vorkommen
Opalith entsteht wie alle gewöhnlichen Opale hydrothermal bei niedrigen Temperaturen in porösen Gesteinen, Klüften und Hohlräumen. Kieselsäurehaltige Lösungen füllen diese Hohlräume und scheiden beim Verdunsten des Wassers ein Siliziumdioxid-Gel ab, das mit der Zeit aushärtet. Die moosartigen Einschlüsse entstehen durch eingelagerte Chlorit-, Hornblende- oder andere grüne Mineralien, die während oder nach der Opal-Bildung dendritisch eingewachsen sind.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Madagaskar: Historisch erster Importstandort; heller Moosopal mit intensiven grünen Einschlüssen; zur Figurengravur und Kettenfertigung
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Australien (Queensland): Goldlace-Opalith; honigfarbener Grundton; sehr charakteristisch; seit Ende der 1960er Jahre bekannt
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Australien (Western Australia, South Australia): Weitere Opalith-Vorkommen; verschiedene Farbtöne
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Brasilien, Peru: Grünliche Moosopal-Varietäten; breite Handelsmassen
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USA (Nevada, Idaho): Lokale Vorkommen
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Opalith ist wie alle Opale amorph – er hat kein Kristallgitter. Das Erscheinungsbild:
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Grundton: Milchig-weiß bis hellgrün, gelblich-grün oder honiggelb (Goldlace); transluzent bis leicht durchscheinend
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Moosartige Einschlüsse: Grüne, dendritisch-verzweigte oder flaechige Chlorit/Hornblende-Muster; erinnern an Moos, Seegras oder feine Pflanzenmuster
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Goldlace-Muster: Beim australischen Goldlace-Opalith; honiggelb-goldene Matrix mit gruenen, spitzenähnlichen Einschlüssen
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Wachsglanz bis Glasglanz: Auf polierten Flächen; charakteristisch
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Transluzenz: Bester Opalith ist fast durchscheinend; die Einschlüsse schweben im Stein
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Keine Opaleszenz: Im Gegensatz zum Edelopal kein Farbenspiel; ruhiges, organisches Erscheinungsbild
4. Mineralklasse und Chemie
Opalith gehört zur Mineralklasse der Oxide (Quarz-Gruppe) als amorphes Siliziumdioxid-Hydrat. Er teilt alle chemischen und physikalischen Grundeigenschaften der Opal-Familie.
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Mineralklasse: Oxide (Quarz-Gruppe) – amorphes SiO₂ · nH₂O (gewöhnlicher Opal)
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Einschlüsse: Chlorit, Hornblende (grün); selten auch Manganoxid oder andere Mineralien
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Wassergehalt: 3 – 10 % – geringer als bei Edelopalen
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Kristallsystem: Amorph (kein Kristallgitter)
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Härte (Mohs): 5,5 – 6,5
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Dichte: 1,98 – 2,20 g/cm³
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Spaltbarkeit: Keine; muschelig-splitteriger Bruch
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Lichtbrechung: 1,37 – 1,47
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Transparenz: Transluzent bis leicht durchscheinend
Pflegehinweis: Opalith ist wie alle Opale empfindlich gegen Austrocknung, Hitze und chemische Einflüsse. Kein Ultraschall, keine Hitze, kein Einlegen in Wasser, kein Parfum oder Haarspray. Mit weichem, trockenem Tuch reinigen. Dunkel und leicht feucht lagern. Im Vergleich zum edlen Edelopal ist Opalith etwas robuster, bleibt aber ein empfindlicher Stein.
5. Bestimmung und Identifikation
Opalith ist durch seine moosartigen Einschlüsse in milchig-transluzentem Grund gut erkennbar:
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Moosartige Einschlüsse: Das definierende Merkmal; grüne, organisch anmutende Muster in transluzentem Grund; kein anderer gängiger Stein zeigt diese Kombination
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Keine Opaleszenz: Im Gegensatz zum Edelopal kein Farbenspiel; das Erscheinungsbild ist ruhig und gleichmässig
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Härte 5,5–6,5: Mittlere Härte; wird von Quarz geritzt
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Wachsglanz: Charakteristisch für Opale
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Geringe Dichte: 1,98–2,20 g/cm³; deutlich leichter als die meisten Steine
Unterscheidung Opalith / Moosachat / Prasem: Opalith ist transluzent-milchig mit organischen Einschlüssen und hat Härte 5,5–6,5. Moosachat (Chalcedon) ist ebenfalls transluzent mit grünen Einschlüssen, aber deutlich härter (6,5–7) und schwerer. Prasem (grüner Quarz) ist gleichmässig grün ohne dendritische Muster, Härte 7.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Fälschungen sind für Opalith nicht bekannt, von gelegentlichen bewussten Verwechslungen mit den oben genannten Steinen einmal abgesehen.
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Moosachat: Häufigste Verwechslung; ebenfalls transluzent mit grünen Einschlüssen; aber Härte 7 (deutlich härter); andere Lichtbrechung; ähnliche Wirkung
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Prasopal (grüner Opal): Ebenfalls Opal-Varietät; gleichmässiger grün; weniger Muster; ähnliche Wirkung
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Aventurin: Grüner Quarz mit Glimmer-Einschlüssen; Härte 7; adventureszierender Schimmer; keine moosartigen Muster
7. Verwendung und Handel
Opalith (Moosopal) wurde zunächst aus Madagaskar importiert und zu Figuren graviert oder zu Ketten verarbeitet. Ende der 60er Jahre wurde dann erstmals der Goldlace-Opalith aus Australien importiert. Dieser ist heute nun auch als Trommelstein und Anhänger erhältlich.
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das milchige Grün mit den Moos-Einschlüssen wirkt als Kette lebendig und frisch
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Trommelsteine und Anhänger: Breite Verfügbarkeit; für Heilsteinzwecke und auf die Lungen aufzulegen
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Figuren und Schnitzarbeiten: Traditionelle Verwendung von madagassischem Opalith; Figuren und Dekorationsobjekte
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Dekorationsobjekte: Kugeln, Scheiben; das organische Muster als Raumdekoration
8. Heilwirkung und Indikationen
Opalith fördert Geselligkeit und den guten Kontakt zu Umwelt und Mitmenschen. Er hilft, seelische und physische Berührungsangste abzubauen und wird daher oft als vorbereitender Stein für Therapien und Gruppenprozesse eingesetzt. Opalith hilft, sich emotional in Gemeinschaften einzubringen und sich mit Stimmungen und Gefühlen anderer auseinanderzusetzen und diese zu akzeptieren.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität des Opaliths ist die Öffnung für Kontakt. Geselligkeit – die echte, gelebte Freude an Gemeinschaft – ist keine Selbstverständlichkeit für alle Menschen. Für Menschen mit Berührungsangsten, sozialer Angst oder Schwierigkeiten in Gruppen ist Opalith ein sanfter, vorbereitender Begleiter: Er senkt die Schwelle, sich in Gemeinschaften einzubringen, ohne zu drängen oder zu überfordern.
Opalith hilft, seelische und physische Berührungsangste abzubauen. Dieser Begriff – Berührungsangst – umfasst sowohl die seelische Angst vor emotionaler Nähe als auch die körperliche Angst vor physischem Kontakt. Opalith adressiert beides gleichzeitig. Dadurch ist er ein besonders wertvoller vorbereitender Stein für Therapien und Gruppenprozesse: Er erleichtert die Bereitschaft zur Öffnung, bevor die eigentliche therapeutische Arbeit beginnt.
Die Fähigkeit, sich mit Stimmungen und Gefühlen anderer auseinanderzusetzen und diese zu akzeptieren, ist eine Form der sozialen Intelligenz – das Erkennen und Tolerieren von Andersartigkeit. Opalith fördert diese Qualität durch emotionale Öffnung.
Koerperliche Wirkung
Körperlich stärkt Opalith die Schleimhäute. Er regt die Lungenfunktion an, fördert die Sauerstoffaufnahme und hilft bei festsitzenden Erkältungen oder Schädigungen durch Rauchen.
Die körperliche Wirkung auf Schleimhäute und Lunge korrespondiert mit der seelischen Wirkung auf Kontakt und Berührung: Schleimhäute sind buchstäblich die Körpergrenze, an der Kontakt stattfindet – in der Lunge der Kontakt zwischen Luft und Blut, im Mund der Kontakt zwischen Nahrung und Körper. Opalith stärkt diese Kontaktflächen auf beiden Ebenen gleichzeitig. Die Wirkung bei Rauchschädigungen der Lunge ist eine der spezifischsten Indikationen Giengers.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Opalith sollte längere Zeit mit Hautkontakt getragen oder regelmässig auf die Lungen aufgelegt werden.
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Längere Zeit mit Hautkontakt tragen: als Kette oder Armband direkt auf der Haut; Giengers Hauptempfehlung; für alle seelischen Wirkungen (Geselligkeit, Berührungsangst, Gruppenfähigkeit) und die langfristige Schleimhaut-Stärkung.
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Regelmässig auf die Lungen auflegen: auf Brust und Rücken im Lungenbereich; mehrmals täglich 20–30 Minuten; für Lungenfunktion, Sauerstoffaufnahme und festsitzende Erkältungen.
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Bei Rauchschädigungen der Lunge: regelmässig auf den Brustbereich auflegen; langfristig als Kette tragen; unterstützend.
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Als Therapie-Vorbereitungsstein: vor Gruppen- oder Einzel-Therapiesitzungen kurz halten oder auf die Brust legen; senkt die Hemmschwelle zur emotionalen Öffnung.
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Bei Berührungsangst: als Kette tragen; langfristig; sanfte, schrittweise Öffnung.
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Pflege: Opalith ist empfindlich; kein Ultraschall, keine Hitze, kein Wasser. Mit weichem Tuch reinigen. Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall.
Opalith bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Opalith zu den sanftesten und einladendsten Steinen des Sortiments. Sein milchiges Grün mit den organischen Moos-Einschlüssen oder sein goldenes Gelb laden zum Innehalten und zum Öffnen ein. 1STone verarbeitet ausgewählte Opalith-Qualitäten – Madagaskar und Goldlace aus Australien – zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Opalith wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Krebs und Fische zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Geselligkeit, Berührungsangst, emotionale Öffnung, Schleimhäute, Lunge, Sauerstoff – ergänzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) fördert Opalith die natürliche Fürsorge für andere und hilft gleichzeitig, die eigene Berührungsangst zu überwinden und echten Kontakt zuzulassen. Für die Fische (20. Februar – 20. März) unterstützt er die Empathie und die Fähigkeit, sich in Gemeinschaften emotionaler einzubringen.
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Hauptsternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Geselligkeit, Berührungsangst überwinden, emotionaler Kontakt
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Ergänzend: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – Empathie, Gruppenfähigkkeit, seelische Öffnung
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Ergänzend: Zwillinge (21. Mai – 21. Jun.) – Kommunikation, Kontakt, Lunge, Sauerstoffaufnahme
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Ausgleichsstein: Skorpion (24. Okt. – 22. Nov.) – öffnet für Nahbarkeit und sanften Kontakt
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Planetarer Einfluss: Mond (Kontakt, Gefühl, Gemeinschaft) und Neptun (emotionale Öffnung, Auflösung von Grenzen)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Opalith mit der Specht-Mond-Energie (Krebs, ca. 22. Juni – 22. Juli) und dem Frosch-Klan des Wassers. Seine sanfte, öffnende Energie verbindet sich mit der heilenden Kraft des Wassers und des Atemens.
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Totemtier: Specht (Woodpecker) – Symbol für das sensible Klopfen an die Türen der anderen, das geduldige Suchen nach Kontakt und die Fähigkeit, in der Gemeinschaft seinen Platz zu finden
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Mond: Starker-Sonnen-Mond / Erdbeeer-Mond (ca. 22. Jun. – 22. Jul.) – Zeit der emotionalen Reife und der Einladung in die Gemeinschaft
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Element: Wasser – im Frosch-Klan; das Fliessen der Gefühle, die heilende Kraft des Kontakts
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Klan: Frosch-Klan – Reinigung, die heilende Kraft der Gemeinschaft, das Singen im Chor
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Himmelsrichtung: Westen – Einwaertsgehen, Gefühl, die Kraft der stülen Einladung
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Begleitpflanze: Weissdorn (Crataegus) – Symbol für den schützenden, aber einladenden Strauch, der trotz seiner Dornen die schönsten Blüten und Früchte für die Gemeinschaft trägt
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Kraftwirkung: Opalith unterstützt dabei, wie der Specht zu sein – geduldig und bestimmt an den Türen der anderen zu klopfen und gleichzeitig die eigene Tür zu öffnen
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Opalith bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Opalith zu den sanftesten und einladendsten Steinen des Sortiments. Sein milchiges Grün mit den organischen Moos-Einschlüssen oder sein goldenes Gelb laden zum Innehalten und zum Öffnen ein. 1STone verarbeitet ausgewählte Opalith-Qualitäten – Madagaskar und Goldlace aus Australien – zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern.
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Opal Andenopal Mineralogische Dokumentation by 1STone
Opal Andenopal Mineralogische Dokumentation by 1STone
Andenopal
Der Opal der Anden – Gelassenheit, Fluss und innere Weite
Eigenschaften · Heilwirkung · Anwendung · Bedeutung
1. Namen und Synonyme
Der Name Andenopal setzt sich aus zwei Teilen zusammen: den Anden – dem längsten Gebirgszug der Erde, der sich über die gesamte Westküste Südamerikas erstreckt – und Opal, dem aus dem Sanskrit stammenden Begriff upala („Edelstein“, „wertvoll“), der über das Griechische opallios und das Lateinische opalus in die europäischen Sprachen gelangte. Andenopal ist also wortwörtlich der „edelste Stein der Anden“ – ein Name, der Herkunft und mineralogische Zuordnung in einem Begriff vereint.
Mineralogisch ist Andenopal eine opake bis leicht durchscheinende Varietät des Opals (SiO₂·nH₂O) – genauer: ein gemeiner Opal ohne das Farbspiel (Irisieren) des Edelopals. Seine charakteristische Farbe reicht von blassem Mintgrün über helles Türkisgrün bis zu zarten Blauvarianten, gelegentlich auch gelb oder orange. Die Farbe entsteht durch Spurenelemente – vor allem Kupfer – sowie durch die spezifische Anordnung der Siliciumdioxid-Kugeln im amorphen Opal-Gefüge.
Weitere Namen und Synonyme:
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Peruopal: Gebräuchlicher Handelsname; verweist auf Peru als wichtigstes Herkunftsland
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Peru Blue Opal (englisch): Internationaler Handelsname für den blauen bis türkisfarbenen Andenopal
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Andean Opal (englisch): Englische Bezeichnung; in internationalen Sammlungskreisen üblich
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Gemeiner Opal (mineralogisch): Oberbegriff für alle Opale ohne Farbspiel; Andenopal gehört zu dieser Gruppe
Geographische Besonderheit: Peru ist das Hauptlieferland für Andenopal und gilt als seine klassische Heimat. Die Anden-Vorkommen liegen in hochgelegenen vulkanischen Gesteinsformationen der peruanischen Sierra – teils über 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. Diese extreme Höhenlage verleiht dem Stein in der Steinheilkunde eine symbolische Verbindung zur Weite, Stille und Gelassenheit der Hochgebirgslandschaft.
2. Entstehung und Vorkommen
Andenopal entsteht hydrothermal in vulkanischen Gesteinen der Anden – vorwiegend in Basalten, Andesiten und Tuffgesteinen, die durch vulkanische Aktivität der Subduktionszone an der Südamerika-Pazifik-Plattengrenze entstanden. Heiße, kieselsäurereiche hydrothermale Lösungen füllen Hohlräume, Klüfte und Adern in diesen Gesteinen und fällen beim Abkühlen amorphes Siliciumdioxid aus – den Opal. Der Kupfergehalt, der die charakteristische türkis-grüne Färbung erzeugt, stammt aus kupferreichen Erzgängen in der näheren Umgebung der Lagerstätten.
Die Anden sind geologisch eine der aktivsten Gebirgsregionen der Erde – das Ergebnis der Subduktion der Nazca-Platte unter die Südamerikanische Platte. Diese tektonische Energie hat über Jahrmillionen die Bedingungen geschaffen, unter denen Andenopal entstehen konnte: vulkanische Gesteine, hydrothermale Systeme und mineralreiche Lösungen.
Fundregionen:
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Peru (Ica, Acari, Lima-Region): Weltbedeutendster Produzent; klassische Andenopal-Vorkommen; intensiv türkisfarbene bis blaue Qualitäten
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Peru (Anden-Hochland, über 4.000 m): Hochgelegene Vorkommen in vulkanischen Tuffgesteinen; besonders reine, helle Farbtöne
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Mexiko: Weitere Opal-Vorkommen ähnlicher Art; meist als „Mexikanischer Opal“ gehandelt
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Oregon (USA): Oregon Opal mit ähnlichen Farbtönen; eigene Herkunftsbezeichnung
Anden-Geologie: Der Andenopal trägt die geologische Geschichte einer der faszinierendsten tektonischen Zonen der Erde in sich. Die Subduktion der Nazca-Platte unter Südamerika ist verantwortlich für den Vulkanismus der Anden, die Entstehung des Gebirges und die hydrothermalen Systeme, in denen Andenopal wächst. Kein anderer Opal ist so direkt mit einer aktiven Plattengrenze verbunden.
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Opal – und damit auch Andenopal – ist amorph: Er hat keine geordnete Kristallstruktur und gehört damit zu den Mineraliden (nicht im strengen Sinne ein Mineral, da die Kristallinität fehlt). Sein inneres Gefüge besteht aus winzigen, amorphen Siliciumdioxid-Kugeln (500–3000 nm Durchmesser), die in einem ungeordneten oder schwach geordneten Gefüge angeordnet sind. Im Gegensatz zum Edelopal, bei dem die Kugeln in einem regelmäßigen Gitter angeordnet sind und Lichtinterferenz erzeugen, fehlt beim gemeinen Opal (und damit beim Andenopal) diese regelmäßige Anordnung – daher kein Farbspiel.
Erscheinungsbild und Farben:
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Mintgrün bis Türkisgrün: Typischste und begehrteste Farbe; durch Kupfereinlagerungen; von zartem Pastell bis zu sättigem Türkis
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Blassblau bis Himmelsblau: Weitere charakteristische Farbe; besonders bei Material aus großen Höhenlagen
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Weiß bis Cremefarbig: Heller, kupferarmer Andenopal; häufig mit grünlichen oder bläulichen Stellen
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Gelb bis Orange (selten): Durch Eisenoxideinlagerungen; weniger typisch für Andenopal
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Transparenz: Opak bis leicht durchscheinend; kein Farbspiel (kein Irisieren)
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Oberfläche: Charakteristischer Wachsglanz auf polierten Flächen; samtartige Optik
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Textur: Massig, homogen; teils mit natürlichen Adern oder Einschlüssen aus dem Muttergestein
Die pastell-türkisfarbene Ruhe des Andenopals ist sein unverwechselbares ästhetisches Merkmal: keine Dramatik, keine leuchtenden Akzente – nur eine stille, gleichmäßige Tiefe, die an den Himmel über den Hochanden erinnert.
4. Mineralklasse und Chemie
Andenopal gehört zur Mineralklasse der Oxide und ist eine amorphe Variante des Siliciumdioxids mit variablem Wassergehalt. Die chemische Formel SiO₂·nH₂O zeigt, dass Opal kein reines Siliciumdioxid ist, sondern Wasser in seine Struktur eingebaut hat – typischerweise 3–10 Gewichtsprozent. Dieser Wassergehalt macht Opal empfindlich gegenüber Austrocknung (kann zu Rissen führen) und gegenüber extremer Hitze.
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Mineralklasse: Oxide (SiO₂·nH₂O) – amorpher Opal, Mineralid
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Chemische Formel: SiO₂·nH₂O (n = 0,03–0,10; typisch 3–10 % Wasser)
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Kristallsystem: Amorph (kein Kristallsystem; Mineralid)
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Härte (Mohs): 5,5 – 6,5
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Dichte: 1,98 – 2,20 g/cm³ (leichter als Quarz durch amorphe Struktur und Wassergehalt)
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Spaltbarkeit: Keine
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Bruch: Muschelig
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Strichfarbe: Weiß
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Lichtbrechung: 1,440 – 1,460 (sehr niedrig; amorph, isotrop)
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Transparenz: Opak bis leicht durchscheinend
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Wassergehalt: 3–10 %; empfindlich gegenüber Austrocknung; nicht länger einlegen in Wasser
Pflegehinweis: Andenopal sollte wegen seines Wassergehalts nicht länger in Wasser eingelegt werden – Austrocknung kann zu Rissen führen, zu viel Wasser kann die Struktur instabil machen. Zum Reinigen genügt ein kurzes Abwischen mit einem feuchten Tuch. Extreme Hitze und direkte Sonneneinstrahlung über längere Zeit ebenfalls vermeiden.
5. Bestimmung und Identifikation
Andenopal ist durch seine charakteristische pastell-türkisfarbene bis mintgrüne Farbe, seinen Wachsglanz und seine amorphe Textur gut erkennbar:
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Farbe: Charakteristisches Mintgrün bis Türkisgrün; gleichmäßig und sanft; kein Farbspiel
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Wachsglanz: Typischer matter bis leicht glänzender Wachsglanz auf polierten Flächen
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Kein Farbspiel: Andenopal irisiert nicht – kein Farbwechsel bei Bewegung; das unterscheidet ihn sofort vom Edelopal
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Leichtes Gewicht: Dichte 1,98–2,20 g/cm³; deutlich leichter als die meisten anderen Steine
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Niedrige Härte: 5,5–6,5; weicher als Quarz (7); wird von Quarz geritzt
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Lichtbrechung: 1,440–1,460; sehr niedrig; im Refraktometer eindeutig messbar
Unterscheidung Andenopal / Türkis: Andenopal und Türkis haben ähnliche Farbtöne, sind aber mineralogisch verschieden. Türkis ist ein Phosphat mit Härte 5–6, Dichte 2,60–2,83 und typischen Adern aus braunem oder schwarzem Muttergestein. Andenopal ist homögener, leichter und hat keine solchen Adern. Beide haben keinen Farbspiel-Effekt.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Andenopal ist ein relativ günstiger Stein und wird selten direkt gefälscht. Häufiger sind Verwechslungen:
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Türkis: Häufigste Verwechslung; Türkis ist ein Phosphat, schwerer und härter; typische Adern aus Muttergestein; andere Lichtbrechung (1,610–1,650)
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Chrysokoll: Blaugrünes Kupfersilikat; ähnliche Farbtöne; sehr weich (Härte 2–4); häufig mit metallisch-glänzenden Einschlüssen
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Amazonit: Feldspatmineral; hat Spaltbarkeit und Zwillingsstreifung; andere Lichtbrechung
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Hemimorphit (blau): Zinksilikat; ähnliche Farbtöne; andere Dichte und Lichtbrechung
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Gefärbtes Glas oder Kunstharz: Zu gleichmäßige Farbe; falsches Gewicht; keine innere Struktur unter Lupe
7. Verwendung und Handel
Andenopal wird hauptsächlich als Schmuck- und Heilstein verarbeitet. Seine sanfte Farbgebung macht ihn zu einem beliebten Stein für Ketten, Anhänger und andere Schmuckformen. Im Heilsteinhandel ist er als ruhiger, ausgleichender Begleitstein geschätzt.
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Cabochons und Anhänger: Häufigste Verarbeitungsform; Cabochon-Schliff zeigt die gleichmäßige Farbe optimal
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Kugelketten; die sanfte Farbe kommt in Kettenform besonders gut zur Geltung
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Rohsteine: Natürliche, unpolierte Stücke für Sammler und Heilsteinzwecke
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Dekorationsobjekte: Kugeln, Pyramiden, flache Scheiben; als Raumdekoration sehr beliebt
8. Heilwirkung und Indikationen
Andenopal bringt Gelassenheit und hilft, im Denken und Handeln in den Fluss zu kommen. Er fördert die Ausscheidung und wirkt unterstützend bei trockenen Atemwegen.
Seelisch-mentale Wirkung
Die primäre Wirkqualität des Andenopals ist Gelassenheit – eine tiefe, ruhige Akzeptanz des Augenblicks, die nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus innerer Stärke entsteht. Gelassenheit im Sinne des Andenopals bedeutet: die Fähigkeit, mit dem zu sein, was ist, ohne sich dagegen zu verkämpfen oder von Gedanken und Ängsten fortgetragen zu werden.
Diese Gelassenheit schafft die Voraussetzung für die zweite große Qualität des Steins: im Denken und Handeln in den Fluss zu kommen. Fluss meint den Zustand, in dem Denken, Entscheiden und Handeln nicht mehr mühsam und stockend, sondern leicht und natürlich ablaufen – wie Wasser, das seinen Weg findet, ohne zu kämpfen. Andenopal hilft Menschen, die sich in ihrem Denken festgefahren fühlen, zu viele Optionen im Kopf drehen oder im Handeln zzögern und aufschieben.
Diese Wirkung macht Andenopal besonders wertvoll in Phasen des Übergangs, der Entscheidungsfindung und der kreativen Arbeit – immer dann, wenn Leichtigkeit und natürlicher Fluss gefragt sind statt Kraft und Überwindung.
Koerperliche Wirkung
Körperlich fördert Andenopal die Ausscheidung. Diese Wirkung auf die Ausscheidungsorgane – Nieren, Blase, Darm – ist typisch für Steine mit einem hohen Wassergehalt und entspricht der fließenden, lösenden Energie des Steins auf der seelischen Ebene. Was im Geist als Fluss erfahren wird, vollzieht sich körperlich als Ausscheidung: das Loslassen von dem, was der Körper nicht mehr braucht.
Darüber hinaus wirkt Andenopal unterstützend bei trockenen Atemwegen. Trockene Schleimhäute in Nase, Rachen und Bronchien – häufig in Hochgebirgsklima, bei trockener Heizungsluft oder als Begleiterscheinung von Erkältungen – profitieren von der feuchtigkeitspendenden, fließend-lösenden Energie des Andenopals. Diese Verbindung ist auch mineralogisch plausibel: Andenopal enthält selbst einen hohen Wasseranteil in seiner Struktur.
Rosa / Pink Andenopal
Rosa und pink gefärbter Andenopal trägt neben den allgemeinen Wirkungen des Andenopals eine eigene, deutlich herzorientierte Qualität: Er fördert Herzlichkeit und befreit von Schüchternheit, Scham und Hemmungen. Menschen, die sich in sozialen Situationen gehemmt fühlen, sich schwer tun, auf andere zuzugehen, oder die ihre Wärme und Zuneigung nicht frei zeigen können, finden im rosa Andenopal einen sanften, ermutigen Begleiter. Er öffnet das Herz – nicht durch Druck, sondern durch Lösung: Schüchternheit und Scham lösen sich auf, wenn die innere Wärme wieder fließen kann.
Körperlich lindert rosa Andenopal Herzbeschwerden – besonders Herzneurosen. Herzneurosen sind funktionelle Herzstörungen ohne organischen Befund: Herzrasen, Herzstolpern, Druckgefühl in der Brust oder Herzangst, die aus seelischer Anspannung, Stress oder unterdrückten Gefühlen entstehen. Die Verbindung zwischen der seelischen Wirkung (Befreiung von Hemmungen, Herzlichkeit) und der körperlichen Wirkung (Herzneurosen) ist direkt: Was die Seele hemmt und einengt, zeigt sich am Herzen – und was das Herz öffnet und befreit, heilt auch die nervösen Herzstörungen.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen entsprechen der Steinheilkunde nach Michael Gienger, paraphrasiert nach: Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Andenopal entfaltet seine Wirkung am besten durch direkten Hautkontakt und durch ruhige Betrachtung. Seine sanfte, fließende Energie braucht keine intensive Anwendung – regelmäßiger, kontinuierlicher Kontakt ist effektiver als kurze, intensive Sitzungen.
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Als Anhänger oder Armband tragen: für die seelisch-mentale Wirkung (Gelassenheit, Fluss im Denken und Handeln); regelmäßiger Hautkontakt empfohlen.
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Bei Entscheidungsschwierigkeiten und Gedankenkreisen: Andenopal in die Hände nehmen, ruhig betrachten; lässt festgefahrene Gedankenmuster in den Fluss kommen.
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Bei trockenen Atemwegen: auf den Halsbereich, die Brust oder die Nasenwurzel auflegen; mehrmals täglich 10–15 Minuten.
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Für die Ausscheidungsorgane (Nieren, Blase): auf den Nierenbereich (unterer Rücken) oder den Unterbauch auflegen.
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Zur Meditation und als Ruheanker: Andenopal auf dem Tisch oder Fensterbrett aufstellen; seine stille Farbe wirkt beruhigend auf den Raum.
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Pflege: Nicht länger in Wasser einlegen (Wassergehalt in der Struktur empfindlich). Reinigung mit feuchtem Tuch; Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall. Keine direkte Sonneneinstrahlung über längere Zeit.
Andenopal bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Andenopal zu den stillen Schaetzen des Sortiments – ein Stein, dessen pastell-türkisfarbene Ruhe sofort eine beruhigende Wirkung auf den Betrachter ausübt. 1STone verarbeitet ausgewählte Andenopale aus peruanischen Vorkommen zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Andenopal wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Krebs und Fische zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Gelassenheit, fließendes Denken und Handeln, Förderung der Ausscheidung, Unterstützung bei trockenen Atemwegen – ergänzen diese Wasserzeichen auf charakteristische Weise.
Westliche Astrologie
Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) fördert Andenopal die Gelassenheit und hilft, emotionale Starrheit zu lösen und in den natürlichen Fluss der Gefühle zurückzufinden. Für die Fische (20. Februar – 20. März) unterstützt er die fließende Intuition und hilft, Tagträumerei in konkretes, fließendes Handeln zu überführen.
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Hauptsternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Gelassenheit, emotionaler Fluss, Lösen von Starrheit
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Ergänzend: Fische (20. Feb. – 20. März) – Fluss im Denken und Handeln, intuitive Leichtigkeit
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Ergänzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – hilft bei Entscheidungsschwierigkeiten und übermäßigem Abwägen
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Ausgleichsstein: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – löst Verbissenheit, bringt Leichtigkeit in den Ehrgeiz
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Planetarer Einfluss: Mond (Gefühl, Fluss, innere Rhythmen) und Neptun (Stille, innere Weite, das Fließen)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Andenopal mit der Lachsmond-Energie (Krebs, ca. 22. Juni – 22. Juli) – der Zeit des Hochsommers, der vollen Gewässer und des Fließens. Seine stille, gelassene Energie verbindet sich tief mit dem Frosch-Klan des Wassers und der Kraft der Reinigung und Ausscheidung.
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Totemtier: Storch (Heron) – Symbol für stille Geduld, das mühelose Stehen im Wasser und das präzise Handeln aus der Stille heraus
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Mond: Lachsmond / Starker Sonnenmond (ca. 22. Jun. – 22. Jul.) – Zeit des vollen Lebens, der fließenden Gewässer und der reifen Kraft
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Element: Wasser – im Frosch-Klan; Fluss, Reinigung, Ausscheidung, innere Ruhe
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Klan: Frosch-Klan – Reinigung, das Loslassen des Alten, die Kraft des fließenden Wassers
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Himmelsrichtung: Westen – innere Schau, das Fließen in die Tiefe, Reflexion
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Begleitpflanze: Pfefferminze (Mentha piperita) – Symbol für klärende Frische, freie Atemwege und die Leichtigkeit des Fließens
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Kraftwirkung: Andenopal unterstützt dabei, die stille Kraft des stehenden Storchs zu nutzen – geduldig und gelassen zu warten, bis der richtige Moment für präzises, fließendes Handeln gekommen ist
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Andenopal bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehört Andenopal zu den stillen Schaetzen des Sortiments – ein Stein, dessen pastell-türkisfarbene Ruhe sofort eine beruhigende Wirkung auf den Betrachter ausübt. 1STone verarbeitet ausgewählte Andenopale aus peruanischen Vorkommen zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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© Mineralogische Dokumentation – Andenopal | 1STone Fuerteventura | www.1stoneonline.com
Opal Mineralogische Dokumentation by 1STone
Opal Mineralogische Dokumentation by 1STone
Opal
Der Stein der Lebensfreude – Phantasie, Kreativität, Erotik und Poesie
Edel · Weiß · Matrix · Andenopal · Blau · Chryso · Chloro · Honig · Pink · Jaspopal · Kascholong
1. Namen und Synonyme
Der Name Opal leitet sich vom Sanskrit upala („Edlstein“) ab, das über das griechische opallios ins Lateinische als opalus gelangte. In der römischen Antike galt Opal als der edelste aller Steine – Mark Anton soll dem Senator Nonius das Exil angeboten haben, wenn er ihm seinen Opal aushändigte, und dieser soll das Exil vorgezogen haben. Shakespeare nannte ihn die „Königin der Edelsteine“. Erst im 19. Jahrhundert – nach Walter Scotts Roman Anne of Geierstein (1829), in dem ein Opal Unglück bringt – entstand der bis heute nachwirkende Aberglauben des Unglückssteins.
Mineralogisch ist Opal ein amorphes Siliziumdioxid-Hydrat (SiO₂ · nH₂O) – kein Mineral mit Kristallgitter, sondern ein Gel, das im Laufe der Zeit fest wird. Der Wassergehalt von 3–20 % ist ein wesentliches Merkmal: Er ist der Grund für die Empfindlichkeit des Opals (Austrocknung, Rissbildung) wie auch für sein Farbenspiel (Irisieren durch Lichtbeugung an regelmässig angeordneten SiO₂-Kugeln im Edelopal).
Opal ist in fast allen Formen erhältlich. Edelopale mit intensivem Farbenspiel sind selten und teuer; gewöhnliche Opale in Europa leider oft gar nicht erhältlich, in Qualitäten aus Europa leider oft gar nicht erhältlich.
Die wichtigsten Varietäten im Überblick:
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Edelopal (Precious Opal): Zeigt Opaleszenz (Farbenspiel); aus Australien (Lightning Ridge, Coober Pedy, Queensland); Mexiko, Äthiopien; teuerste und begehrteste Opal-Gruppe
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Weisser Opal (Light Opal): Hell, milchig; sanfte, leichte Wirkung; „light“ = Licht, hell, leicht
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Schwarzopal: Dunkle Körperfarbe; intensivstes Farbenspiel; aus Lightning Ridge (Australien); kraftvollste Opal-Wirkung
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Matrixopal (Boulder Opal): Opal in der Eisenstein-Muttergesteinsmatrix; aus Queensland; Freude auch unter schwierigen Umständen; Yowah Nuts
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Opalmatrix: Poröse Trägergesteins-Matrix mit Opal-Einschlüssen; oft gefärbt; Eünfühlungsvermögen, Toleranz
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Andenopal: Aus Peru/Anden; Gelassenheit, Flüssigkeit im Denken; Ausscheidung, Schleimbildung
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Blauer Opal: Kommunikation, Einfühlungsvermögen; andere verstehen und sich mitteilen
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Chrysopal: Grünblau; stimmungsaufhellend, zurückgehaltene Gefühle ausdrücken; Beklemmungen, entgiftend, fiebersenkend
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Chloropal / Grüner Opal / Prasopal: Stark entgiftend; Reinigungsfunktion der Körperflüssigkeiten, Leber, Nieren; seelische Erschöpfung, Angst, Schuldgefühle
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Hyalith / Glasopal: Klarheit in die Gefühlswelt; innere Bedürfnisse erkennen; Wasserhaushalt
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Honigopal / Goldopal: Selbstbewusstsein, Depressionen; Verdauungsbeschwerden, wenn Sorgen auf den Magen schlagen
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Jaspopal: Lebensmut, Schwierigkeiten mit Leichtigkeit meistern; Blutgerinnung, Thrombosegefahr
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Kascholong: Empfänglichkeit, Empfindsamkeit; sensibler Umgang mit Mitmenschen; Entgiftung von Haut und Gewebe
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Pinkopal: Herzlichkeit, Schüchternheit, Scham, Hemmungen; Herzbeschwerden, Herzneurosen
Wasser im Opal: Der Wassergehalt von Opal (3–20 %) ist seine wichtigste physikalische Eigenschaft. Er erklärt die Empfindlichkeit gegen Austrocknung, Hitze und chemische Einflüsse – und die Pflegeregeln: kein Ultraschall, kein Einlegen in Wasser, keine Hitze, kein Parfum. Gleichzeitig ist Wasser das Symbol für Gefühlsleben, Kreativität und Lebensfluss – genau die Qualitäten, die Opal in der Steinheilkunde verstärkt.
2. Entstehung und Vorkommen
Opal entsteht bei niedrigen Temperaturen durch Ausfällung kieselsäurehaltiger Lösungen in Hohlräumen, Rissen und poroesen Gesteinen. Das Wasser verdunstet langsam und hinterlässt ein Gel aus SiO₂, das mit der Zeit aushärtet. In Edelopalen sind die SiO₂-Partikel regelmässig kugelfoermig angeordnet und beugen Licht in allen Farben des Spektrums – das ist die Opaleszenz. Dieser Prozess kann Millionen Jahre dauern.
Die wichtigsten Fundregionen:
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Australien (South Australia, New South Wales, Queensland): 90 % der Weltproduktion; Coober Pedy (weisser Opal), Lightning Ridge (Schwarzopal), Queensland (Boulder-/Matrixopal, Yowah Nuts)
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Äthiopien (Welo, Shewa): Zunehmend wichtig; meist Hydrophan-Opal; intensive Farben; preiswerter als australischer
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Mexiko (Queretaro, Jalisco): Feueropal (orangerot, ohne Opaleszenz) und edelopalähnliche Qualitäten
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Peru / Anden: Andenopal; bläulich-grün, türkis; ohne Opaleszenz
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Tschechien / Slowakei (historisch): Europas historischste Opalvorkommen; Czervenitza (heute: Dubnik, Slowakei); seit der Antike
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Brasilien, Honduras, USA (Nevada, Idaho): Weitere Vorkommen
Lightning Ridge und der Schwarzopal: Lightning Ridge in New South Wales (Australien) ist der einzige bedeutende Fundort für echten Schwarzopal weltweit. Auf dunkler Körperfarbe (blau-schwarz bis dunkelgrau) leuchten die Farben des Opaleszenz-Spektrums mit maximaler Intensität. Ein hochwertiger Lightning-Ridge-Schwarzopal gehört zu den wertvollsten Edelsteinen der Welt – hochwertige Exemplare erzielen mehr als Diamanten pro Karat.
3. Erscheinungsbild und Varietäten
Opal tritt in einer ausserordentlichen Vielfalt von Farben und Erscheinungsbildern auf. Das prägende Merkmal der Edelopale ist die Opaleszenz:
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Opaleszenz (Farbenspiel): Das definierende Merkmal des Edelopals; alle Farben des Spektrums leuchten und wechseln beim Drehen des Steins; durch Lichtbeugung an regelmässig angeordneten SiO₂-Kugeln
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Körperfarbe: Die Grundfarbe des Steins ausserhalb der Opaleszenz; weiss bis creme (Light Opal), dunkelblau bis schwarz (Schwarzopal), orange bis rot (Feueropal), türkis (Andenopal)
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Feueropal: Leuchtend orange bis rot; ohne Opaleszenz; aus Mexiko; feurige Lebendigkeit
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Hyalith: Farbloses bis gelbliches Glas-Gel; ohne Opaleszenz; klares, leichtes Erscheinungsbild
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Gewöhnliche Opale: Ohne Opaleszenz; in Grün (Chrysopal, Chloropal), Rosa (Pinkopal), Gelb (Honigopal), Weiss (Kascholong) u.a.
4. Mineralklasse und Chemie
Opal gehört zur Mineralklasse der Oxide (Quarz-Gruppe) als amorphes Siliziumdioxid-Hydrat. Er hat kein Kristallgitter.
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Mineralklasse: Oxide (Quarz-Gruppe) – amorphes SiO₂ · nH₂O
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Wassergehalt: 3 – 20 % – wesentliches Merkmal; erklärt Empfindlichkeit und Heilwirkungen
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Kristallsystem: Amorph (kein Kristallgitter)
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Härte (Mohs): 5,5 – 6,5
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Dichte: 1,98 – 2,25 g/cm³ (leichter als Quarz)
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Spaltbarkeit: Keine; muschelig-splitteriger Bruch
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Lichtbrechung: 1,37 – 1,47
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Transparenz: Opak bis transparent je nach Varietät
Pflegehinweis: Opal ist sehr empfindlich. Kein Ultraschall, keine Hitze (über 50°C), kein Einlegen in Wasser (kann trüben), kein Parfum, kein Haarlack. Mit weichem, trockenem Tuch reinigen. In feuchter Umgebung lagern verhindert Austrocknung. Edelopal-Schmuck sollte nicht dauerhaft getragen werden – Schweiss greift die Oberfläche an.
5. Bestimmung und Fälschungen
Edelopal ist durch sein Farbenspiel unverwechselbar, wenn es echt ist. Im Handel gibt es jedoch viele Imitationen:
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Opal-Dublette: Dünne Opal-Schicht auf Onyx- oder Eisenstein-Basis; erkennbar an der Klebefuge an der Seite
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Opal-Triplette: Dünne Opalschicht zwischen Basis und Schutzglas; sehr häufig im Schmuck; erkennbar an der Schichtung
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Synthetischer Opal (Gilson, Kyocera): Laborhergestellt; sehr ähnlich; nur spektroskopisch sicher unterscheidbar
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Glas-Opal-Imitate: Reguläres Glas mit künstlichem Schimmer; andere Dichte; anders warm
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Plastik-Opale: Sehr leicht; erwärmen sich schnell; unter Lupe keine echte Opaleszenz
Echter vs. synthetischer Opal: Echter Opal zeigt unter Vergrösserung ein natürlich-unregelmässiges Farbmuster. Synthetischer Opal zeigt oft ein zu regelmässiges, „schuppiges“ Muster (Eidechsenhaut-Muster). Im Zweifelsfall gemmologische Prüfung.
6. Verwendung und Handel
Opal ist in fast allen Formen erhältlich – von rohen Knollen bis zu facettierten Edelsteinen. Edelopale gehören zu den teuersten Edelsteinen der Welt.
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Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; gewöhnliche Opale (Andenopal, Chrysopal, Pinkopal) als elegante Ketten sehr gefragt
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Cabochons (Edelopal): Klassische Schliffform; der Cabochon zeigt die Opaleszenz optimal
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Trommelsteine: Vor allem für gewöhnliche Opale; für Heilsteinzwecke
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Rohsteine und Boulder-Opal: Mit Muttergestein belassene Stücke; Unikate
7. Heilwirkung und Indikationen
Edelopal ist der Stein der Lebensfreude. Er intensiviert alles Erleben und fördert das gefühlsmässige Dasein im Hier und Jetzt. Opal regt die Phantasie und Kreativität an, die Erotik, Poesie und die Neigung zu den musischen Künsten. Er ist aufgrund seiner Stärkung des Lebenswillens generell gesundheitsfördernd. Edelopale mit intensivem Farbenspiel zeigen diese Wirkungen am deutlichsten, wobei Steine mit dunkler Körperfarbe, z. B. der Schwarzopal, tatsächlich kräftiger wirken.
Allgemeine Wirkung aller Opale
Allen Opalen gemeinsam ist die Grundwirkung: Sie heben die Stimmung und stärken den Lebenswillen. Diese Grundwirkung entfaltet sich je nach Varietät auf verschiedenen Ebenen – von der intensiven Lebensfreude des Edelopals bis zur spezifischen Entgiftungswirkung des Chloropals.
Spezifische Wirkungen der Opal-Varietäten
Gienger beschreibt für jede Varietät eine eigene spezifische Wirkung:
Weisse Opale sind sanfter, heller und leichter – wie es der englische Begriff Light Opal gleich mehrfach ausdrückt: engl. light = Licht, hell, leicht.
Matrixopale helfen durch die Verbindung mit dem Eisenstein dabei, auch bei schwierigen oder widrigen Lebensumständen die Emotion zu heben und die Freude am Leben zu bewahren und zu leben. Der Boulderopal aus Queensland bringt diese Freude dabei besonders stark nach aussen und wirkt auch körperlich kräftigend und belebend. Die faszinierenden Yowah Nuts fördern die innere Bilderwelt, die Phantasie und das Traumgeschehen und vermitteln ein sehr gutes Gefühl zum eigenen Körper.
Opalmatrix wirkt dagegen eher öffnend und stärkt das Einfühlungsvermögen in die Mitmenschen und deren Bedürfnisse. Sie macht eher nachgiebig, tolerant und in Auseinandersetzungen einsichtig.
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Varietät |
Wirkung nach Gienger |
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Andenopal |
Gelassenheit; Trägheit auflösen; Denken, Reden, Handeln in Fluss bringen; körperlich: Ausscheidung, Schleimbildung bei trockenen Atemwegen |
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Blauer Opal |
Kommunikation und Einfühlungsvermögen; andere verstehen und sich selbst so mitteilen, dass man verstanden wird |
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Chrysopal |
Stimmungsaufhellend; zurückgehaltene Gefühle ausdrücken; befreit von Beklemmungen; entgiftend und fiebersenkend |
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Chloropal / Grüner Opal / Prasopal |
Stark entgiftend; Reinigungsfunktion der Körperflüssigkeiten, Leber und Nieren; seelische Erschöpfung; Angst und Schuldgefühle |
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Hyalith / Glasopal |
Klarheit in Gefühlswelt; innere Bedürfnisse erkennen und ausdrücken; regt den Wasserhaushalt an |
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Honigopal / Goldopal |
Selbstbewusstsein; Depressionen; Verdauungsbeschwerden wenn Sorgen auf den Magen schlagen |
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Jaspopal |
Lebensmut; Schwierigkeiten mit Leichtigkeit meistern; verringert die Blutgerinnung; Thrombosegefahr |
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Kascholong |
Empfänglichkeit und Empfindsamkeit; sensibler Umgang mit Mitmenschen; stimuliert Entgiftung von Haut und Gewebe |
|
Pinkopal |
Herzlichkeit; befreit von Schüchternheit, Scham und Hemmungen; lindert Herzbeschwerden, insbesondere Herzneurosen |
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Matrixopal / Boulderopal |
Lebensfreude auch unter schwierigen Umständen; körperlich kräftigend; Yowah Nuts: innere Bilderwelt, Körpergefühl |
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Opalmatrix |
Einfühlungsvermögen in Mitmenschen; Toleranz; Nachgiebigkeit in Auseinandersetzungen (Hinweis: oft gefärbt) |
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um überlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung.
8. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Opal entfaltet seine Wirkung auf der seelischen Ebene durch das reine Betrachten. Körperlich wirkt er am besten durch Auflegen auf die entsprechenden Körperstellen; Edelopal insbesondere auch durch Auflegen im Herzbereich. Opal kann längere Zeit getragen werden; lediglich wenn Zustände der Zerstreutheit und Unkonzentriertheit überhand nehmen, sollte er für einige Zeit abgesetzt werden.
-
Reine Betrachtung: Edelopal, Gold-, Silber- und Regenbogenopal als Meditationsobjekt ruhig betrachten; das Farbenspiel entfaltet die seelische Wirkung ohne Körperkontakt.
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Auf den Herzbereich auflegen: besonders Edelopal und Pinkopal; für alle Herzqualitäten (Lebensfreude, Herzlichkeit, Herzneurosen).
-
Auf entsprechende Körperstellen auflegen: Andenopal auf Nieren/Unterbauch (Ausscheidung); Chloropal auf Leber; Kascholong auf Haut; Honigopal auf Solarplexus (Verdauung).
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Als Kette tragen: längere Zeit; bei seelischer Erschoepfung, Lebensfreudeverminderung, Kreativitaetsverlust.
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Zerstreutheit: Wenn Unkonzentriertheit zunimmt, Opal für einige Zeit ablegen – Giengers ausdrücklicher Hinweis.
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Pflege: Kein Ultraschall, keine Hitze, kein Wasser, kein Parfum. Mit weichem Tuch reinigen. Dunkel und leicht feucht lagern.
Opal bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehören Opale zu den lebendigsten und farbenreichsten Steinen des Sortiments. Von der stillen Zartheit des Andenopals über das herzliche Rosa des Pinkopal bis zur entgiftenden Kraft des Chrysopals – jede Varietät trägt ein eigenes Licht. 1STone verarbeitet ausgewählte Opal-Varietäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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9. Horoskop und indianisches Medizinrad
Opal wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Krebs, Waage und Fische zugeordnet. Seine Wirkqualitäten – Lebensfreude, Phantasie, Kreativität, Erotik, Poesie, gefühlsmässiges Hier-und-Jetzt – ergänzen alle drei Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Für den Krebs (22. Juni – 22. Juli) vertieft Opal die emotionale Tiefe und das gefühlsmässige Erleben des Augenblicks. Für die Waage (23. September – 23. Oktober) fördert er die ästhetische Wahrnehmung und die kreative Ausdruckskraft. Für die Fische (20. Februar – 20. März) verstärkt er Phantasie, Poesie und die musische Verbindung zur Welt.
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Hauptsternzeichen: Krebs (22. Jun. – 22. Jul.) – Lebensfreude, gefühlsmässiges Hier-und-Jetzt, Erotik
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Ergänzend: Waage (23. Sep. – 23. Okt.) – Ästhetik, Kreativität, musische Künste
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Ergänzend: Fische (20. Feb. – 20. Mrz.) – Phantasie, Poesie, Traumleben
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Geburtsstein: Oktober – traditioneller Geburtsstein; auch September in manchen Traditionen
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Ausgleichsstein: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – bringt Lebensfreude und Spontaneität in übertriebene Sachlichkeit
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Planetarer Einfluss: Neptun (Phantasie, Träume, Kreativität) und Mond (Gefühl, Lebendigkeit, Hier-und-Jetzt)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Opal mit der Frosch-Mond-Energie (Krebs, ca. 22. Juni – 22. Juli) und dem Frosch-Klan des Wassers – dem Element des Gefühls, der Kreativität und des fliessenden Lebens.
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Totemtier: Frosch (Frog) – Symbol für die Freude am Augenblick, das Singen im Regen, die Verbindung zwischen Wasser (Gefühl) und Erde (Körper)
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Mond: Starker-Sonnen-Mond / Erdbeer-Mond (ca. 22. Jun. – 22. Jul.) – Zeit der vollen sinnlichen Fülle und der höchsten Lebensfreude
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Element: Wasser – im Frosch-Klan; das Fliessen der Gefühle, die Kreativität des Wassers
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Klan: Frosch-Klan – Freude, Reinigung, das Singen der Lebendigkeit
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Himmelsrichtung: Süden – Lebensfreude, Warme, die sinnliche Fülle des Sommers
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Begleitpflanze: Rosenblüte (Rosa) – Symbol für die Entfaltung von Schönheit, Erotik und Lebensfreude in ihrer vollsten Form
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Kraftwirkung: Opal unterstützt dabei, wie die Rose zu sein – vollständig zu blühen, alle Farben zu zeigen und die Schönheit des Augenblicks vollständig zu leben
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Überlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repräsentiert nicht die Tradition aller indigenen Völker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Opal bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehören Opale zu den lebendigsten und farbenreichsten Steinen des Sortiments. Von der stillen Zartheit des Andenopals über das herzliche Rosa des Pinkopal bis zur entgiftenden Kraft des Chrysopals – jede Varietät trägt ein eigenes Licht. 1STone verarbeitet ausgewählte Opal-Varietäten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten und Armbändern sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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Rauchquarz Mineralogische Dokumentation by 1STone
Rauchquarz Mineralogische Dokumentation by 1STone
Rauchquarz
Der klassische Anti-Stress-Stein – innere Spannung lösen, Nerven stärken und Strahlenschutz
Quarz · Braun bis Schwarz · Morion · Rücken · Nerven · Strahlenschutz · Krampfe
1. Namen und Synonyme
Der Name Rauchquarz leitet sich von der rauchigen, braunen bis schwarzbraunen Farbe des Steins ab – ein Quarz, der aussieht als wäre er mit Rauch gefüllt. Diese Farbe entsteht durch natürliche radioaktive Strahlung im Gestein: Alphateilchen und Gammastrahlung aus zerfallenden Uran- und Thorium-Isotopen in der Umgebung veraendern die Gitterstruktur des Quarzes und erzeugen Farbzentren (sogenannte F-Zentren) im Kristall. Je höher die Strahlungsdosis und je länger die Einwirkungszeit, desto dunkler der Stein – bis hin zum tiefschwarz des Morions.
Rauchquarz ist ein bekannter Schmuck- und Heilstein. In der christlichen Tradition wird vor allem Morion zu Kreuzanhängern verarbeitet. Natürlicher Rauchquarz ist selten und teuer – ein Grossteil des im Handel angebotenen „Rauchquarzes“ ist künstlich bestrahlter farbloser Quarz oder Bergkristall.
Wichtige Namen und Synonyme:
Rauchquarz (Standardname): Rauchig-brauner bis schwarzbrauner Quarz; von hell-rauchig bis dunkel-tabakbraun
Morion: Tiefschwarz bis schwarzbraun; die dunkelste Rauchquarz-Varietät; in der christlichen Tradition für Kreuzanhänger; name aus dem Lateinischen morio (schwarzer Edelstein)
Cairngorm (schottisch): Schottischer Volksname nach den Cairngorm Mountains; bernstein- bis honigbraun; nationaler Stein Schottlands
Smoky Quartz (englisch): Internationale Bezeichnung; Handelsstandard
Rauch-Citrin (irreführend): Gelegentlicher irreführender Handelsname für gebrännten Rauchquarz; kein echter Citrin
Natürlicher vs. künstlich bestrahlter Rauchquarz: Echter Rauchquarz entsteht über Millionen Jahre durch natürliche radioaktive Strahlung im Gestein. Künstlich bestrahlter Quarz – der groesste Teil des Handelsangebots – wird durch Bestrahlung von farblosem Quarz mit einer Kobalt-60-Quelle in Stunden oder Tagen gefarbt. Das Ergebnis sieht identisch aus; nur eine gemmologische Untersuchung unterscheidet beide. Für Heilsteinzwecke empfehlen sich zertifizierte natürliche Rauchquarze.
2. Entstehung und Vorkommen
Rauchquarz entsteht in Graniten, Pegmatiten und alpinen Klüften – überall dort, wo schwach radioaktive Gesteine (Granit, Gneis) über lange Zeiträume ihre Strahlung auf eingeschlossene Quarzkristalle abgeben. Die Farbintensität hängt von der Strahlungsdosis ab: Leicht bestrahlt entsteht zartes Rauchgrau; intensiv bestrahlt entsteht tiefes Schokoladen-Braun bis Schwarz (Morion).
Die wichtigsten Fundregionen:
Schweiz (Alpen, Gotthard, Tessin): Weltberühmte alpine Rauchquarze; sehr grosse, klare Kristalle aus alpinen Klüften; die Schweizer Alpen sind die klassische Quelle für Sammlerkristalle
Schottland (Cairngorm Mountains): Historisch bedeutsam; Cairngorm-Stein; nationaler Schmuckstein
Brasilien (Minas Gerais, Bahia): Groesste Mengen im Handel; breites Qualitätsspektrum von hell bis dunkel
USA (Colorado, New Hampshire, North Carolina): Hochwertige amerikanische Qualitäten
Madagaskar, Mozambique: Kommerzielle Quellen
Spanien (Andalusien): Europäische Quelle; auch Morion-Varietäten
3. Kristallsystem, Erscheinungsbild und Farben
Rauchquarz kristallisiert wie alle Quarze im trigonalen System und bildet charakteristische hexagonale Prismen mit Rhomboeder-Abschluss. Das Erscheinungsbild:
Hellgrau bis Rauchgrau: Zartest bestrahlte Qualität; fast transparent mit leichtem Grauschleier
Goldbraun bis Tabakbraun: Typischste Farbe; warm, tief, satt
Schokoladenbraun bis Dunkelbraun: Intensiv bestrahlte Qualität; sehr begehrt
Tiefschwarz (Morion): Maximal bestrahlte Qualität; opak bis sehr schwach durchscheinend
Glasglanz: Intensiver Glasglanz auf Kristallflächen und polierten Flächen; charakteristisch für Quarz
Transparent bis undurchsichtig: Von fast klarem Rauchgrau bis opakm Morion
Häufig als Stufe oder Kristall: Grosse, gut ausgebildete Kristalle; bekannte Sammlerobjekte
Morion in der christlichen Tradition: Der tiefschwarze Morion wurde in der christlichen Kunst und Frommigkeit – besonders im deutschsprachigen Alpenraum – als Material für Kreuzanhänger verwendet. Das tiefe Schwarz symbolisiert die Nacht des Karfreitags, den Tod und die Auferstehung. Kreuzanhänger aus Morion werden bis heute in Bayern und Tirol als Schutz- und Glaubensobjekte getragen.
4. Mineralklasse und Chemie
Rauchquarz gehört zur Mineralklasse der Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂) und teilt alle mineralogischen Eigenschaften des Quarzes. Die Farbe entsteht durch Strahlungsschäden im Kristallgitter.
Mineralklasse: Oxide (Quarz-Gruppe, SiO₂)
Chemische Formel: SiO₂ – identisch mit Bergkristall; Farbe durch Strahlungsdefekte
Färbungsursache: Aluminium-Farbzentren (Al-O-Hole-Zentren) durch natürliche oder künstliche Gamma-/Alphabestrahlung
Kristallsystem: Trigonal
Härte (Mohs): 7
Dichte: 2,65 g/cm³
Spaltbarkeit: Keine; muschelig-splitteriger Bruch
Strichfarbe: Weiß
Lichtbrechung: 1,544 – 1,553
Transparenz: Transparent bis opak je nach Farbtiefe
Thermochromismus: Rauchquarz verliert seine Farbe bei Erhitzen auf 300–400°C und wird farblos oder gelb (Citrin). Dieser Prozess ist irreversibel. Viel des im Handel als „Citrin“ angebotenen Materials ist tatsächlich gebrännter Rauchquarz. Echte natürliche Citrine sind seltener und meist heller gefärbt.
5. Bestimmung und Identifikation
Echter Rauchquarz ist durch seine Kombination aus rauchiger Farbe, Glasglanz und hexagonaler Kristallform gut erkennbar:
Rauchige Braun-Grau-Farbe: Charakteristisch; von zartem Rauchgrau bis tiefem Schokoladenbraun
Glasglanz: Intensiver Glasglanz; charakteristisch für Quarz
Härte 7: Ritzt Glas mühelos; wird von Topas und Korund geritzt
Hexagonale Prismen (Rohkristalle): Charakteristisch für alle Quarze
Keine Doppelbrechung sichtbar: Im Unterschied zu Peridot keine sichtbare Doppelbrechung
Natürlicher vs. künstlich bestrahlter Rauchquarz im Handel: Beide sind chemisch und mineralogisch identisch. Künstlich bestrahlter Quarz hat häufig eine zu gleichmässige, intensive Dunkelfarbe ohne natuerliche Farbgradienten. Echter natürlicher Rauchquarz zeigt oft Farbabstufungen vom Zentrum nach aussen. Sicher unterscheidbar nur durch Spektroskopie.
6. Fälschungen und Verwechslungen
Rauchquarz wird selten gefälscht, aber häufig durch künstlich bestrahlten Quarz ersetzt:
Künstlich bestrahlter Quarz: Chemisch identisch; mineralogisch nicht von Natur-Rauchquarz unterscheidbar ohne Spektroskopie; im Handel weitverbreitet
Gebrännter Rauchquarz (als Citrin): Rauchquarz wird auf 300–400°C erhitzt und gelb-orange; als Citrin verkauft; im Handel häufig
Getoepftes Glasimitationen: Braunes Glas; kein Glasglanz; andere Dichte; keine hexagonale Kristallform
Schwarzer Turmalin (für Morion): Längsriefen; Härte 7–7,5; andere Lichtbrechung
7. Verwendung und Handel
Rauchquarz ist ein bekannter Schmuck- und Heilstein. In der christlichen Tradition wird vor allem Morion zu Kreuzanhängern verarbeitet. Natürlicher Rauchquarz ist selten und teuer.
Edelstein-Kugeln und Kugelketten: Polierte Edelstein-Kugeln als Ketten und Armbänder; das warme Braun des Rauchquarzes wirkt als Kette geerdet und kraftvoll
Anhänger und Ringe: Facettierte und cabochon-geschliffene Qualitäten; sehr eleganter Schmuckstein
Morion-Kreuzanhänger: Traditionelle christliche Verwendung; tiefschwarzer Morion als Andachtsstein
Trommelsteine und Kristalle: Für Heilsteinzwecke; auf den Rücken auflegen; in der Hand halten
Sammlerkristalle: Grosse, klare Bergkristall-grosse Stuecke; Schweizer Alpen-Qualitäten als Sammlerobjekte
8. Heilwirkung und Indikationen
Als Stein mit grosser innerer Spannung wirkt Rauchquarz gerade spannungslosend. Er ist der klassische Anti-Stress-Stein, der bei Stresssymptomen hilft und die innere Neigung zu Stress vermindert. Auch koerperlich erhoht Rauchquarz die Belastbarkeit und hilft, Widerstaende zu uberwinden.
Seelisch-mentale Wirkung
Die zentrale seelische Qualität des Rauchquarzes ist die Spannungsloslung – das Abbauen innerer Anspannung und Stress. Der Satz Giengers „Als Stein mit grosser innerer Spannung wirkt Rauchquarz gerade spannungslosend“ ist einer der schönsten Paradoxe der Steinheilkunde: Die Farbe des Rauchquarzes entsteht durch Strahlungsspannung im Kristallgitter. Dieser innere Spannungszustand – so die Steinheilkunde – resoniert mit der inneren Spannung des Menschen und hilft, sie abzubauen.
Rauchquarz ist der klassische Anti-Stress-Stein: Er hilft bei Stresssymptomen aller Art und – was wichtiger ist – er vermindert die innere Neigung zu Stress. Das ist die tiefere Wirkung: nicht nur die aktuellen Symptome lindern, sondern die Reaktionsbereitschaft auf Stressoren reduzieren. Gleichzeitig erhoht er die Belastbarkeit und hilft, Widerstaende zu uberwinden – der Mensch wird widerstandsfaehiger, ohne starrer zu werden.
Koerperliche Wirkung
Koerperlich baut Rauchquarz Ruckenspannungen ab. Er lindert dadurch Schmerzen und lost Krampfe. Besonders hilfreich ist er bei Ruckenbeschwerden. Weiterhin macht Rauchquarz unempfindlicher gegen Strahleneinflusse und lindert Strahlenschaeden. Er staerkt die Nerven.
Die Wirkung bei Ruckenspannungen ist die direkte koerperliche Entsprechung der seelischen Spannungsloslung: Der Rucken ist das koerperliche Abbild von seelischer Last und Anspannung. Verspannungen und Schmerzen im Rucken sind haufig psychosomatische Manifestationen von Stress und innerer Anspannung. Rauchquarz lost beides gleichzeitig. Die Strahlenschutzwirkung – sowohl als Schutz vor und als Linderung nach Strahlenbelastung – ist konsistent mit der Entstehungsgeschichte des Steins selbst: Er wurde durch Strahlung geformt.
Die Angaben zu Heilwirkung und Indikationen sind paraphrasiert nach: Michael Gienger, Lexikon der Heilsteine, Neue Erde Verlag, sowie Steinheilkunde e.V. (www.steinheilkunde.de). Es handelt sich um ueberlieferte Erfahrungen der Steinheilkunde – kein Ersatz fuer medizinische oder therapeutische Behandlung.
9. Anwendung und Verwendung
Therapeutische Anwendung (Steinheilkunde)
Rauchquarz sollte laengere Zeit als Kette oder Anhaenger getragen werden, oder zur Schmerzlinderung direkt auf die betroffene Stelle gelegt werden. Zur Entspannung helfen zwei groessere Trommelsteine oder Kristalle, die je in einer Hand gehalten werden.
Als Kette oder Anhaenger tragen: laengere Zeit; Giengers Hauptempfehlung; fur alle seelischen Wirkungen (Stress, innere Spannung, Belastbarkeit) und die allgemeine Nervenstarkung.
Zwei Steine in beiden Haenden halten: Giengers Entspannungsempfehlung; je einen grosseren Trommelstein oder Kristall in jede Hand nehmen; in Ruhe sitzen oder liegen; tiefes Durchatmen; sehr wirksam gegen akuten Stress.
Direkt auf betroffene Stellen legen: bei Ruckenspannungen und Schmerzen direkt auf die verspannte Stelle legen; bei Krampfen auf den betroffenen Muskel; 20–30 Minuten.
Strahlenschutz: tragen bei bekannter Strahlungsbelastung (Rontgen, Flugreisen, Bildschirmarbeit); oder nach Strahlenbelastung auf den Korper legen.
Bei akutem Stress: sofort zwei Rauchquarze in die Hande nehmen; tief atmen; die Spannung abfliessen fuhlen.
Pflege: Rauchquarz vertragt kurzes Abspulen unter Wasser. Kein intensives Sonnenlicht (kann Farbe ausbleichen). Aufladen im Mondlicht oder auf Bergkristall.
Rauchquarz bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Rauchquarz zu den geerdetsten und kraftvollsten Steinen des Sortiments. Sein warmes Braun-Grau – das Braun der Erde, des Holzes, des Herbstes – verbindet sich mit einer der spezifischsten Heilwirkungen der Steinheilkunde: dem Abbauen innerer Spannung und dem Schutz vor Strahlung. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Rauchquarz-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Armbaendern und Ohrschmuck, sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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10. Horoskop und indianisches Medizinrad
Rauchquarz wird in der modernen Steinheilkunde vorrangig den Sternzeichen Steinbock und Schuetze zugeordnet. Seine Wirkqualitaeten – Stress abbauen, Belastbarkeit erhohen, Ruckenspannungen, Nerven, Strahlenschutz – erganzen beide Zeichen charakteristisch.
Westliche Astrologie
Fuer den Steinbock (22. Dezember – 21. Januar) foerdert Rauchquarz die Faehigkeit, Belastungen standzuhalten ohne innerlich zu versteinern – belastbar statt starr. Fuer den Schuetzen (23. November – 21. Dezember) hilft er, die weitlaufige, oft stressige Energie zu erden und innere Spannung abzubauen.
Hauptsternzeichen: Steinbock (22. Dez. – 21. Jan.) – Belastbarkeit, Stress abbauen, innere Spannung losen
Ergaenzend: Schuetze (23. Nov. – 21. Dez.) – Erdung, Widerstaende uberwinden, Nerven starken
Ergaenzend: Jungfrau (23. Aug. – 22. Sep.) – Ruckenspannungen, Nervensystem, Strahlenschutz
Ausgleichsstein: Zwillinge (21. Mai – 21. Jun.) – bringt Erdung und Stressabbau in zu grosse nervliche Zerstreutheit
Planetarer Einfluss: Saturn (Belastbarkeit, Ausdauer, innere Starke) und Pluto (Spannungsabbau, Transformation von Stress)
Indianisches Medizinrad (nach Sun Bear)
Im indianischen Medizinrad nach Sun Bear verbindet sich Rauchquarz mit der Schneegans-Mond-Energie (Steinbock, ca. 22. Dezember – 19. Januar) und dem Schildkroeten-Klan der Erde. Seine erdende, spannungslosende Energie verbindet sich mit der Stille und Kraft der Wintererde.
Totemtier: Schneegans (Snow Goose) – Symbol fuer das ruhige, ausdauernde Tragen von Belastungen auf langen Reisen und die Faehigkeit, trotz aller Winde den Kurs zu halten
Mond: Schneegans-Mond (ca. 22. Dez. – 19. Jan.) – Zeit der tiefsten Stille, in der innere Spannung am sichersten abgebaut werden kann
Element: Erde – im Schildkroeten-Klan; die erdende, beruhigende Kraft, das Ablegen von Lasten in die Erde
Klan: Schildkroeten-Klan – Geduld, die Kraft des langen Atems, das Tragen ohne Anspannung
Himmelsrichtung: Norden – die Stille, die Weisheit, das Loslassen in die Dunkelheit
Begleitpflanze: Eiche (Quercus robur) – Symbol fuer die Faehigkeit, Stuerme zu uberstehen ohne zu brechen; die Kraft, die aus tiefen Wurzeln kommt und nicht aus Steifheit
Kraftwirkung: Rauchquarz unterstuetzt dabei, wie die Eiche zu sein – tief verwurzelt, belastbar ohne starr zu sein, und in der Stille des Winters die Kraft fur den Fruehling sammelnd
Hinweis: Das von Sun Bear (Vincent LaDuke, 1929–1992) entwickelte Medizinrad-System ist eine neuzeitliche Synthese aus indianischen Ueberlieferungen und westlichen Konzepten (ab ca. 1978). Es repraesentiert nicht die Tradition aller indigenen Voelker Nordamerikas und wird in der modernen Steinheilkunde weit verwendet.
Rauchquarz bei 1STone
Bei 1STone auf Fuerteventura gehoert Rauchquarz zu den geerdetsten und kraftvollsten Steinen des Sortiments. Sein warmes Braun-Grau – das Braun der Erde, des Holzes, des Herbstes – verbindet sich mit einer der spezifischsten Heilwirkungen der Steinheilkunde: dem Abbauen innerer Spannung und dem Schutz vor Strahlung. 1STone verarbeitet ausgewaehlte Rauchquarz-Qualitaeten zu handgefertigten Unikaten: Edelsteinketten, Armbaendern und Ohrschmuck, sowie als Dekoration aus Edelsteinen.
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© Mineralogische Dokumentation – Rauchquarz | 1STone Fuerteventura | www.1stoneonline.com